Beiträge von Christine_GK

    Du hast da schon 2 sehr spezielle Fellnasen, aber ich denke selbst wenn du es gewusst hättest, hättest du die trotzdem gerettet😉

    Ich wünsche dir Kraft und Nerv, fürs durchhalten und Ideen für so manche Problem Lösung 💡


    Lg Anne

    Danke!


    Ich habe mir ja bewusst zwei "schwierige" Hunde ausgesucht und wusste auch, dass es sicher nicht immer einfach ist und vielleicht nie "normal" wird.


    Was ich allerdings wirklich unterschätzt habe und auch nicht mehr machen würde, ist, Hunde aufzunehmen, die sich über Monate nicht anfassen lassen und auf die man null Zugriff hat. Das sollen gerne andere machen, die bessere Nerven haben als ich :)

    Ja.....würde mich interessieren, wie schnell nach der OP er wieder auf die Beine kam???

    Die OP war Freitags. Die erste Nacht war der pure Horror ...


    Samstags am frühen Abend ist er zum ersten Mal nach draußen gewackelt und hat Pipi vor die Tür gemacht. Zwar schlenkernd und schlappernd wie aus Gummi, aber mit etwas Halte-Unterstützung ging es.


    Auch sein Häufchen hat er dann Sonntags ohne Unterstützung draußen gemacht. Man kann es nicht glauben, aber er tatsächlich soweit alles mithilfe des linken Vorderbeins und des linken Hinterbeins gemacht. Selbst quer durch den Garten laufen konnte dieser schwere Hund mit 2 Beinen der gleichen Seite.


    Natürlich hat er nur das nötigste gemacht und wir haben auch sehr auf ihn aufgepasst, aber nach einer Woche ist er uns weggeflutscht und auf die Couch gesprungen ...


    Nach dem Fäden ziehen (sie mussten etwas länger bleiben, weil die Wunde durch die Bewegung sehr genässt hat) ging es dann ständig ein bisschen besser und nach knapp vier Wochen ist er zum ersten Mal wieder ein kleines Stück Gassi gegangen.

    Zwischendurch hat er leider noch Probleme bekommen mit seiner fiesen und sehr schmerzhaften Fistel in der Vorderpfote, aber selbst dann hat er es sich nicht nehmen lassen, voran zu krauchen.


    Er wurde auch nach und nach stabiler, zuerst konnte er nur schlecht aufstehen, ist auch mal weggerutscht.


    Nach ungefähr 2 Monaten war er schon ziemlich standfest.


    Jetzt sind 3,5 Monate vorbei. Hin und wieder wackelt das Beinchen nochmal unkontrolliert zur Seite, aber im großen und ganzen kann er hüpfen und rennen wie vorher.

    Das Bein ist im Hüftbereich noch nicht so fest, wie es sein sollte, aber man kann mit ihm halt auch nicht so viel trainieren, wie mit einem Vierbeiner.


    Er gleicht auch sehr viel mit der gesunden Seite aus und überlastet diese Seite. Er bekommt Physio und wir versuchen auch immer ein bisschen zu massieren usw.


    Alles in allem könnte es aber für seine und unsere Verhältnisse nicht besser sein und auch die ganze Klinik-Mannschaft kam nicht aus dem Staunen raus, als er nach 2 Wochen schon nicht mehr mit dem Wagen in den Behandlungsraum gefahren werden musst, sondern selbst laufen konnte.

    ...

    Bloß nicht schimpfen - das macht es noch schlimmer.

    Am besten lässt du eine Hausleine dran, wenn er rausgeht und führst ihn einfach schweigend weg, wenn es losgeht (ja, auch gegen Widerstand).

    ...

    Also ich sage ihm schon sehr deutlich, dass DAS absolut nicht erwünscht ist und dass er nicht glauben muss, hier Sonderregeln zu bekommen, nur weil er eine schwere Kindheit hatte :rolleyes: . Schweigend nehme ich das nicht hin und er weiß auch ganz genau, was Sache ist.


    Tja, wenn es nur Widerstand wäre, würde ich das glatt machen :) .


    Er lässt sich nicht führen. Er tickt total aus, wenn man ihn festhält und ich kann ihn dann nicht halten.

    Wir haben es einmal hinter uns. Er hat sich losgerissen (natürlich im Garten) und mich fast hinterher.


    Das darf nicht mehr passieren, damit er nicht merkt, dass er überlegen ist.


    Ist wie bei der Erziehung von Pferden, wenn sie nicht vertrauen und merken, dass sie stärker sind, hat man auf ewig verloren.


    Das dauert einfach noch, dann klappt es auch mit dem Führen und dem Gassi gehen ... ;)

    Nach Alaska und Abraxas will natürlich auch Rusan mal kurz ein Lebenszeichen schicken.


