Angedachte Tötungen der Hunde in der Ecarisaj?

    • Michaela schrieb:

      Bei uns auf der HP stehen sie auch ;) ...
      ich bin glaube ich blind, finde nur tammy :cool:

      Wenn man bei ihr runter scrollt, sieht man dass sie noch Geschwister hat, aber was mit denen ist?...
      "Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern."
      Sprichwort der Xhosa (Tansania, Südafrika, Botswana und Lesotho)
    • Da es im Zusammenhang steht kopiere ich es auch nochmal zu diesem Thema.

      Michaela schrieb:

      Wir erhielten folgende zusammengefasste Nachrichten aus Cluj, und uns ist, mal wieder, speiübel...

      Vor etwa drei Wochen wurde einer der "Pfleger" in der Ecarisaj von einem Hund aus Box 22 ziemlich schwer gebissen, sie kennen die Umstände nicht, aber er ist wohl immer noch krank geschrieben. Ob aus Vergeltung oder Angst (oder aufgrund von beidem) wurde der Hund nicht mehr gefüttert, Carmen hatte das letzte Woche bemerkt, als zur Fütterungszeit sein Napf leer blieb, befragte den jetzigen "Pfleger" danach, der so tat als höre er sie nicht. Er forderte sie lediglich auf sich diesem Hund fernzuhalten, da er aggressiv sei.

      Dieser Hund lebt in einem der kleinsten Zwinger in der Ecarisaj und ist sehr groß, so dass sie die Angst der Pfleger teilweise verstehen, da es keine Möglichkeit gibt ihn zu füttern, ohne mit ihm in Kontakt zu kommen. Auf der anderen Seite aber, hat sich dieser Hund den Tierschützern gegenüber nicht aggressiv verhalten, er bellte sie nicht an, so dass sie ihn auch füttern konnten.

      Alina hatte mit der Macrinici darüber gesprochen, doch sie war sich angeblich nicht bewusst darüber, dass die "Pfleger" diesen Hund verhungern ließen (?), sagte ihr aber, dass der Plan wäre ihn am Donnerstag einzuschläfern. Sie haben nur so lange damit gewartet, da das Gesetz ihnen vorschreibt drei Wochen abzuwarten, ob der Hund jemandem gehört, wenn er gebissen hat und nicht Tollwut geimpft ist. Sie konnte aber erreichen, dass sie ihm bis Montag Aufschub gewähren!

      Auch ist sie in Kontakt mit NUCA getreten um zu fragen, ob ihre Trainer diesen Hund beurteilen könnten.

      Heute Nachmittag hat Raluca mit den Trainern von "Dresaj Canin Joker K9" telefoniert und zusammenfassend sagten sie ihr:

      - dass er bellte, als sie seinen Zwinger betraten
      - es schwer war mit dem Hund in Kontakt zu kommen, weil seine erste Reaktion war wegzulaufen
      - dass sie einen Test mit einer Plastikhand gemacht haben - der Hund die Hand ergriffen, aber schnell wieder losgelassen hat
      - dass er gut auf Futter reagiert und er mit dem Bellen aufhörte, als er Futter bekam, danach aber wieder zu Bellen angefangen hat, aber Freunde wurde sie auch mit Futter nicht

      Die Trainer sind der Meinung, dass der Hund sich teilweise erholen kann, aber er aber definitiv aggressive Tendenzen hat und es viel Arbeit und Engagement brauchen wird, um das in Ordnung zu bringen. Sie sagten aber auch, dass seine Reaktionen auch zum Teil den Bedingungen in der Ecarisaj geschuldet sind, aber ob das tatsächlich so ist wissen sie nicht.

      Sie alle haben heute viel über den Hund gesprochen, und sich beratschlagt, was sie mit ihm tun sollen. Aber Alina kann ihn nicht sterben lassen und hat beschlossen ihn heraus zu holen. Sie sind auch der Meinung, dass, wenn sie es zulassen, dass er eingeschläfert wird, dies einen negativen Präzedenzfall schaffen würde, da die Tierärzte denken könnten mit allen Hunden in Zukunft so umgehen zu können, da es ja niemanden interessiert.

      Die Tierärzte der Ecarisaj fragten heute auch die Joker K9 Trainer ob sie noch weitere Zwinger bewerten könnten, und meinte, dass sie derzeit eben "diese Lösung" mit all den Hunden in Betracht ziehen, die sie nicht handeln können. Die "Shortlist" umfasst momentan die Boxen 16 und 76, aber sie haben sich noch nicht entschieden es zu tun. Sie hoffen, dass Alina´s entschlossenes Handeln sie davon abhalten wird jemals derartige "Initiativen" zu ergreifen, denn es wäre der erste Schritt das Tierheim in Cluj von einer Nicht-Tötung in eine Tötungsanstalt zu verwandeln.
      Wie gesagt, ich halte diese "Begutachtungen" für sehr grenzwertig...

      Ich bin mit Lia aber jetzt näher in´s Detail gegangen, um zu wissen, was da überhaupt gerade abgeht, und das ist absolut heftig. Für die meisten der "Pfleger" gilt mindestens jeder 5. Hund als aggressiv, wenn es nach ihnen ginge wären morgen 100 Hunde tot...

