NUCAs Happy Endings - Lichtblicke im Tierschutzalltag!

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    • NUCAs Happy Endings - Lichtblicke im Tierschutzalltag!

      Ihr Lieben,

      viele von uns sehen fast täglich Leid und Elend, wenn es um Tiere geht. Ich habe nun beschlossen, NUCAs Glücksfellchen sperat einzustellen um eine Oase der schönen Geschichten rund um die Fellnasen zu schaffen!

      Als erstes möchte ich Euch die Geschichte von Kia zeigen, ich hatte sie letzten Dezember im Tagebuch vorgestellt, vielleicht erinnert ihr Euch noch an sie:






      Hier schreibt ihr rumänisches Frauchen:

      NUCA schrieb:

      Kia war letzten Winter ausgesetzt worden. Sie war alt und voller Mammatumore, aber vor allem war sie völlig verängstigt und traurig.
      Eine Person öffnete ihr die Tür und benachrichtigte uns, dass sie sie in pflege nehmen wolle. Sie wurde dann operiert, entwurmt, geimpft und gechippt. Es dauerte ein wenig, bis ihr Blick und ihre Situation das Herz einer Einwohnerin von Cluj eroberten, die sie sofort adoptierte. Sie schrieb uns:
      „Ich habe es irgendwie geschafft, ein paar Bilder zu machen, genauso schüchtern wie auch sie. Sie mag nicht fotografiert werden, da fürchtet sie sich, und daher mag ich sie nicht zwingen.
      Kia ist glücklich, weil sie geliebt und verwöhnt wird.
      Normalerweise habe ich immer die richtigen Worte, um etwas wiederzugeben, aber hier gelingt es mir nicht, denn es ist eine Herzensangelegenheit, meine Gefühle für sie, von Liebe, die ich für sie empfinde, und alle Fürsorge, die ich ihr gebe.
      Welche Worte könnten meine Liebe für die Hunde ganz beschreiben? Und welche Worte könnten einen lieblosen Menschen dazu bringen, Liebe und Verständnis für sie aufzubringen?
      Ein junger Hund überträgt uns seine Energie und Lebenslust, und einige Menschen brauchen genau das.
      Ein alter Hund hat diese jugendliche Energie nicht mehr, aber er hat etwas viel wertvolleres – die Lebenserfahrung und diese ganz besondere Ausstrahlung. Ihr Blick ist so tiefgründig und birgt sein Leben, seine Seele. Es sind die Augen, die mich bei Hunden besonders faszinieren, denn wenn man aufmerksam ist und den Verstand hinter das Herz stellt, dann findet man in ihrem Blick alles, was man über ihre Vergangenheit wissen möchte.
      So wählte ich Kia aus, nach ihrem Blick, nach der Wärme und dem Bedürfnis nach Liebe, die aus den Tiefen ihrer Seele entsprang, und die sich in den Tiefen meiner Seele widerspiegelt.
      Nach ihrem verzweifelten Anblick, einem Hund ohne Präsent und Zukunft, alt, krank und für die meisten nutzlos. Nach diesem Funken von Willenskraft, den ich in ihrem Blick sah, Willen und Hoffnungslosigkeit eines Wesens, das sich nach Liebe sehnt – Liebe die gegeben und empfangen wird, ungehindert, spontan, ungebremst, für den Rest ihres Lebens.
      Kia ist glücklich, denn ich bin es auch, und ich bin es, weil sie es ist.
      Mehr Worte sind überflüssig.
      Das Alter und ihre entsprechenden Krankheiten sind nur Details. Das große Ganze zählt, und das, was eine Hundeseele einer Menschenseele schenkt – ein einfaches und sauberes Leben. Und ihre bedingungslose Liebe, die alles verändert für diejenigen, die es mit ihren Augen sehen können, mit ihren Herzen spüren und mit dem Verstand verstehen – Einstellung, Prioritäten, Prinzipien, Mentalität.“

      Wir danken der Pflegestelle, die sie an diesen eisigen Tagen in sein Haus aufnahm und uns so ermöglichte, uns um sie zu kümmern, und Frau Suciu für die Liebe und das wundervolle Leben, dass sie ihr schenkt! Wir danken allen, die den Hunden und Katzen beistehen, und die den Mut haben, ihnen auf verschiedene Weise zu helfen!
      Jean - wie die Hose, nur ohne "s".

