Einmal Cluj und zurück bitte...

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    • Einmal Cluj und zurück bitte...

      Da uns dieses Mal auch ein Gespräch mit einem der Verantwortlichen aus der Ecarisaj sehr wichtig war, fange ich damit gleich an. Dr. Pop, mit dem ich früher schon in engem Kontakt stand, unser Gesprächspartner, worüber ich auch sehr froh war, denn ich denke mit Dr. Macrinici hätten wir nicht so offen reden können.

      Es wurde noch ein weiterer neuer Trakt gebaut, der zwar noch nicht abgenommen, aber schon mit einigen Hunden belegt werden muss, da die alte Anlage mit über 230 Hunden komplett überfüllt ist. Sie dürften es zwar nicht, aber es bleibt ihnen nichts anderes übrig.





      Bisher war es immer so, dass jeder reklamierte Hund sofort abgeholt und in die Ecarisaj gebracht wurde. Jetzt wird versucht, mit den Leuten zu reden, ob es denn wirklich von Nöten ist, oder ob, als Beispiel, vielleicht von fünf reklamierten Hunden einer Gruppe es nicht ausreichen würde, nur einen abzuholen, der in dieser Gruppe Unruhe stiftet. Meist stoßen sie dabei natürlich auf taube Ohren, doch manches Mal herrscht auch Einsicht, das nicht mehr jeder Hund aufgenommen werden kann. Das verstößt aber wiederum gegen die Anordnung der Stadt. Sollte es also nur einmal zu einem Beißvorfall kommen, an dem ein reklamierter, aber nicht abgeholter, Hund beteiligt war, dann werden sie gezwungen zu euthanasieren. Für die Tierärzte dort gerade eine Gratwanderung, denn sie selber wollen es auch vermeiden, nicht zuletzt auch durch die Anwesenheit der Tierschützer, die dort ein und ausgehen, was vor 2009 ja nicht der Fall war und sie schalten und walten konnten, wie sie wollten. Auch der neue Anbau schafft wieder etwas Luft, doch wird der schneller wieder gefüllt sein, als man gucken kann... Dass sie Hunde von Termure aufnehmen müssen, steht übrigens nicht zur Debatte. In diesem Jahr wurde, laut seiner Aussage, bislang nur ein Hund durch sie euthanasiert, den sie mit schweren Kopfverletzungen gemeldet bekommen haben.

      Dazu eine Anmerkung von Alina (sie war in der Ecarisaj nicht dabei) uns aber folgendes schon vorher erzählt hat. Ein Bekannter von ihr arbeitet beim DSV, dem Veterinäramt in Cluj. Er und einige seiner Kollegen können es überhaupt nicht verstehen, dass in der Ecarisaj nicht getötet wird, das sei doch vom Gesetz her erlaubt!? Ja, leider...

      Zwei Räume stehen ihnen für Operationen zur Verfügung. Der vordere Bereich für Notfälle, der hintere Bereich für die Kastrationen.



      Doch sind sie für Notfälle eigentlich gar nicht eingerichtet, bekommen von der Stadt auch nur Gelder für Futter, das Material für die Kastrationen, Antibiotika und Entwurmungstabletten gestellt. Was ihr in dem Schrank seht, sind zum größten Teil unsere Spenden.



      Zur Entwurmung selber, einfach nur ein Witz. Kommt ein Hund in die Ecarisaj, bekommt er ein Tablettchen, das war´s.

      Die neuen Operationsbestecke sind auch von uns, das alte Material habe ich im vorderen Bereich gesehen, ohne Worte...

      Was sie noch brauchen sind Krallenscheren, Zeckenzangen, Bürsten, Kämme, auch Körbe aus Kunststoff würden sie annehmen, sowie Vitaminpräparate und Calcium, und ich weiß jetzt auch endlich, was für Schneidaufsätze ich für die Schermaschine bestellen muss (schon erledigt!). In der Hoffnung, dass sie diese auch benutzen und Dr. Pop nicht nur schön daher redet...

      Was ihm ein großes Anliegen war sind Kastrationen. Das Problem dabei, sobald ein Hund in die Ecarisaj gelangt, muss er dort bleiben, auch wenn er nur kastriert werden soll. Sie dürfen diesen Hund, laut Anordnung der Stadt, nicht wieder zurück bringen, und das ist natürlich unmöglich! Wo sollten sie mit ihnen allen auch hin, ohne das zwangsweise andere getötet werden müssten? Da stoßen die Tierärzte Pop und Macrinici bei der Stadt auf taube Ohren und er fragte uns, inwiefern wir da helfen könnten. Brennpunkt ist gerade das "Zigeunerviertel" in Pata Rat, NUCA hatte dort auch schon eine Kastrationskampagne. Dort besteht aber weiterhin ganz großer Handlungsbedarf, auch wenn die meisten der "Zigeuner" sich weigern, ihre Hunde kastrieren zu lassen.