    Die OP ist gut gelungen. Über 3 Monate sind nun vorbei. Er kann schon lange wieder seine Runden drehen und hat alles gut gemeistert.


    Ich bin froh, dass ich mich für die OP entschieden habe, auch wenn ich mir nicht vorstellen konnte, wie das bei einem Dreibeiner gehen soll.


    Es hat von Beginn an alles geklappt wie aus dem Lehrbuch und wir sind sehr froh darüber ...


    Auch Abraxas will mal wieder hallo sagen.


    Er hat sich inzwischen in vielen Bereichen gut eingefügt, ist nicht mehr so überdreht und ist ein lieber Kerl.


    Festhalten und anleinen geht leider immer noch nicht und er möchte nach wie vor gerne selbst entscheiden, was er macht und was nicht ...


    Dazu gehört auch, sich die Nase nicht mit Sonnenschutz eincremen zu lassen, deshalb ist sie jetzt wieder rot und schorfig. Sie war wunderschön braun geworden und mir tut es schon beim Hinsehen weh ...


    Zecken raus machen geht auch nicht :(


    Er ist nun knapp 6 Monate bei uns. Im Moment entwickelt er gerade die Unart, sich am Zaun wie ein rüppelhafter Rambo aufzuführen. Er sorgt akribisch dafür, dass ich mich nicht langweile und in Bewegung bleibe :rolleyes:


    Heute möchte Alaska mal wieder grüßen ... wir hatten eine anstrengende Zeit und haben uns etwas rar gemacht.


    Nachdem Rusan wegen seiner Hüftprobleme und anschließender OP im Februar nicht mehr Gassi gehen konnte, musste ich zwangsläufig mit ihr alleine gehen.


    Es war vom ersten Tag an kein Problem. Sie ist inzwischen eine begeisterte Gassigängerin geworden und geht nach der langen Runde mit mir dann noch ein zweite Runde mit meinem Mann und Rusan.


    Sie hat draußen mit nichts Probleme, auch Hunde machen ihr jetzt keine Angst mehr. Es ist schön und entspannend, mit ihr spazieren zu gehen und sie ist auch sehr fit.


    Anfassen lassen möchte sie sich immer noch nicht unbedingt und Geschirr anziehen ist immer noch ein Drama, incl. sogar manchmal knurren und schnappen und ausschließlich im liegen.


    Ich denke, dass sie misshandelt wurde oder einen Unfall hatte, es ist kein Unwillen sondern Angst. Sie hat Angst vor Schmerzen, wenn man sie im Bereich der Hüfte anfasst. Halsband anziehen ist kein Problem.


    Nach wie vor liebt sie es im Haus zu sein und auf der Couch zu liegen.


    Sie ist wesentlich zugängiger geworden, wird aber wohl nie eine entspannte Kuschelmaus werden. Man wird sehen. Sie ist ein kleiner Freigeist und das darf sie auch bleiben.



    Sind damit ALLE Arten der rumänischen Hirtenhunde gemeint oder speziell der Mioritic?

    Weil er schreibt " ... zum Thema rumänische Hirtenhunde ... Die Rasse hat eine ..."


    Auch von mir weiterhin alles Gute!!

    Hoffentlich wird Rusan bald wieder etwas gehen können! Und wnn es nur 10 m sind.....egal. Und ja, ein L-förmiges Sofa für alle wäre gut.....

    Oh - Rusan konnte schon am ersten Tag nach der OP aufstehen und draußen seine Geschäfte verrichten. Ich muss ihn sehr bremsen beim rausgehen, ansonsten rennt er wie gewohnt den Hang runter ...


    Er ist in einem unbewachten Moment sogar auf die Couch gesprungen ... :huh:


    Wir müssen jetzt halt schauen, dass er das Bein "korrekt" belastet und nicht so als Notstütze ...


    Von einer kleinen Eckcouch für diesen Raum träume ich schon lange - aber die im Handel sind einfach alle zu groß ...

    zur Erinnerung ... <3 <3 <3


    Da sieht man auch, dass er das Hinterbeinchen komisch hält.


    Die Verletzung der Hüfte ist aber offensichtlich niemandem aufgefallen.


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    Als wir mit unserem 9-jährigen Zebulon zur Bestrahlung wegen seines Krebses kamen sagte man uns auch, das sei halt schon ein stolzes Alter für so einen großen Hund ... :rolleyes:


    Zebulon hatte ungefähr die Größe eines Dalmatiner Rüden ... Das ist ja nun nicht wirklich als "groß" zu bezeichnen und 9 Jahre schon gar nicht als alt ...


    Groß sind für mich Dänische Doggen, Irische Wolfshunde, Landseer usw... :rolleyes: und alt ist ab 13 oder 14 aufwärts ...