      Spendenkonto Nuca Animal Welfare Deutschland e.V.
      Kreissparkasse Saarpfalz - IBAN DE68594500101030261513 - BIC SALADE51HOM
      Paypal (geht auf direktem Weg nach Rumänien): donate@nuca.org.ro (nuca.org.ro/donate/)
    • ...Das ist wirklich zum Heulen schön!!! :weinen:
      Find ich eine super Idee von Dir! :oi:
      Der Blick von dem Hündchen sticht einem direkt ins Herz. Man könnte meinen, sie getraut sich gar nicht richtig ihr Bettchen zu geniessen. Als ob sie denken würde: Das kann doch nicht für mich sein...?

      LG Judith
      Alle lebenden Kreaturen haben die gleiche Seele - auch wenn ihre Körper verschieden sind. (Hippokrates)
    • NUCA schrieb:

      Wenn gute Absichten nicht ausreichen.
      Anfang dieses Jahres wurden wir gebeten, einer älteren Dame zu helfen, die mit ihren Katzen in eine verzweifelte Situation gekommen war. Sie hatte mit 2 Katzen angefangen, die sie liebte und vorbildlich versorgte, aber eines Tages lief ihr ein junger, ängstlicher Kater über den Weg, den sie nicht auf der Straße zurücklassen mochte und mit nach Hause nahm. Der Kater wuchs heran, und weil keine der Katzen kastriert war, kam bald der erste Nachwuchs, dann der nächste und so weiter, bis irgendwann, als ihr niemand mehr die Kätzchen abnahm, die Zahl der im Haus lebenden Katzen unkontrolliert wuchs und die Dame mit ihrer Versorgung nicht mehr zurecht kam. Von ihrer Rente konnte sie sie nicht ernähren und Katzenstreu kaufen, und als wir bei ihr ankamen, fanden wir die Katzen in schlechtem Zustand vor, mager, unterentwickelt, voller Flöhe, stumpfes und ungleichmäßiges Fell.
      Schwieriger machte es uns noch, dass die Katzen aus Mangel an Kontakt zu anderen Menschen sehr scheu waren, wenige von ihnen ließen sich streicheln oder gar auf den Arm nehmen.
      Obwohl es uns schockierte, wie sie so verkommen konnten, merkten wir, als die Dame von jeder einzelnen ausführlich erzählte, dass sie sie sehr liebte und alles dafür tun würde, damit sie ein gutes Leben haben.
      Als erstes wurden alle kastriert, und danach suchen wir nach und nach für alle Pflegestellen, damit sie sozialisiert werden und dann zur Adoption vorgestellt werden können.
      heute möchten wir Ihnen drei der Katzen vorstellen: Micuta, Mikidutza und Mutzi, die in ihren Familien in Deutschland heute sehr glücklich sind.
      Als wir sie übernahmen, waren alle drei sehr ängstlich, versteckten sich und wichen menschlichem Kontakt aus, aber durch die gute Pflegestelle wurden sie mit viel Liebe und Geduld mutiger und lernten, die menschliche Gesellschaft sowie Streicheleinheiten zu schätzen.
      Wenn wir Bilder von ihnen sehen, freuen wir uns immer, wie sie verwöhnt und gepflegt im ganzen Haus herumlaufen oder im Bett schlafen dürfen.
      Diese Chance würden wir gerne auch den anderen bieten, die noch zurück geblieben sind, aber zuerst brauchen wir dafür geduldige Menschen, die sie in Pflege nehmen und helfen, aus sich heraus zu kommen.
      Die Bilder von Mikidutza (heute Lilli), Micuta /jetzt Muffi) und Mutzi sprechen für sich.
      Vielen Dank für die Unterstützung, wir hoffen, Ihnen noch viele Happy Ends präsentieren zu können!