      Zum Futter. Er selber war von unserer Idee sehr angetan, denn noch immer sind ihnen die vorprogrammierten Durchfälle an den Tagen, wenn zugefüttert wird, ein großer Dorn im Auge. Verständlich, das möchten wir ja auch nicht. Aber niemand kann uns sagen, an wen wir uns denn nun in der Beziehung direkt wenden können! Es ist einfach unglaublich, einfach Rumänien...

      Der Raum, wo unser Futter gelagert wird:



      Vom Personal her hat sich nicht viel geändert, ein neues Gesicht haben wir gesehen, und Carmen erzählte uns, dass dieser Herr die Hunde wirklich sehr gern hat. Durften wir beim Füttern auch beobachten, bei "seinen" Hunden war der Napf randvoll und es blieb auch die Zeit für ein kurzes über den Kopf streicheln, bei den anderen wie gehabt...



      ...wie gehabt auch die übrigen Zustände in der Ecarisaj. Bedrückende Enge, in Box 67, in der nun Mela einsitzt, und Box 73 bleiben den Hunden nur ein winziges dunkles Dreieck...



      ...hoher Stresslevel, Nässe und Schmutz, hauptsächlich in der "Quarantäne", die immer noch keine ist,...



      ...von über 230 Hunden nur zwei, wo ich mich nicht in die Box getraut hätte. Über 230 Hunde die ihren Bewegungsdrang schon teilweise seit Jahren nicht ausleben durften, kaum eine nette Ansprache erhalten aber soviel Liebe zu geben hätten, wir durften es, wieder, hautnah erleben... Es zerreißt einem einfach das Herz, wenn Dir diese Blicke folgen, und so mancher Hund hatte wohl auch von unseren Tränen einen feuchten Pelz und nicht nur vom Ausspritzwasser... Helfen tut es ihnen trotzdem nicht... Doch, einem. Diesen Zwerg von Haut und Knochen, der in der Meute so absolut deplatziert erschien und sich ganz sicher auch so fühlte, habe ich aus dem Außenzwinger heraus genommen (sein Geschwisterchen wurde schon in Cluj adoptiert),...



      ...und stand nun da. In der Ecarisaj waren nur noch ein Mann von der Security mit seinem "Wachhund"...



      ...und unsereins (Kirsten, Odilia, Bernadette und meine Wenigkeit), da die reguläre Öffnungszeit schon lange vorbei war, und alle anderen, nebst Carmen, die wieder zur Arbeit musste, schon ausgeflogen. Wir durften aber dennoch bleiben, da wir noch nicht alle Hunde gesehen hatten. Nun denn, ich stand da immer noch, mit ihm auf dem Arm, und den ich um nichts in der Welt wieder hätte zurück setzen können... Im Kopf bin ich schon all unsere wenigen Pflegestellen durchgegangen... Alina angerufen, sie wiederum Dr. Pop, somit konnten wir ihn mitnehmen und aus einem von vielen wurde ein FiN´chen.



      Die Ecarisaj...

























      Untergebracht haben wir "Simi" bei Alina in Suceag, die ein paar Tage vorher selber wieder einen Welpen von der Straße gesammelt hat und sie jetzt zusammen sind, eine andere Möglichkeit gab es nicht.

      Humpelix Scooby und Simi:



      Nicht sehen bedeutet nicht, dass es nicht passiert - IGNORANZ TÖTET!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michaela ()

    • In Suceag ist es voll, das wussten wir ja schon. Das aber wirklich jeder nur irgendwie erdenkliche Raum genutzt wird, auch die Abstellkammer und für Brownie ein Treppenaufgang mit kleinem Innenhof, das wussten wir nicht. Die Küche war im letzten Jahr beispielsweise auch noch eine Küche, nun stehen neben einer Anrichte zwei Zwinger, anstatt Tisch und Stühle.

      Die Hunde, die sich miteinander verstehen und vom Gemüt her zueinander passen kommen nacheinander in Gruppen in den Hof und zwei Ausläufe, jede Gruppe meist zwei bis drei Mal am Tag. Von unseren Hunden Celina und Joel allein. Auch bei Tara sind sie vorsichtig, und das leider zu Recht.

