Ernährung bei erhöhten Leber- und Nierenwerten

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    • Ernährung bei erhöhten Leber- und Nierenwerten

      Bei Tommys geriatrischer Untersuchung im Herbst wurden erhöhte Leber- und Nierenwerte festgestellt. Beim Röntgen und Ultraschall wurden keine Veränderungen an den Organen festgestellt. er bekam darauf ein Medikament "Ursoscholl 150mg". Nach 4 Wochen wurde eine erneute Blutuntersuchung gemacht, die Werte waren etwas besser.


      Die Tabletten soll ich weitergeben und ihn fettarm ernähren.
      Ich habs mit speziellem Diätfutter (Vetconcept, Futalis) versucht, Tommy frisst es nicht. Tommy ist eh ein Gnaschhammel, Trofu verweigert er total und beim Nassfutter ist er auch wählerisch. Die TÄ empfahl mir selber zu kochen, roh frisst der Knirps auch nicht. Es ist für mich kein Problem zu kochen, wenn er es dann aber auch frisst X( .

      Vielleicht kann mir hier jemand Tipps geben: Welches Fleisch ist geignet für Leber- und Nierendiät (Gans und Ente gehen gar nicht wegen Allergie), welche Zusätze sollte ich geben, dass es vollwertig wird, Gemüse muss ich ihm irgendwie untermogeln. Tommy soll auch ausser Reis oder Kartoffeln kein Getreidefutter bekommen.

      Ich freu mich, wenn jemand helfen kann :love:
      Liebe Grüße von Angelika, Tommy und Julchen, mit Wuschel im Herzen
    • Naja, das ist nicht so einfach.

      Die Erhöhung der Nieren kann durchaus auch eine Folge der erhöhten Leberwerte sein. Was wurde denn als Ursache für die Erhöhung der Leberwerte festgestellt?
      Danach richtet sich dann auch die Diät.

      Was aber auf alle Fälle bei allen Leberdiäten gegeben werden kann, ist Magerquark (bitte kein Hüttenkäse, der hat Zuviel Salz) und hart gekochte Eier (roh wäre besser, aber wenn man nicht weiß, wo die her kommen, besteht immer die Gefahr von Salmonellen).

      Alles weitere hängt von der Grunderkrankung ab.

      Liebe Grüße
      Die Nachteule
      (mit der ganzen Menagerie)
    • @Nachteule, eine genaue Ursache wurde nicht festgestellt. Die anderen Blutwerte waren vollkommen normal, Urin wurde auch untersucht, ohne Ergebnis. Auf cushing wurde untersucht, auch negativ, die Organe sind auch alle einwandfrei.
      Eier frisst mein Tommy nicht, weder roh noch gekocht. Der kam damals aus Spanien und war gnaschig X(
      Weil wir eben keine Grunderkrankung haben, soll ich auf die Ernährung achten. Und nach einiger Zeit wird wieder Blutuntersuchung gemacht, ob sich was verändert.
      Liebe Grüße von Angelika, Tommy und Julchen, mit Wuschel im Herzen
    • Also Ente und Gans sind ja eher „fettigere“ Fleischsorten. Die hätte ich jetzt eh nicht gewählt. Lamm ist in der Regel auch eher fettreicher.
      Ich würde es mal mit Hühnchen, magerem Puten- und Rindfleisch und Pferd oder auch Wild (Reh/Hirsch) versuchen. Kaninchen dürfte auch eher mager sein. :denk: Mag er Fisch? Dann käme hin und wieder vielleicht auch magerer Seefisch in frage (Seelachs etc.).

      Ansonsten schau auch mal hier:
      drei-hunde-nacht.de/artikel-zur-ernaehrung/
      Praktische Schnellwechsler in neuen Farben sind da!
      Productswithlove.de
    • Liebe Angelika,

      für die Niereninsuffizienz ist es ganz wichtig, proteinreduziert zu füttern, sprich: wenig Fleisch.

