Ecarisaj Box 166, Abraxas, weißer Rüde, scheu/schüchtern, geb. ca. 2019

  • Zitat von Carmen C.

    Medium to upper medium size male, about 2 years old, living in pound for over one year, underweight a bit, with a very clean white fur. He is quite dynamic and curious, and when I enter at him he becomes rather peaceful and withdraws and keeps the distance, he is really shy and not even for good wet food he is willing to come closer. He is young and not the ofensive or dominant type, so probably, hopefully, he is easy recoverable.


    Rüde, mittelgroß bis obere mittlere Größe, ca. 2 Jahre alt, lebt seit über einem Jahr in der Ecarisaj, etwas untergewichtig, mit einem sehr sauberen weißen Fell. Er ist recht dynamisch und neugierig, und wenn ich seine Box betrete, wird er eher friedlich und zieht sich zurück und hält Abstand. Er ist wirklich schüchtern und nicht einmal für gutes Nassfutter ist er bereit näher zu kommen. Er ist jung und nicht der offensive oder dominante Typ, also kann er sich wahrscheinlich, hoffentlich, leicht erholen.



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  • Ist das ein Netter!!! :schnief:

    Es gibt kein Wort des Trostes in irgendeiner menschlichen Sprache für Versuchstiere, die nicht wissen, warum sie sterben müssen.

    Ein Überlebender von Hiroshima

  • ... er strahlt etwas stolzes aus...

    Hübscher Bube!:wuub:

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    Ein Haus ist kein Zuhause, solange kein Hund darin wohnt.
    (Gerald Durrell)

  • So wie ich hörte, kam Abraxas mit seinen Geschwistern als kleiner Welpe in die Ecarisaj.


    Die Geschwister wurden nach und nach adoptiert - er nicht.


    Er ist also seitdem nie mehr aus diesem Käfig herausgekommen und einer von den armen Gestalten, die in der Ecarisaj aufwachsen mussten ...


  • Das freut mich für ihn :)


    Kommt er dann zu Dir?

    Zu 99% ja ...


    Ich möchte aber gerne, dass er zuerst eine Weile zu Mara in Pension geht (vielleicht so 2 Monate), um dort erstmal zu verschnaufen und damit ich sehen kann, wie er sich verhält.


    Es macht keinen Sinn und ist meiner Meinung nach nicht gut für ihn, ihn so scheu und ängstlich, wie er jetzt ist, in den Transporter zu setzen, um ihn dann hier bei uns zu der auch noch sehr scheuen Alaska zu gesellen.


    Alaska braucht außerdem noch etwas Zeit und für ihn ist es auch besser, sich in kleinen Schritten einem neuen Leben zu nähern.


    Leider kann Mara aber wohl erst ab ca. Oktober wieder Hunde aufnehmen, so lange muss er noch durchhalten.


    Und sollte alles schräg laufen, er andere Rüden zerfleischen wollen oder dergleichen - wonach er ja nun nicht wirklich aussieht - und ich ihn nicht zu meinem Rusan gesellen könnte, dann werde ich ihm auf jeden Fall ein Zuhause suchen.

  • Dann drücke ich ihm (und Dir) die Daumen, dass er sich als möglichst unkompliziert erweist. :daumendruecken:


    Und natürlich auch dafür, dass Mara ganz bald ein Plätzchen für ihn hat ...:hund4:

  • Super!!!! :dance2:

    Jedenfalls wird er keinen weiteren Winter dort verbringen müssen und ich drücke alles was ich habe, dass er die Zeit bis zum Aufbruch noch gut durchhält.

    Alles spannend

    Es gibt kein Wort des Trostes in irgendeiner menschlichen Sprache für Versuchstiere, die nicht wissen, warum sie sterben müssen.

    Ein Überlebender von Hiroshima

  • Heute habe ich dieses Video bekommen.

    Abraxas ist nun ganz offiziell für NUCA/mich reserviert.


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    Er hat solche Angst in seiner Ecke …

    Das Zwangsstreicheln macht ihm Stress, aber es ist wichtig in dieser Situation, einfach um auch zu schauen, wie er reagiert. Und ich bin Carmen sehr dankbar, dass sie sich so unendlich viel Mühe gibt mit den Hunden.