      Die drei in ihren Pflegestellen:




      Und in ihren Zuhause :D

      Bilder
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    • Hier die Geschichte von Lady, mit einer gehörigen Portion Ironie :D

      NUCA schrieb:

      Heute vor einem Jahr wurde Lady adoptiert!https://www.facebook.com/asociatianuca/posts/885080481505113?__mref=message_bubble
      Wir haben mit der Familie Kontakt gehalten und diese Nachricht bekommen:

      „ Kurzgefasst über Lady, sie ist sehr sympathisch und im Hof des Menschen sehr nützlich. Sie ist fast taub, und wenn man sie rufen will, muss man in ihr Blickfeld treten, ansonsten hört sie einen nicht. Wenn aber ein anderer Hund im Hof bellt, dann hört sie das und fängt auch zu bellen an, auch grundlos und endlos. Sie ist ein guter Wachhund und schläft totengleich neben der Tür oder dem Tor, und man kann mehrfach unbemerkt an ihr vorbei gehen. Mit den anderen Hunden versteht sie sich gut, spielt mit ihnen und teilt ihren Napf mit ihnen. Glauben sie das etwa wirklich? Ha ha! Lady mag keine moldawischen Hunde. Wenn die anderen nebeneinander schlafen, gemeinsam spielen oder fressen, dann sondert sich Lady ab. Sie ist auf ihrem eigenen Trip, mag lieber alleine schlafen, fressen und möchte ihre Zeit in der Nähe der Zweibeiner verbringen. Alle anderen Tiere, vom Menschen abgesehen, irritieren sie. Andererseits ist sie im Haus der perfekte Hund. Sie zerpflückt keine Blumen, stürzt keine Blumenkübel um, zerrt nicht an der Fußmatte, sondern sitzt ruhig da, liest die Zeitung und erinnert sich an Transilvanien und IHREN Menschen zurück, der ihr, bevor er ins Altersheim ging, verzweifelt eine liebevolle und fürsorgliche Familie gesucht hat. Lady bedankt sich bei NUCA und sendet liebe Grüße!“
      Wir danken der Adoptivfamilie herzlich für das schöne Leben, in dem es ihr an nichts fehlt und für die Liebe, die sie ihr tagtäglich schenken, und wir beglückwünschen sie nochmals für diese wundervolle Geste, einen Hundesenior zu adoptieren!
      Auch wenn der Bericht jetzt erstmal komisch klingt, Lady hat es sehr gut getroffen denn sie wohnt nun bei einem NUCA-Voluntär in Iasi, der derzeit einige Welpen hat. Während sie völlig relaxed ihren Tag genießt ist drumherum Party, was für eine alte Dame nun einfach nichts ist! Es ist also ein Lob in dem Bericht verrsteckt, weil sie im Gegensatz zu den ganzen anderen Hunden wirklich einfach und ruhig ist.

      Auf den Weg nach Iasi


      Ankunft in Iasi (nein, sie wurde da nicht gefunden!)


      Und in ihrem neuen Zuhause!
      Jean - wie die Hose, nur ohne "s".

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    • NUCA schrieb:

      Hercule war nur wenige Monate alt, als er von Nuca-Volontären im Keller eines Wohnblocks im Stadtteil Manastur gefunden wurde. Unermüdlich ergründete er alles, war verspielt und wendig wie ein Eichhörnchen und bekam die Chance, seine Traumata der Aussetzung in einem Haus mit Hof zu überwinden, wo er sich mit anderen Katzen und auch Menschen anfreundete und von ihnen lernte.
      Kastriert, geimpft und entwurmt wartete er auf seine Familie, die auch bald gefunden wurde. Jetzt lebt er mit seinem stolzen Namen in Deutschland, wo er von einer Familie mir 2 weiteren Katzen adoptiert wurde.
      Wir danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung, durch die wir gemeinsam so viele Tiere retten und für sie die allerbesten Familien finden können!

      Jean - wie die Hose, nur ohne "s".

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    • Heute möchte ich Euch ein ganz besonderes Happy End vorstellen, was keines ist, da es noch kein Ende hat - aber es ist sooo schön, dass ich es Euch hier nicht vorenthalten möchte, zumal Tiere hier eigentlich auch nur die "Nebendarsteller" und diese Kinder hier die rumänischen Tierschützer von morgen sind!


      NUCA schrieb:


      Die Geschichte einer rumänischen Familie von großen und kleinen Volontären ....
      Wunderschöne Bilder von Kindern, die mit der Liebe zu Tieren aufwachsen dürfen!