      Darauf sprechen sie auch die Tierärzte an und versuchen sie vom Gegenteil zu überzeugen, denn die entscheiden über Leben oder die Spritze. Bislang hatten sie auch immer Glück, Alina schickt gerade von Anuk auch die Videos an die Ecarisaj, um zu zeigen, wie er sich gerade benimmt. Denn ihn hätten die "Pfleger" wirklich verhungern lassen, das ist Fakt!

      Was noch Fakt ist, die "Tierärzte" interessiert es einen sch...dreck, was die "Pfleger" mit den Hunden anstellen, sie können machen was sie wollen! Sie kontrollieren auch die Fütterung nicht, daher taten sie auch so "erstaunt", als sie erfahren haben, dass Anuk nichts mehr bekommt.

      So, und ich sitze hier und weiß nicht was tun. Sitze auf meinen Fingern. Und warte auf die Meinung der Tierschützer vor Ort, ansprechen oder nicht. Ich werde noch wahnsinnig...
      Nicht sehen bedeutet nicht, dass es nicht passiert - IGNORANZ TÖTET!!!

    • Michaela schrieb:

      Uns dreht sich gerade der Magen um..

      Wir wollten es nach den letzten Meldungen, was Termure und seine Tiere anbelangt, nie laut aussprechen, aber genau das, was uns jetzt gesagt wurde, hatten wir befürchtet... und auch was die generelle Euthanasie der Hunde in der Ecarisaj anbelangt, stand ja schon lange Zeit im Raum...

      Das VetAmt hat schon angefangen uber die Totung der Hunde die zu lange in der Ecarisaj sitzen zu sprechen. Sie wollen nicht dass Hunde jahrelang dort sitzen und es gibt viele Reklamationen wo sie erwarten, dass die Ecarisaj auf der Stelle Massnahmen ergreifen und nicht absagen weil sie keinen Platz haben.
      ich mache mir gerade große Sorgen um Paco und Kahn. ..für die beiden beginnt den vierten Winter. Ein Wunder, dass sie das so lange ausgehalten haben.
      die Beiden sind seit Anfang 2014 in der Ecarisaj :weinen:
    • Es liegt zu einem großen Teil an der wirklich bescheuerten Gesetzeslage! Wenn sie eingefangene Hunde nach der Kastration wieder auf die Straße setzen dürften, wäre es lange nicht so voll in den Tötungsstationen und in der Ecarisaj (die man eigentlich noch von den Tötungsstationen unterscheiden kann ...). Es wäre doch ein Leichtes für die Regierung, sich pro Kastration und Wieder-aussetzen zu entscheiden und die Gesetze zu ändern.

      Ich kenne mich mit sowas nicht aus, aber könnte man nicht eine Art Petition oder so starten, es mehr an die Öffentlichkeit bringen? Dass die Ecarisaj nach Jahren der widerwilligen Zusammenarbeit mit Tierschützern nun mit ihrem Vorsatz bricht, nicht einzuschläfern.
    • Kuzu schrieb:



      Ich kenne mich mit sowas nicht aus, aber könnte man nicht eine Art Petition oder so starten, es mehr an die Öffentlichkeit bringen? Dass die Ecarisaj nach Jahren der widerwilligen Zusammenarbeit mit Tierschützern nun mit ihrem Vorsatz bricht, nicht einzuschläfern.
      Kuzu, Du sprichst von einer "widerwilligen" Zusammenarbeit - das mag hier so ankommen und entspricht in manchen Bereichen sicherlich auch der Tatsache, aber die Tierschützer haben sehr viel investiert und sind mit extrem hoher Diplomatie über Jahre "geduldet", in der Ecarisaj zum Wohle der Hunde mitzuwirken. Sie sind dankbar , daß sie zufüttern dürfen, daß ein sauberer, gefliester Raum zur Verfügung steht als "Futterkammer", daß wir dort mit hineindürfen - nicht alle Bereiche sind öffentlich zugänglich - daß sie darauf aufmerksam machen dürfen, wenn ein Hund verletzt ist.

      Selbst die Tierärzte haben bei unserem Besuch darum gebeten, bitte mit den TSVs mehr Hunde rauszuholen, damit es leerer wird.

      Ich mag die TAs dort auch nicht und bin dankbar, daß es zumindest einen netten Pfleger gibt.

      Aber ich war sehr positiv überrascht, daß es nach Hachiko und Ursu bisher keinen neuen Kettenhofhund gibt.

      Eine Petition oder eine Ruf in die Öffentlichkeit würde das alles gefährden. Wenn sie sich ans Bein gepinkelt fühlen, dann hat dies schlimmste Folgen.

      Das macht es für alle ja so schlimm, so "ohn-mächtig" zu sein.....
      wende Dein Gesicht stets der Sonne zu und alle Schatten fallen hinter Dich !


    • Ich bitte Euch von ganzem Herzen nichts zu unternehmen was der bisherigen Zusammenarbeit mit der Ecarisaj schaden könnte, bitte!!!

      Sprecht mit uns, aber bitte keine bösen Worte direkt an die Verantwortlichen oder irgendwelche Aktionen in Eigenregie. Ansonsten kann ich auch hier nichts mehr öffentlich schreiben wenn ich Angst haben muss, dass eine Lawine losgetreten wird, die nicht mehr zu stoppen ist...
      Nicht sehen bedeutet nicht, dass es nicht passiert - IGNORANZ TÖTET!!!