      Dort sind mit Alina täglich zwei Angestellte mit den Hunden zugange, wochentags ist noch für sechs Stunden eine blutjunge Tierärztin dabei, die den Hunden ihre Medikamente gibt und bei kranken Hunden nach dem Rechten sieht, sofern in Suceag möglich, sie hilft auch beim füttern. Nachmittags kommt noch ein Angestellter von "der Farm" dazu, der sauber macht.

      Am Samstag musste Alina ein "Pudelchen" vom Hotel "Bonanza" abholen,...



      ... dann hockt da noch ein Welpchen mutterseelenallein in einem Zwingerchen von einem Meter x einem Meter in einer kargen Hundehütte und weint leise vor sich hin (er gehört einem Angestellten von diesem Hotel der sich nicht viel dabei denkt, nur dass er meint, dort sei es für ihn sicher). Wir haben dort nicht übernachtet (wir haben unsere Zimmer wie letztes Jahr im tierfreundlichen "Dialand" gebucht, für Reisende sehr zu empfehlen) und das war auch gut so, und hoffen auf ein kleines Wunder für ihn... Und sie weiß auch noch von anderen Welpen, die eigentlich einen Platz bräuchten, so kommt ein Hund zum anderen, und dann noch wir...

      Auf dem Weg nach Apahida zu Magda´s Pension, wir hatten ja einen Leihwagen und waren somit auf keinen "Chauffeur" angewiesen, lagen auf einer Wiese drei tote Hunde, allem Anschein nach wurden sie vergiftet. Nicht weit von ihnen entfernt liefen Welpen auf einem Baustellengelände, später haben wir auch ihre Mutter entdeckt...





      Wer kann da weg schauen, mit dem Wissen, was ihnen für eine Zukunft blüht? Das können wir nicht, Alina ebenso wenig, wohl niemand, der nicht ein Herz aus Stein hat... Als wir uns Mittwoch auf den Weg zum Flughafen gemacht haben, kam Alina mit und hat die vier eingesammelt,..





      ...die Mutterhündin war nicht zu sehen, aber noch weitere Welpen und adulte Hunde.

      Sie will sich jetzt mit Dr. Pop besprechen, damit sie gemeinsam ausrücken, um die Hunde kastrieren lassen zu können, ihr eigenes, also ASIPA`S, Kastrationsprojekt, steckt noch in den Kinderschuhen, wie auch ASIPA´S Ambulanz. Für eine ausgereifte und langfristige Kastrationskampagne, wo sie auch selber Hunde einfangen um sie zum kastrieren bringen zu können, fehlt es derzeit an fähigem Personal (Laci bringt sich schon mit ein, den wir auch kaum zu Gesicht bekommen haben) und der immer fehlenden Zeit, so dass Alina auch selber als erfahrene Person, was das Einfangen von Hunden anbelangt, mit tätig werden könnte.

      Was die Ambulanz anbelangt ist es so gedacht, dass Laci und Catalin (der eigentliche Heimwerker in der Pension) raus fahren, um ein gemeldetes verletztes Tier zum Tierarzt zu bringen, ein Tierarzt sollte dabei sein, wenn es um Großtiere geht. Erste Hilfe direkt vor Ort, oder im Krankenwagen selber, so wie ich es mir vorgestellt hatte, gibt es also (erstmal) nicht. Mit der Aktion Ambulanz wird ASIPA aber auch wieder gezwungen sein, Hunde aufzunehmen, mit der großen Frage wohin mit ihnen, so lange das neue Gelände noch nicht bebaut ist... Und wann es dort endlich losgehen kann, steht immer noch in den Sternen, die rumänische Bürokratie, um Längen schlimmer als in deutschen Landen... Die Schulterklappen habe ich auch nicht unerwähnt gelassen, denn auf "die Deutschen" wirken sie nun mal recht übertrieben. Wie auch immer, in Rumänien erfüllen sie ihren Zweck, denn sie wirken auf uneinsichtige Menschen dort wohl recht einschüchternd.