      „Seit mehr als 4 Jahren bin ich NUCA-Volontär; ich habe schüchtern angefangen und habe mich langsam entwickelt, und vom Anfang als neuer Volontär bis zur Teilnahme an allen Veranstaltungen und Kampagnen war es nur ein kleiner Schritt.
      Ich gebe zu, dass die Kastrationsmarathons meine liebsten Aktionen sind. Es sind lange Tage von morgens bis spät abends, an denen wir jedes Tier genau, oft im Taschenlampenlicht, genau überwachen. Dort habe ich die intensivsten Gefühle durchlebt, verschiedenste, oft unserer Arbeit gegenüber überraschend aufgeschlossene oder auch hasserfüllte Menschen getroffen, geliebte Haustiere und dramatische Fälle, bei denen ich weinte, Lösungen gesucht und gefunden und Hoffnung bekommen…. Die Momente an der Seite meiner Kollegen von NUCA waren magisch, haben mir Sinn gegeben und mich erfüllt.
      Der letzte Abend nach dem Kastrationsmarathon in Huedin brachte eine Überraschung: Ich wurde schwanger Mein Baby war also von der ersten Sekunde an ein NUCA-Kind
      Die Schwangerschaft war schwierig und ich verbrachte viel Zeit im Bett… aber als Volontär habe ich weiter gearbeitet. Morgens wachte ich auf und sagte zu Margareta, dass wir loslegen müssen und Spenden/Mitgliedsbeiträge/2%-Formulare eintreiben müssen, und das Laptop an den Bauch gelehnt fing ich an…. Obwohl der Arzt eine Frühgeburt vorhersagte, hoffte, ich, dass ich nicht die gesamte Zeit der 2%-Kampagne versäumen und an jemand anderen übertragen müsste… denn die anderen sind alle auch voll beschäftigt mit ihren eigenen Aufgaben, bei NUCA findet man keinen einzigen Volontär, der auch nur mal Am Wochenende frei hätte, von urlaub keine Rede.
      Kurz vor dem Kastrationsmarathon in Cojocna kam mein Kind zur Welt, und für mich und die anderen war es schon komisch, dort nicht mit dabei sein zu können. Zwischendurch wollte ich kurz vorbeifahren, um ihnen einen Besuch abzustatten, aber dort wird unter höchstem Zeitdruck gearbeitet, ohne Verschnaufpausen.
      Eine Woche nach der Entlassung aus dem Krankenhaus bekam ich einen Anruf: Bei den Härtefällen aus Cojocna war ein Kätzchen, das auf den Kopf geschlagen worden war, neurologische Störungen hatte und nicht selbständig fraß. Es brauchte nach der Entlassung aus der Tierklinik gute Betreuung und musste alle 3 Std. gefüttert werden. Die Kolleginnen waren nervös, als sie mich anriefen, aber sicher: ich musste doch sowieso wegen Margareta alle paar Stunden wach werden, da konnte ich doch noch ein Kätzchen mit füttern!
      Ich sage ganz ehrlich, „Mielu“ hat mich mehr gefordert als mein eigenes Baby, denn er konnte den Kopf nicht gerade halten, nicht richtig schlucken, und von dem, was ich ihm eingab landete mehr daneben, so dass ich lange brauchte, bis ich sicher war, dass er was im Magen hatte. Ich weinte vor Mitleid mit Mielu, und gleichzeitig freute ich mich, dass ich ein so gesundes Baby hatte, dass es mir ermöglichte, mich um ein armes, krankes Kätzchen zu kümmern---
      Es sind 4 Monate vergangen, und ich bin glücklich, mit einem Haus voller Kinder und Tiere.
      Mielu geht es gut, er frisst selber, wächst, sieht, und die neurologischen Störungen sind kaum noch zu merken.
      Margareta ist bereits NUCA-Mitglied, denn sie begleitet mich bei allen Volontärstätigleiten, zum Tierarzt, um Hunde oder Katzen zu behandeln oder zu kastrieren, zu impfen; zu Hause lieben sie alle Katzen und buhlen um ihre Aufmerksamkeit; stets schläft ein felliger Wächter an unser Baby gekuschelt.
      Meine großen Kinder, Clara und Sergiu sind schon fast 10 Jahre alt und sind genau so aufgewachsen… umgeben von der Liebe unserer Katzen… die meisten Erinnerungen haben sie mit DJ, der Oberkater der Familie mit sensationellem Vaterinstinkt. Sobald ein Kind weinte, war er zur Stelle und wollte das ungnädige Baby mit lautem Schnurren beruhigen. DJ ist letztes Jahr von uns gegangen… wir haben alle geweint… aber die Kinder erinnern sich immer an „ihren Bruder DJ“ und an alle gemeinsamen Abenteuer.
      Neben meinem Freund und mir sind auch Sergiu und Clara NUCA-Volontäre aus eigener Initiative, das muss ich wohl nicht extra sagen…. An der Seite unseres Babys Margareta und unserer geliebten Katzen haben wir ein Haus voller Leben, Wärme, Licht und Liebe.“

      Jean - wie die Hose, nur ohne "s".

