• Igelmanie


    Besonders heftig verlaufende Form gestörten Adoptionsverhaltens, das vor allem bei weiblichen Expemplaren des Deutschen Schäferhund beobachtet wurde. Die an Igelmanie leidende Hündin geht eine enge Symbiose mit einem stacheligen Gummitier ein. Hierbei scheint die Farbe desselben völlig unerheblich zu sein. Die Hündin findet wie eine Mondsüchtige verloren gegangene Gummitiere überall. Sollte der Zugang zu diesen versperrt sein, so schreckt sie auch vor aggressivem Kratzen und Zerren an unschuldigen Schränke, Sofas oder Betten nicht zurück. Sobald die Hündin das Gummitier in ihrer Gewalt hat, wird Die Umwelt durch stundenlanges Auf-ihm-Herumquietschen gefoltert. Anschließend wird er in den Hundekorb gebracht und heftig gegen Fremdadoption geschützt.


    Bisher konnte diese Krankheit nur bei weiblichen DSH nachgewiesen werden. Es wird jedoch vermutet, dass sie hochinfektiös ist. Vorsicht ist auch für andere Haustiere geboten, denn in Abwesenheit von Quietscheigeln kann die fortgeschrittene Igelmanie auf andere Tiere ausgeweitet werden. Vor allem Katzen sind vor unermüdlichem Belecken durch die an Igelmanie erkrankte Hündin gefährdet.


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