      Zurück zu den Hunden in Suceag, ob nun von ASIPA oder FiN. Die vier von der Baustelle sind ja nun auch mehr oder weniger uns geschuldet, für sie schicken wir Futter und bezahlen Impfungen und Gedöns aus eigener Tasche. Wenn sie mit den toten Hunden verwandt sind (die Bilder möchtet ihr nicht sehen), steckt in ihnen sicher auch ein gewisser Anteil Herdenschutzhund, bei der Mama war es nicht so gut zu erkennen, denn Plätze benötigen wir für sie natürlich auch, dringend! sobald sie reisefertig sind.

      photos.google.com/share/AF1Qip…3NW9oeVJ5Zk5vY1QwdlJPa3lB

      Da wir aber den Hunden allgemein in Suceag helfen möchten gesehen zu werden, damit diese Schätze dort nicht versauern, und dadurch vielleicht auch ein bisschen entzerren, stellen wir einige von ihnen wieder auf unserer Homepage vor. Alina konnte uns nicht sagen wer für sie alles die Werbetrommel rührt, finden sie über FiN einen Platz ist es gut, finden sie über wen auch immer ihr eigenes Zuhause ist es auch okay.

      Was ASIPA im Moment ebenso dringend benötigt außer Plätze für ihre Hunde, sind Decken und Handtücher, da haben sie ordentlichen Verschleiß, Kunststoffkörbe und Futter.

      Jedem ist selber überlassen, wohin er seine Sachen gibt, aber vergesst darüber bitte nicht die Hunde in der Ecarisaj, die Hunger haben und sich über ein Körbchen freuen würden. Und um es gleich vorweg zu nehmen, das hat absolut nichts mit persönlichen Befindlichkeiten (die es auch nicht gibt!) oder dergleichen zu tun. Sonst hätte ich ASIPA´S Wünsche hier erst gar nicht erwähnt, es geht uns einzig und allein um das Wohlergehen ALLER Hunde.

      Ein Schwenk nach Apahida und unseren Hunde in Magda´s Pension. Durch einen dummen Zufall haben wir schon vor unserem Flug nach Cluj erfahren, dass Nana sich dort gar nicht mehr befindet, sondern Magda sie schon lange in eine Pflegestelle gebracht hat, ohne uns darüber zu informieren. Das wir darüber stocksauer waren, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Aber diese Pflegestelle hat sich als ein überaus großer Glücksgriff entpuppt. Wir haben diese lieben Menschen kennen gelernt, und was sollen wir sagen, es passt ganz einfach. Prämiere, unsere erste Vermittlung in Rumänien!

      Sie haben sich so sehr gefreut, Nana behalten zu dürfen, und wir uns natürlich auch, man hätte sie dort gar nicht mehr heraus reißen können. Nana war unser Besuch eher unheimlich, so direkt im Mittelpunkt zu stehen war ihr gar nicht Recht. Bei ihren Menschen ist sie aber überall dabei, wenn Papa in der Garage werkelt oder Mama sich am Tor mit der Nachbarschaft unterhält. Auch auf die Wochenendausflüge auf´s Land darf sie mit. Und wenn Papa Abends den Fernseher ausschaltet, dann weiß sie ganz genau, er geht gleich in´s Bett, um es sich dann in seinem Sessel gemütlich zu machen. Es sind langjährige Freunde von Magda, und sie wird auch immer wieder mal nach dem Rechten sehen. Und hätte sie gleich von diesen Leuten erzählt, hätte sie sich und wir uns eine Menge Ärger erspart...













      Nana´s Mitbewohner:



      Ansonsten ist es auch in Apahida eher rückschrittlich. Ana arbeitet nun halbtags in einer Tierklinik und wohnt nicht mehr auf dem Gelände, so dass sie kaum mehr die Zeit findet, um mit unseren Hunden zu arbeiten, Nachts ist überhaupt niemand mehr da. Und das drei unserer Hunde und andere von Magda stundenweise in Gitterboxen unter gebracht sind ist ein absolutes Unding, nicht isolierte Hütten und so gut wie kein Wetterschutz in den Außenbereichen ebenso. Das hatten wir letztes Jahr schon angeprangert, nichts hat sich geändert, und hoffen nun, dass sie jetzt Wort hält, sonst müssen wir was ändern...

      Bei Maria ist es wie gehabt, ruhig und für unsere Rentner und Bangebuchsen völlig okay, nur für Dina und Lucky ist es so schade, dass sie noch niemand für sich entdeckt hat.

      Ich hätte gern nur positiv berichtet, wie schön das alles ist in Rumänien, doch dem ist leider nicht so, und bestärkt uns nur in dem Entschluss, wenn nur irgend möglich, die Pensionen leerer zu bekommen. Um vielleicht Platz zu schaffen für andere, die es bitter nötig haben...