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    • Hu? Ich hab gerade erst gesehen, dass die Bilder zu einer neuen Campagne gehören, die "Copii si animale - O campanie NUCA" heißt, übersetzt "Kinder und Tiere - eine NUCA-Campagne", der sich jetzt schon 300 Eltern bzw. werdende Eltern angeschlossen haben!

      Vielleicht habt ihr ja Lust mal reinzugucken:
      facebook.com/groups/1921790878046825/

      Und hier noch mehr Bilder ;)

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    • Nachricht von Dobis Ex-Pflegestelle :D


      NUCA schrieb:

      Dobi wurde mit Hilfe von grenzenlose Notfelle e.V. in Deutschland von einer wundervollen Familie adoptiert. Vielen herzlichen Dank!
      Dies sind die Eindrücke von Dobis Pflegstelle in Cluj:
      „Dobi war der krankst Hund, den wir j in Pflege hatten, aber er ist auch bei weitem der liebevollste und dankbarste Hund, den wir je hatten.
      7 Monate. So lange war er bei uns in Pflege. Die ersten und letzten davon waren die schwierigsten. Die ersten, weil er krank war und unschön roch, und weil wir an ruhige Hunde gewöhnt waren, er aber ein Hund ist, der viel Bewegung brauchte, alle zwei Tage geduscht werden musste, und regelmäßige Tierarztbesuche, sowie Hundeschule am anderen Ende der Stadt (während der Fahrt „parfümierte“ er das Auto). Die letzten Monate waren schwer, weil wir wussten, dass er zu seiner Familie ziehen wird, dass unsere Familie sich erstmal verkleinern wird, und ihr die Farbe fehlen würde, die Dobi ihr mit seinem „Narbengesicht“ verlieh.
      Als Dobi zu uns kam, war er sehr mager und seine Haut von Demodexmilben angegriffen. Ich schämte mich, mit ihm rauszugehen, dass die Leute denken, wir versorgen unseren armen Hund nicht gut. An dem Tag, als wir ihn aufnahmen, hatten wir gerade Besuch, der dann am offenen Fenster sitzen musste, so sehr roch Dobi.
      In den ersten Monaten der Behandlung kam Daniel mit Dobi abends vom Spaziergang, wir nahmen das Halsband ab und ließen das warme Wasser laufen, er nahm ihn auf den Arm, ich hielt die Füße fest, er rieb ihn mit Shampoo ein, und die 10 Minuten, die das Shampoo einwirken musste, übte ich einige Kommandos mit Dobi. Nach dem Abspülen und Abtrocknen, stieg Dobi selber aus der Wanne, kam zu mir und setzte sich hin, damit ich ihm seine Tablette gebe, nach der er dann sein Diätfutter bekam – er konnte es kaum abwarten, dass ich ihm guten Appetit wünschte und ihn fressen ließ. Nach einigen Monaten stieg er dann sogar selber in die Wanne ein und musste nicht mehr reingehoben werden. Das war gut, denn er hatte zugenommen, In seine neue Familie ist er sogar etwas pummelig umgezogen.
      Im August waren wir umgezogen, dafür hatten wir das Training einen Monat zuvor begonnen. Dobi fuhr mit uns in „Urlaub“ zu den Eltern, und wir wussten, dass er sich schwer an neue Orte gewöhnt, denn er hatte Angst, allein zurückgelassen zu werden. Wir Danken Doktor Dosa für die Beratung, die uns sehr half, seine Verlassensängste zu kontrollieren. Wir danken auch den Trainern von Joker K9 für die Sozialisierungseinheiten, an denen wir teilnahmen, als Dobi plötzlich jeden Hund „fressen“ wollte, der ihm begegnete.
      In meinem zweiten und dritten Schwangerschaftsmonat, fing Dobi sofort an zu bellen, wenn Daniel meinen Bauch anfassen wollte und hörte erst auf, wenn Daniel die Hand wegnahm. Obwohl Dobi uns beide liebte, behandelte er uns nicht gleich. Daniel sah er als gleichgestellt an, einen Spielgefährten, und mich meinte er, beschützen zu müssen.