      Die Firma Sanoro hat mit ihrer "Sensitive light"-Linie vier Sorten, die sowohl protein- als auch purinreduziert sind (weshalb sie gerne für Leishmaniose-Hunde unter der Gabe von Allopurinol empfohlen werden). Sie haben aber einen ähnlich niedrigen Rohprotein-Gehalt wie die reinen Nierendiätfutter, allerdings ohne Inneren, sondern mit purem Muskelfleisch.

      Für meinen Hund Max, der im Alter von 12 Jahren eine Niereninsuffizienz bekam, habe ich damals eine Ernährungsberatung in Anspruch genommen und von da an ausschließlich selbst für ihn gekocht. Wenn Du an diesen Rezepten Interesse hast, schick mir doch Deine E-Mail-Adresse, dann leite ich Dir das gerne mal weiter.

      Das anorganische Phosphat ist auch an der oberen Grenze, deswegen könnte man überlegen einen Phosphatbinder (Ipakitine) ins Futter zu geben.

      Viel Glück für Euch!
    • So nach und nach fallen mir immer neue Sachen ein ...

      Kennst Du SUC? Von der Firma Heel?
      Das sind Ampullen, die gemischt werden und bestenfalls gespritzt werden; man kann sie aber auch in die Maulschleimhaut träufeln.

      S = Solidago
      U = Ubichinon
      C = Coenzyme

      Die Firma Heel gibt, wenn ihnen die Blutwerte vorliegen, auch telefonische Beratung bezüglich der Dosierung.
      Das hat schon bei unendlich vielen Hunden die Nierenwerte verbessert.
    • Ich reihe mich auch mal ein in die Besitzer eines chronisch nierenkranken Hundes ....

      Unsere TA war für Bootsmann neulich auf Hausbesuch bei uns und ich dachte, "ach, wenn Du schon mal da bist, mach doch bitte mal ein Blutbild von Socke (9J) und Nicki (12) " .... ohne , daß es irgendwelche Symptome gab... aber ein geriatrisches BB ist ja nie verkehrt ...

      wenige Tage später kam ein Anruf meines Vets.... den das BB von Socke völlig umgehauen hatte.... :


      Danach folgten Infusionen, Ultraschall , weitere BB....

      der SDMA Wert lag 10Tage später bei 58 im Kontrollblutbild....

      700€ habe ich heute früh beglichen.....


      und....auch für Socke gilt seither : Nierendiät + Leber Nierensaft von Ewalia, SUC von Heel, Lespedezia Sieboldi, Solidago .....
      DHN Vitamin-Mineral Zusatz für Nierenkranke...

      Fazit - Socke frass es nicht....

      Egal welches Nierenfutter, ob Hills oder Vetconcept oder RC ....Socke frass nix ....

      Socke hatte irgendwie das Gefühl durch die ganzen TA Besuche (sie war selten bis nie beim TA) , daß wir ihr sicher etwas untermogeln wollen.....auch ihr normales BARF, was sie sonst ohne zu zögern fraß, rührte sie mal lieber nicht an :mecker: :neinnein: Sie war super sekptisch....

      Irgendwann haben wir "aufgegeben" ...wollte einfach nur, daß sie irgendwas frisst....und haben sie einfach null beachtet - siehe da.... jetzt gehts wieder....

      wir machen kein Gedöns....sie denkt sich nichts mehr dabei .....

      und Dank Reconvales Saft, hat sie nun Geschmack am Nieren-Futter....

      Noch sind wir auf "Dose" - ich habe aber dank Zoddel/Stefan und Lucky/ Claudia eine ganz liebe Beratung zum Barfen mit Hühnchen, Fisch, Kartoffeln, etc....

      Hat noch jemand tolle Rezepte?
      wende Dein Gesicht stets der Sonne zu und alle Schatten fallen hinter Dich !