      Bei einem Teil unserer Hunde wird sich das als sehr schwierig gestalten, das wissen wir. Inca, Lilly, Noemi, Linda, Susi und wer sich noch so alles in die Sparte der Angstnäschen einreiht, für sie bedarf es ja dieser besonderen Plätze, und das bereitet uns richtig Magenschmerzen...

      Über sie und die anderen schreibe ich nach und nach gesondert in ihren Threads...

      Und dann gibt es noch diese Hündin... Eine von diesen Hunden, die es eigentlich bitter nötig hätten... Wo ich jetzt noch Rotz und Wasser heule, in dem Moment wo ich über sie schreibe... Denn für sie wird es niemals einen schönen Moment in ihrem erbärmlichen Leben geben... Denn sie hat einen Besitzer, der mit ihr Geld verdient... Mit ihren Welpen, wo wir nicht wissen möchten, wohin er sie verschachert... Aber das wird er sich nicht nehmen lassen...

      Aber sie hat es verdammt nochmal einfach verdient, dass man sich zumindest an sie erinnert, an sie denkt!







      In diesem Sinne, helft Ihr uns weiter zu helfen?
      Nicht sehen bedeutet nicht, dass es nicht passiert - IGNORANZ TÖTET!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von krinja ()

    • ach Michi.

      mir bleibt jedes Wort in der Tastatur stecken.

      :flenn:
      **Dieser Beitrag unterliegt dem Urheberrecht, forenfremdes Zitieren, Kopieren und Weiterverbreiten auch von Auszügen ist nicht erlaubt.**
      "Lasst uns nicht um Schutz vor Gefahren beten, sondern um Furchtlosigkeit, wenn sie uns begegnen"(Rabindranath Tagor)
      "Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht" (V. Havel)


    • danke ...
      und auch schluck ... ;(
      klar bin ich weiter dabei ...

      guter einblick ...
      schön, dass ihr wieder zurück seid,
      wennauch sicher einiges an herz dort geblieben ist ...

      simi = guuut gemacht ... auch die 4 musketiere !!!

      denk an dich hübsche braune ...
      Mal biste der Baum. Mal biste der Hund. So ist das.
      ~
      ***

      LET YOUR ACTIONS SPEAK LOUDER THAN YOUR WORDS.
    • Ich kann mir nicht mal die Videos ansehen… :schnief:
      Keine Ahnung, wie ihr das alles verkraftet. Ich bin da irgendwie extrem dünnhäutig geworden.
      Und das es auch nie mal anständig nach vorne zu gehen scheint ist sooooo frustrierend :(

      Fühlt euch mal alle gedrückt. Und klar lassen wir euch nicht hängen. Was für eine Frage!

      Die arme Hündin am Schluß… möge ihr A*** von Besitzer mit so einer Monsterkette um den Hals wieder geboren werden. Sorry, ich kann ich sowas echt nicht mehr angucken ohne Mörder wütend zu werden. :hammer:
      “To sit with a dog on a hillside on a glorious afternoon is to be back in Eden, where doing nothing was not boring – it was peace.” Milan Kundera

      www.hundepersoenlichkeiten.de
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    • Gioia schrieb:

      Ist das Futtervorrat für 230 Hunde ? oder habe ich das falsch verstanden?
      Das ist der Raum für unser gespendetes Futter, mit dem zugefüttert wird. Ich hatte schon einmal erwähnt, dass sie uns, bzw. Carmen und Co., dafür einen Raum zur Verfügung gestellt haben.


      Eifelbären schrieb:

      Ich kann mir nicht mal die Videos ansehen… :schnief:
      Keine Ahnung, wie ihr das alles verkraftet. Ich bin da irgendwie extrem dünnhäutig geworden.
      Und das es auch nie mal anständig nach vorne zu gehen scheint ist sooooo frustrierend :(
      Ich kann nur von meiner Seite aus sagen, dass ich all die Erlebnisse, die Ecarisaj und Rumänien´s Hundeelend überhaupt, immer mit mir herum schleppe. Da verblasst nichts, wie vielleicht manch andere Erlebnisse, die irgendwann mal in den Hintergrund rücken... Wie man das verkraftet ist eine gute Frage... Durch den sicheren Hafen, den man ansteuern kann, und einem Halt gibt!? Ich wüsste nicht was wäre, wenn ich in solch einem Land wie Rumänien leben müsste. Ob man dann abstumpft? So manch einer ist ja auch schon an seinen Tierschutztätigkeiten zerbrochen und musste aufgeben, weil Körper und Seele einfach nicht mehr mitgespielt haben...