      Jeden Tag gingen wir zwei Stunden in den Wald. Wenn ich mit ihm ging, lief er um mich herum, blieb immer stehen und sah nach mir, er entfernte sich nie weit und passte immer auf, mich nicht umzurennen, wenn er zurückgerast kam. Mit Daniel war er viel freier, entfernte sich weiter und kam seltener zurück, meist nur auf Abruf. Wenn er zurückraste, gab er sich keine Mühe, ihm auszuweichen, und mehrfach warf er Daniel dabei um. Wenn wir gemeinsam mit Dobi draußen waren, wich er mir aus und rannte Daniel um.
      Im Bett oder auf dem Sofa sprang er ungeniert mit den ganzen 30kg auf Daniel drauf, aber mit mir passte er immer auf.
      Als wir alle zusammen in eine Wohnung zogen, verpassten die beiden Katzen ihm einige Kratzer auf seiner eh vernarbten Nase.
      Nachdem wir monatelang trainiert hatten, dass er nicht mit im Bett schläft (anfangs blieb er immer direkt neben dem Bett, in sein Körbchen ging er nicht), mussten wir ihn nun mit ins Bett nehmen, denn das war der einzige Ort, an dem ihn die Katzen nicht verprügelten. Dobi liebte die beiden trotz allem, denn sie gehörten zur Familie.
      Ganz zu Anfang, hatte Dobi noch einen „Pflegebruder“, den ernsten Rüden Malvo, ein Straßenhund, der auf Dobis Spielchen keine Lust hatte. Morgens kam Malvo ins Zimmer, und Dobi begrüßte uns alle drei, ohne nach Mensch oder Hund zu unterscheiden, und dann gähnte er lautstark, was uns jeden Morgen zum Lachen brachte.
      Als wir Dobi in Pflege nahmen, hatten wir nicht damit gerechnet, dass wir nach seinem Umzug nicht schlafen können würden, bis wir von der neuen Familie hören, dass alles in Ordnung ist und es ihm gut geht. Monatelang hatten wir immer beim Nachhausekommen ängstlich zur Tür geschaut, ob die Nachbarn mal wieder einen Zettel hinterlassen hatten, und nun sind wir traurig, dass uns nur noch die Katzen begrüßen.
      Dobi war unser 4. Pflegehund, und wir haben die ganze Zeit bis zu seinem Umzug zu seiner Familie mit ihm gelebt. Jede Geschichte ist anders, jeder Hund ist anders, aber jeder von ihnen lebt nun glücklich in der für ihn passenden Familie.
      Wenn wir alle zu meinen Eltern nach Piatra-Neamt fuhren, passten wir kaum alle zusammen, mit allen Tieren und ihren Sachen ins Auto. Dobi, den ich als „Familienhund“ bezeichne, hat nun eine noch größere Familie. Er hat zwei Hündinnen, eine Stute, eine Katze, einen zweijährigen Jungen und zwei junge Eltern. Natürlich mag ihn die Katze nicht.
      Alle Sorgen, die wir uns um ihn gemacht hatten, waren unnötig, er fühlte sich ab dem ersten Tag zu Hause, das sah man schon auf den allerersten Bildern, vom ersten Tag.
      Wir danken allen Tierärzten, Spezialisten der tiermedizinischen Uni, Dr. Dosa, den Trainern von Joker K9 und allen, die für Dobis Behandlung gespendet haben. All ihnen ist es zu verdanken, dass sich Dobi medizinisch und psychisch erholen konnte (denn die Aussetzung war für einen so anhänglichen Hund sicher ein großer Schock).
      Wir danken auch Dobi, dass er so lieb die monatelange Behandlung ertragen hat. Danke an die Familie, die einen Hund mit kupierten aber nicht aufgerichteten Ohren, kahler Nase, einer als gefährlich angesehenen Rasse adoptiert hat, weil sie in seinem Blick gesehen haben, dass er ein guter Hund ist! Wir wünschen ihnen ein glückliches gemeinsames Leben und freuen uns auf die nächsten Fotos!“

