Genau das ist es! Die Leute wollten ja immer schon gern einen Hund "retten", nur möglichst perfekt sollte er sein. Wir haben immer wieder nur den Kopf schütteln können, was für Ansprüche an Straßenhunde gestellt wurden. Aber ab und zu fand sich dann doch ein einsichtiger, geduldiger Interessent für die vielen Schüchterlinge und Angstnasen, die wir auf PS hatten. Aber heutzutage ist es noch mal deutlich schwieriger geworden, schüchterne Hunde zu vermitteln. Sprinkel /Inka war hier der letzte Fall, wo selbst hundeerfahrene Leute, denen wir das auf jeden Fall zugetraut hätten, der Meinung waren, dass sie diesen Hund nicht in den Griff kriegen. Und ein Großteil der Vorbehalte, so hatten wir jedesmal den Eindruck, bestand darin, dass man die Zeit nicht investieren wollte, wenn man doch anderswo einen "einfachen", menschenbezogenen Hund bekommen konnte.
Dieses Verhalten spiegelt aber die Entwicklung in der Gesellschaft wieder. Egoismus, Ungeduld, Rücksichtslosigkeit...
Sehr traurig!