Beiträge von Isabelle
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Unsere Hundetrainerin sagt, dass ein erwachsener Hund etwa ein Jahr braucht, um in seinem Zuhause richtig anzukommen. Bei meinem Hund kam das tatsächlich etwa hin. Davor haben wir alle möglichen Phasen durchgemacht. Die schlimmste war nach rund zwei Wochen das "Modell Werwolf". Das war, als Ella mich und die Kinder akzeptiert hatte, aber dann mit aller Macht meinen Mann loswerden wollte, der aber nun mal auch zu uns gehört. Die Phase war echt hart und ich hatte teilweise Angst, wir würden sie nicht behalten können. So kamen wir als Notfallklienten an die Trainerin, die uns toll geholfen und auch viel über Hundekommunikation erzählt hat. Ende vom Lied: Mann und Hund sind zwar nicht die besten Freunde, aber es läuft gut mit beiden und Ella ist im Mai vier Jahre bei uns. Sie ist hier fest integriert.
Ich würde sagen, bei euch ist noch alles im grünen Bereich. Da würde ich mir keine Sorgen machen. Ein Besuch durch eine Trainerin ist aber immer hilfreich (Bei uns kam sie ins Haus, weil dort ja auch die Probleme bestanden.) und ich fand das Training auch sehr interessant. Es hat Spaß gebracht und wir haben gute Tipps bekommen. Außerdem versteht man die Denkweise des Hundes dann besser.
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Sie darf reisen und würde sich über eine Ausreisepatenschaft freuen . 150€ pro Hund
Alles klar. Für Klärchen mache ich das.

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Hier kommt ein Update zu Theo, der sich jetzt aktiv auf Wohnungssuche begibt.

Theo wohnt seit mittlerweile etwas über einem Jahr in einem privaten Shelter und hat sich dort sehr gut eingelebt. Er bildet zusammen mit zwei anderen Rüden eine nette und harmonische Herren-WG. Theo ist in keiner Weise aggressiv, sondern eher eine sanfte, zurückhaltende und ruhige Seele. Er liebt es, gestreichelt zu werden, und hat auch seine Friseurbesuche und den Besuch beim Zahnarzt gut gemeistert. Beim Zahnarzt wurden alle Gebiss-Probleme behoben.
Mithilfe seiner Trainerin hat Theo inzwischen gelernt, dass Gassi-Touren Spaß bringen. Er geht sehr gerne raus, freut sich, wenn seine Trainerin kommt, und genießt die Touren mit ihr sichtlich. Theo läuft auch bereits im Team mit anderen Hunden spazieren und mag Hündinnen und Rüden gleichermaßen. Vor fremden Leuten oder Situationen hatte Theo anfangs sehr große Angst. Er zitterte dann, zog an der Leine und versuchte auch, in die Leine zu beißen. All dies ist inzwischen sehr viel besser geworden bzw. kommt kaum noch vor. Allerdings ist Theo im Erstkontakt mit Fremden noch immer sehr zurückhaltend und braucht eine Weile, um wirklich glauben zu können, dass man es gut mit ihm meint. Das vertrauensvolle Verhältnis, das er zu seiner Trainerin aufgebaut hat, zeigt aber, dass er lernfähig und -willig ist und seine Bezugsperson gerne mag. Insgesamt hat Theo tatsächlich schon unheimlich viel gelernt, wenn man bedenkt, dass er über fünf Jahre in der Ecarisaj verbringen musste, wo sich kaum jemand mit ihm beschäftigt hat.
Dass Theo jahrelang übersehen wurde, hat nun zur Folge, dass seine Jugend bereits hinter ihm liegt und er leider noch immer kein Zuhause gefunden hat. Dabei soll es aber nicht bleiben, denn jemand, der so lange geduldig gewartet hat, verdient sein eigenes Körbchen im Warmen und seine eigene Familie. Theo benötigt ein freundliches und geduldiges Zuhause, in dem man Verständnis dafür aufbringt, dass er am Anfang schüchtern und zurückhaltend sein wird. Er wird wahrscheinlich mehr Zeit für die Eingewöhnung brauchen als manch anderer Hund, bringt aber aufgrund des Trainings, das er in den vergangenen Monaten erhalten hat, alle Voraussetzungen mit, die man als vierbeiniges Familienmitglied braucht. Es wäre Theo so sehr zu wünschen, dass ihn endlich die richtigen Leute sehen!
Erfahrungen mit Katzen oder Kindern kann Theo bislang nicht vorweisen. Ein Katzentest kann bei Bedarf gemacht werden. Zu Kindern sollte Theo nicht vermittelt werden, weil er – wie gesagt – einen ruhigen Haushalt benötigt und Kinder auch noch nicht kennt.
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Von mir kommt ein herzliches Moin.

Ich freue mich, dass wir weiterhin von Bonnie lesen werden.

Und zum Thema schöner Wohnen: Da gehen die Geschmäcker ja sehr auseinander. Mein Hund hat aber einen ähnlichen Stil wie Bonnie, wobei in Ellas Bett allerdings Einzelschuhe nie fehlen dürfen. Die habe ich in Bonnies Bett nicht erkannt. Vielleicht kommt die Phase noch.

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Großartig, dass sich ein Plätzchen für sie gefunden hat. Hoffentlich kann sie dort noch eine Weile schmerzfrei und in Frieden leben.
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Vielleicht Artus?
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Hoffentlich kann ihr bald geholfen werden. Ich würde sie gerne Nikola nennen.
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Von mir kommen vier Pfötchen für die beiden.
Und eine
für die armen Hunde und Katzen, die von dem schrecklichen Unglück betroffen waren. -