      Aber frustrierend ist es wirklich, dass so gut wie nichts von dem, was wir mit viel Euphorie, aber dabei vielleicht auch viel zu blauäugig, angegangen sind, so eingetreten ist, wie wir es uns erhofft hatten. Diese Enttäuschungen hatten ja schon bei und mit Alin angefangen...
      Nicht sehen bedeutet nicht, dass es nicht passiert - IGNORANZ TÖTET!!!

    • Danke für den Bericht.

      Ich musste in Etappen lesen und Videos anschauen. Da kommt alles wieder hoch. Diese unglaubliche Geräuschkulisse, die "Quarantäne" mit den winzigen Zellen, diese Blicke, die förmlich schreien "hol mich hier raus". Und noch schlimmer die Blicke der Angstnasen....

      Und dann weiß man wieder, dass man trotz Rückschlägen einfach nicht nachlassen darf. Insbesondere wenn gerade so ein Hund zu einem hochschaut, der vor noch nicht einmal einem Jahr noch genau dort in so einem Zwinger saß und nun gemütlich seine alten Beine von sich streckt.

      LG
      Marianne
      "Wir haben nicht zwei Herzen – eins für die Tiere und eins für die Menschen. In der Gewaltausübung gegenüber ersteren und der Gewaltausübung gegen letztere gibt es keinen anderen Unterschied als derjenige des Opfers."
      Alphonse de Lamartine
    • Michaela schrieb:

      Was sie noch brauchen sind Krallenscheren, Zeckenzangen, Bürsten, Kämme, auch Körbe aus Kunststoff würden sie annehmen, sowie Vitaminpräparate und Calcium, und ich weiß jetzt auch endlich, was für Schneidaufsätze ich für die Schermaschine bestellen muss (schon erledigt!). In der Hoffnung, dass sie diese auch benutzen und Dr. Pop nicht nur schön daher redet...
      Es ist etwas über drei Jahre her, da haben wir hier heiß diskustiert und wollten Plastikkörbe besorgen.

      Erst hieß es, Diebstahl wäre das Problem.
      Dann hieß es, sie dürften keine Spenden und daher auch keine Körbe annehmen. Hat sich das denn jetzt wirklich geändert? Es wäre ja schon toll, wenn wir vor dem Winter den Hunden noch Körbe zur Verfügung stellen könnten.

      Was hat Dr. Pop denn zur Vorbereitung der Hunde auf die Ausreise in der Ecarisaj gesagt? Hat er das bestätigt, dass sie das nicht machen können? Oder sieht er da doch eine Möglichkeit? Die Hunde wurden doch auch mal dort vorbereitet, wenn ich mich richtig erinnere.
    • Piggy kam, soweit ich weiß direkt aus der Ecarisaj. ist jetzt aber auch schon wieder Jahre her.

      Es würde vieles einfacher machen wenn es so gehen würde, allerdings ist eine Vermittlung direkt aus der Ec. immer eine Sache, da man die Hunde nicht so gut einschätzen kann :( Gerade wenn sie in ES sollen.

      So schlimm alles noch immer dort ist... und mir die Hunde ans Herz gehen, ich erfreue mich jetzt einfach mal an den positiven Ereignissen eures Berichts, die vermittelte Maus, Simi das Skelett, die die Chance ihres Lebens bekommt, und was ich persönlich toll finde, und auch irgendwo als "Gewinn" vielleicht durch eure und die Arbeit der Mädels vor Ort, dass sie nicht töten obwohl sie dürfen/sollen :) :)
      Nadine

      Die Grausamkeit gegen Tiere und auch die
      Teilnahmslosigkeit gegenüber ihrem Leiden ist eine der schwersten Sünden
      des Menschen. Wenn der Mensch so viel Leiden schafft, welches Recht hat
      er dann sich zu beklagen, wenn er selbst leidet?
    • Ich musste auch in Etappen lesen und habe mich nur "getraut", 1 Video anzugucken... aber das reichte schon ;( 'Es sind so viele tolle Hunde dabei ..... :weinen:

      Wie Ihr das emotional verkraftet, weiß ich auch nicht. Ich bin ja eigentlich nicht so empfindlich wie manche, aber solche Eindrücke gingen nicht spurlos an mir vorüber... und vergessen kann man sowas sicherlich auch nicht. :schnief:
      Katzen haben gerne offene Türen - für den Fall, sie entscheiden sich doch anders.... :] (Verfasser unbekannt)