Ich bin in der letzten Zeit kaum oder wenn, dann immer nur kurz hier, aber heute möchte ich mich mal wieder melden, da Lakota heute vor einem Jahr die Ecarisaj verlassen durfte! Deshalb ein kurzes Update, obwohl es eigentlich keine Neuigkeiten gibt.
Nach seinem Aufenthalt in der Nuca-Klinik in Cluj zog er Mitte Mai 2025 bei uns ein, d. h., er lebt nun seit 8 Monaten bei uns.
Was soll ich sagen ... Im Prinzip hat sich bisher eigentlich nahezu nichts verändert. Er ist nicht zu vergleichen mit Abraxas und Alaska. Bei Abraxas dauerte es 1,5 Jahre, bis ich ihn anleinen und Gassi gehen konnte – wobei das natürlich nicht das Maß aller Dinge ist – aber Abraxas war immer menschenbezogen und suchte unsere Nähe, auch, wenn er sich nicht anfassen ließ. Mit Alaska war es ähnlich.
Lakota dagegen lehnt jeglichen Kontakt zu uns ab und letztlich auch zu Abraxas und Alaska. Ich bin mir bisher nicht sicher, wohin der Weg führt. Klar, 8 Monate sind für einen traumatisierten Hund bisher nicht so lang, aber es kommt mir bereits vor wie Jahre. Es gibt bei jeglichem Versuch, etwas zu bewirken, also ihn zu etwas zu motivieren, Situationen, die einfach nur sehr belastend sind. Dabei möchten wir einfach nur, dass es ihm gut geht.
Christa Das Bild auf Facebook war vom Sommer. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass er sich immer weiter zurückzieht.
Ich habe letztens einen Bericht gesehen über Psychopharmaka bei Hunden. Wen es interessiert:
Einige Parallelen habe ich zu dem rumänischen Herdimix gesehen. Wobei mich interessiert hätte: Geht die Frau mit dem Hund Gassi? Wie lange lebt der Hund schon bei ihr usw...
Aber dieser Hund bewegt sich zumindest relativ „normal“ in der Wohnung, was bei Lakota nicht der Fall ist.
Ich überlege, ob Lakota vielleicht auch einer dieser Hunde ist, die ohne medizinische Unterstützung gar nicht aus ihrem Zustand herauskommen können. Es ist eine schwierige Sache, diesbezüglich richtige Entscheidungen zu treffen.
Wir werden sehen. Es ist noch zu früh, um Genaueres zu sagen.
Hier noch ein aktuelles Bildchen.