      Fotos aus seinem neuen Zuhause:


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    • Und wieder ein Pflegestellen-Happy-End :D



      NUCA schrieb:

      Also mit den Tzukis war das ungefähr so:
      Im Frühling sah ich in den Tierschutzgruppen von Cluj einen Post von NUCA, in dem dringend um Hilfe gebeten wurde. Es ging um 11 Hundewelpen, die unerwünscht und in Gefahr waren. Als ich das sah, dachte ich „hm… wo drei aufwachsen, können auch 5 aufwachsen“, denn wir hatten selber bereits 7 drei Tage alte Hütehundwelpen im Müll gefunden hatten (von denen nur noch 3 bei uns waren, denn 4 waren als Säuglinge von anderen lieben Menschen aufgenommen worden… alle 7 mit der Flasche aufzuziehen, hätten wir nicht schaffen können)… jedenfalls waren unsere Welpen fast drei Wochen alt, die 11 Geschwister waren 5 Wochen alt (also fraßen sie alleine), also meldete ich mich bei NUCA.
      Die Tzukis kamen spät abends zu uns, so um 23 Uhr, nachdem sie den ganzen Tag im Auto herumgefahren worden waren (weil sie dort wirklich weggeholt werden mussten, aber noch keine Pflegestellen hatten….). Sie wurden uns von den Volontären zusammen mit einem Haufen Spielzeug, Konserven, Trockenfutter, Zubehör und einer Box als Schlafplatz gebracht. Mein Mann kam gerade nach Hause, sah die Volontäre und fing an zu lächeln – er dachte, dass ich jemanden gefunden hatte, der die „kleinen Hütis“ übernimmt (haha! Zu keinem Zeitpunkt konnten die von uns gefunden Hütehunde als klein durchgehen, und wenn man sich nur ihren Appetit ansah, hätten sie jedem die Haare vom Kopf gefressen! Zum Glück bekamen wir Hilfe, auch von NUCA, als wir nicht mehr zurechtkamen; wer weiß, wie die Geschichte sonst weitergegangen wäre).
      *Nein, mein Lieber, das ist es nicht… aber schau mal, jetzt haben wir auch noch diese beiden Zwerge, erklärte ich ihm freudestrahlend*
      Noch viele Wochen lief alles sehr gut. Die Tzukis (Tzuki und Nixie – heute Whisky und Ellie) wuchsen und wurden ein Teil der Gruppe. Ich habe viele schöne Erinnerungen gesammelt: Die Tzukis, wie sie in Flavius Hausschuhen schliefen, oder wie sie die Katzen durchkauten, die anderen Hunde ärgerten und Goe am Schwanz zogen; das erste Bellen, den ersten Streit, guten Geschmack in Sachen Literatur (Shakespeare mochten sie besonders gerne) usw. Dann wurden Bilder gemacht, um sie zur Adoption vorzustellen. Als sie mit 3 Monaten nun wirklich nicht mehr in die Wohnung passten, brachte ich sie zu meinen Eltern, wo sie zufrieden im Hof lebten, bis sie adoptiert wurden.
      Einen Tag vor dem Umzug zu ihrer neuen Familie holte ich sie wieder zurück, badete sie, und die letzte Nacht verbrachten wir alle zusammen – sie kuschelten sich in ihren verdrehten Schlafpositionen an mich, und ich wünschte ihnen ein langes, glückliches Leben. Am nächsten Tag zogen sie aus, und ich wartete auf Bilder (als die endlich kamen, hüpfte ich quietschend durchs Haus), ich seufzte „ach, wenn doch alle Hunde so schöne Geschichten hätten“ und war um ein paar Freunde reicher.
      Wir danken euch sehr für die Geduld und Liebe, mit der ihr sie versorgt habt, obwohl euer Haus bereits voll war, und wir danken unseren Partnern in Deutschland sowie den beiden Familien, die sie adoptiert haben, wie wir es uns für jeden Hund wünschen!
      Danke all jenen, die uns unterstützen, denn nur gemeinsam können wir so viele Tiere retten, und mit kleinen Schritten, aber stetig und sicher können wir das Leben der weniger glücklichen Hunde und Katzen zum Besseren verändern!
      Jean - wie die Hose, nur ohne "s".

      Spendenkonto Nuca Animal Welfare Deutschland e.V.
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