    Ich hoffe und schätze, dass ich kein Zuhause für Abraxas suchen muss – wie ich es noch vorgestern schrieb - sondern ich will alles versuchen, ihn bei uns zu integrieren.


    Wie viele tolle Hunde sieht man täglich hier im Forum (und auch auf Facebook und sonst wo).

    Alles sind liebenswert aber einige berühren einem noch mehr als die anderen. Man denkt an sie, verbreitet sie, wünscht ihnen alles Gute, schaut immer wieder, ob sie ein Zuhause gefunden haben. Letztendlich muss man sie aber dann doch loslassen, weil man ihnen nicht helfen kann.


    Doch da sind dann noch die, die man nicht loslassen kann, die einem so sehr berühren, dass man sie nicht vergessen kann, dass man einfach Lösungen suchen MUSS.

    Zum Glück sind das nicht soooo viele …


    Alaska war so eine, ihr konnte ich die Lösung erst nach Jahren bieten.

    Abraxas ist auch so einer – und zum Glück habe ich die Möglichkeit, ihn JETZT aufnehmen zu können.


    Klar, soo einfach ist es nicht. Eigentlich wollte ich keinen dritten Hund (und schon gar keinen so jungen), alleine auch schon aus finanziellen Gründen. Unser altes Pferd sprengt im Moment nahezu unsere Möglichkeiten. Aber nur nahezu – und wenn wir gut wirtschaften wird auch noch Abraxas satt :-)


    Mit Alaskas Namen hatte ich Probleme, es hat ewig gedauert, bis ich einen passenden gefunden habe. Bei Abraxas war es anders, kaum hatte ich sein Bild gesehen wusste ich, wie er heißen sollte – und da wusste ich noch gar nicht, was für eine tief Bedeutung dieser Name hat.


    Es war wie bei meinem Zebulon, im Jahr 2009. Ich sah sein Bild und wusste, er MUSS ZEBULON heißen …


    Habe ich eigentlich jemals diese Geschichte erzählt?

    Mit Zebulon gab es ja damals das Drama, dass der kleine, schmutzige graue Kerl angeblich aus der Ecarisaj verschwunden war, nachdem ich mitteilte, ihn aufnehmen zu wollen.

    Tage später tauchte er angeblich als leuchtender, schneeweißer Hundejunge wieder auf. Dr. Pop erklärte, das sei der gleiche Hund, es sei kein Hund verschwunden … Doina glaubt glaube ich bis heute nicht, dass er es tatsächlich war …


    Zwei Jahre später fuhr ich zu Sandra (Zimmermann), um Zoe abzuholen, die wir adoptieren wollten.


    Als wir schon am Gehen waren, sagte Sandra, dass sie es gut von uns fand, dass wir damals Zebulons Namen behalten hatten, den sie ihm gegeben hatte, und dass wir ihn nicht umgetauft hatten …

    Wieso, fragte ich, wieso umgetauft? ICH hatte ihm den Namen Zebulon gegeben, gleich nachdem ich sein Bild im Internet gesehen hatte …


    Nein, sagte sie, SIE hatte das Bild in der Ecarisaj aufgenommen und ihm damals den Namen Zebulon gegeben … Wochen, bevor ich den kleinen Hund überhaupt gesehen hatte … So haben wir ihm beide - unabhängig voneinander, den Namen Zebulon gegeben. Nicht Whitey oder Snowy sondern Zebulon – nicht unbedingt ein Allerweltsname …


    Eine Geschichte, die ich nie vergessen werde …


    Was ist das also, was manche Hunde so besonders für uns macht, was uns veranlasst, alle Bedenken über den Haufen zu werfen und Lösungen zu finden?

    Abraxas ist so einer und ich bin gespannt, wie es weitergeht.


    Ich möchte für ihn einen Flohmarkt starten, um mit dem Erlös seine Kosten für die nächsten Monate zu begleichen.

    Ich werde morgen damit starten, Ihr könnt ja mal schauen, vielleicht ist etwas für Euch dabei, ich würde mich freuen …

  • Es gibt ein neues kleines Filmchen ...


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  • Aber wirklich unangenehm, scheint es ihm nicht zu sein. Er wartet mal ab. :)

    Es gibt kein Wort des Trostes in irgendeiner menschlichen Sprache für Versuchstiere, die nicht wissen, warum sie sterben müssen.

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