    • Sashema schrieb:

      für die Niereninsuffizienz ist es ganz wichtig, proteinreduziert zu füttern, sprich: wenig Fleisch.
      ist das nicht überholt?:
      drei-hunde-nacht.de/ernaehrung…s-bei-nierenerkrankungen/
      “To sit with a dog on a hillside on a glorious afternoon is to be back in Eden, where doing nothing was not boring – it was peace.” Milan Kundera

      www.hundepersoenlichkeiten.de
      **Forenfremdes Zitieren, Kopieren u.Weiterverbreiten ohne Erlaubnis des Verfassers ist nicht gestattet!**
    • Wir haben beides, das Antiphos und das Tonicum - ich glaube, geschmacklich nimmt sich das nichts .... sie mag es....das war anfangs das einzige was zählte...wir geben es immernoch ;)

      sie darf auf keine Fall an Gewicht verlieren sagte der Vet ... naja, sie ist eh nicht gerade dürr .... kein Wunder bei den Riesen hier bei uns, fällt immer was ab für die kleine Prinzessin...

      Gutes, leicht verdauliches Protein und gute Kohlenhydrate....

      Kein Rind, keine Ente, keine Innereien und Leber nur sehr wenig hat man mir gesagt ....

      Also mehr Fisch und Huhn und Pute .... aber das fand sie anfangs auch spooky....

      nun finde ich DOSE ja eher spooky .....
      wende Dein Gesicht stets der Sonne zu und alle Schatten fallen hinter Dich !


    • Eifelbären schrieb:

      Sashema schrieb:

      für die Niereninsuffizienz ist es ganz wichtig, proteinreduziert zu füttern, sprich: wenig Fleisch.
      ist das nicht überholt?:drei-hunde-nacht.de/ernaehrung…s-bei-nierenerkrankungen/

      Ich bin weder Tierärztin noch Ernährungsberaterin, kann also nur aus langjähriger Erfahrung mit zwei nierenkranken Hunden berichten.
      Sowohl die Fertignahrung (von den bösen Tierärzten) als auch die auf meine nierenkranken Hunde maßgeschneiderten Futterpläne von zwei unterschiedlichen Ernährungsberaterinnen sind bzw. waren auf "wenig Protein" (aber natürlich immer noch in der lebensnotwendigen Menge) als natürlich auch auf phospatreduziert ausgerichtet.

      Was eine vermeintliche "Barf-Ikone" für überholt hält, ist mir persönlich egal; ich würde einen nierenkranken Hund niemals barfen.

      Aber das ist einzig und allein meine persönliche Meinung, die keiner teilen muss.
    • Sashema schrieb:

      Was eine vermeintliche "Barf-Ikone" für überholt hält, ist mir persönlich egal; ich würde einen nierenkranken Hund niemals barfen.

      Aber das ist einzig und allein meine persönliche Meinung, die keiner teilen muss.
      Kein Grund patzig zu werden.
      War nur eine wertfreie Frage. Ich hatte nicht vor, irgendjemand meine Meinung aufzunötigen.
      Ich hatte schon sowohl nieren- als auch leberkranke Hunde und bin mit den Barftipps der „Ikone“ gut gefahren.
      “To sit with a dog on a hillside on a glorious afternoon is to be back in Eden, where doing nothing was not boring – it was peace.” Milan Kundera

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Eifelbären ()

    • @ Coco: Kaninchen käme glaube ich auch noch in Frage. Außerdem hochwertige Öle (Hanf-, Lein-, Lachsöl). Außerdem möglichst natriumarm füttern.

      Ich würde mich glaube ich von einem Ernährungsberater beraten lassen.
      Dose käme für mich auch nicht in Frage. Das was die Industrie herstellt, kommt meiner Meinung nach nie und nimmer an die natürliche Nahrung ran und wird sie nie qualitativ ersetzen können. Und "hochwertige Proteine" packt die Industrie garantiert nicht in die Dosen. Die liegen allenfalls beim Edeka um die Ecke in der Fleischauslage. Aber es soll ja auch Leute geben, die Ihre Kinder mit Fertigkost großwerden lassen um "auf Nummer Sicher" zu gehen. Muss halt jeder für sich selber wissen...
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