Der Weihnachtsmann berichtet für Boguszyce

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      Nessi schrieb:

      Teil 5


      „Oh ja, das Waldhaus. Das war auch so eine Geschichte. Im Nachhinein lacht man darüber, aber ich muss gestehen, das es Momente dort gab wo ich doch ein klein wenig Bedenken hatte.“
      Ich machte es mir in dem Sessel bequem. Ein Wichtelmännchen brachte mir eine weiche Kuscheldecke und legte sie auf meinem Schoss. Sofort kam eine kleine graue Katze und sprang zu mir hinauf und rollte sich auf meinem Schoss zusammen.
      „Jetzt macht ihr mich neugierig,“ sagte ich und lehnte mich zurück.
      „Das war vor einigen Jahren und lehrte mich, dass es auch Menschen gibt, die die Weihnachtzeit für andere Zwecke gebrauchen.
      Wir fuhren wieder durch die Nacht und waren mit der Weihnachtstour eigentlich bereits fertig. Überall waren die Geschenke verteilt und alle Wohnzimmer waren in hellem Lichterschein geschmückt. Es war eine ruhig Nacht und wir waren bereits auf der Heimfahrt als wir über einen dunklen Wald flogen.
      Auf einmal bemerkte Pinky, dass in dem Haus Lichter brannten. Das Haus war zwar nicht auf unserem Tourenplan, aber schließlich war Weihnachten und jeder Mensch sollte etwas zu Weihnachten bekommen. Und so haben wir uns entschlossen, auch durch diesen Kamin zu steigen.
      Ich machte mich also startklar und rutschte so leise wie möglich durch und landete in einer kleinen Stube direkt vor drei Männern, die nervös und finster auf der ihren Stühlen saßen, vor ihnen stand ein großer Tisch der über und über mit Geschenken voll war. Sie schauten mich mit großen Augen an.
      „Oh, ich dachte, es würden alle hier schlafen, sagte ich, „ich bin der Weihnachtsmann und will nur schnell ein paar Geschenke verteilen und dann bin ich auch schon wieder weg.“
      „Wer ist das?“ fragte der erste Mann. „Der Weihnachtsmann?“
      „Hat er gesagt“, antwortete de zweite Mann.
      „Seht ihr, ich hab es doch gesagt, wir dürfen uns nicht an den Weihnachtsgeschenken vergreifen. Das ist die Rache. Nun steht er hier, der Weihnachtsmann und wir bekommen unsere Strafe.“ entfuhr es dem dritten Mann.
      „Beruhige dich, Peter. Es gibt keinen Weihnachtsmann. Vermutlich ist der Kerl hier von einem Sicherheitsdienst. Packt ihn und fesselt ihn.“
      „Du kannst doch nicht den Weihnachtsmann fesseln, Jens.“rief Peter.
      „Jürgen, mach du es. Wir müssen in Ruhe die Geschenke sortieren. Dort werden mit Sicherheit Wertgegenstände drin sein.“
      Tja und da kam Jürgen auf mich zu, packte mich und setze mich auf einen Stuhl. In
      Windeseile waren meine Hände und Füße gefesselt.
      „Gut, lass uns weitermachen.“ meinte Jens.
      „Verstehe ich euch richtig, dass ihr die Weihnachtsgeschenke gestohlen habt, die ich heute Nacht verteilt habe?“ empörte ich mich.
      „Seht ihr, er spricht. Er wird uns verfluchen. Und es mit uns ein ganz schlimmes Ende nehmen.“ Peter war völlig verängstigt.
      „Jürgen, binde ihm noch den Mund zu. Ich will hier meine Ruhe haben.“
      Noch bevor ich Onkey, Onkey, Dong rufen konnte, wurde mir der Mund mit Packband verklebt und ich konnte nicht mehr nach Hilfe rufen.
      Peter saß in der Ecke und jammerte vor sich hin, während Jürgen und Jens machten sich derweil daran die ersten Geschenke zu öffnen, als man leises Scharren hörte.
      „Seht ihr, es wird immer schlimmer!“
      Langsam wurde auch Jürgen nervös. Plötzlich hörte man, wie viele kleine Füße über das Dach rannten.
      Peter versuchte sich zu verstecken und zog sich ein Handtuch über den Kopf.
      „Jetzt beruhigt euch beide,“ aber auch Jens war sich seiner Sache nicht mehr so sicher.
      Dann hörte man eine laute Stimme: „Ihr Bösewichte!! Ihr habt den Weihnachtsmann gefangen genommen und dafür werden ihr bestraft werden. Ein Blitz soll euch treffen und ihr werden bis an eurer Lebensende einen brennenden Popo haben.
      „Oh nein, wer kann uns noch helfen,“ Peter konnte sich nicht mehr beruhigen und lief hektisch durch die Stube. Jens und Jürgen schauten sich erschrocken an.
      Plötzlich ging das Licht aus. Und an den Fenstern erschienen viele Augenpaare die zu glühen anfingen.
      Damit war es auch Jens zu viel und alle drei rannten zur Tür und stürmten hinaus. Nicht ohne vorher noch eine große Portion Vergessensstaub einzuatmen, die Pinky großzügig verteilte.
      Ich wurde befreit. Die Wichtel und die Renntiere hatten ihren Spaß die drei Bösewichte zu vertreiben. Und so machten wir uns nochmal daran, alle Geschenke wieder an ihren richtigen Platz zu fliegen.
      „Das war sicher sehr aufregend,“ sagte ich und streichelt weiter die Katze auf meinen Schoß.
      Ja, aber es ist nicht immer so aufregend, manchmal geht es auch ruhiger zu……
      LG
      Dagmar
      Weihnachtsaktion für die Hunde von Boguszyce

      ebay.de/sch/m.html?item=222676…&_ssn=nasenbar1965&_sop=1

      "Es gibt Zeiten, in denen man die Stille der Tiere braucht,
      um sich von den Menschen zu erholen."

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      Heute Abend ab 17.42 Uhr endet die Aktion!!

      Derzeitiger Kontostand

      515,66 Euro Eby + 20,00 Euro Zusatzspende


      535,66 Euro



      und hier noch einmal der Link zu Ebay
      ebay.de/sch/nasenbar1965/m.htm…X%3AIT&rt=nc&LH_Auction=1

      LG
      Dagmar
      Weihnachtsaktion für die Hunde von Boguszyce

      ebay.de/sch/m.html?item=222676…&_ssn=nasenbar1965&_sop=1

      "Es gibt Zeiten, in denen man die Stille der Tiere braucht,
      um sich von den Menschen zu erholen."

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      :wink: Guten Morgen!

      Ich komme fast nie zum lesen, aber die Überweisung über 50,00 € Zusatzspende für diese Aktion geht heute zur Bank. :motorrad:

      Und denkt daran, es ist die die Zeit des Friedens auf Erden, heute bitte keine Köppe einkloppen zum Ende der Aktion.... :patsch:

      Ich wünsche Euch einen schönen Tag !
      Liebe Grüße von Brigitte/Pauline mit Porki, Bella und Engelchen Paula

      Die Tierschutzarbeit ist eine grosse Herausforderung für Idealisten.
      Wenn einer träumt, bleibt es Traum, wenn viele träumen, wird der Traum Wirklichkeit
      !
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      Nessi schrieb:

      Teil 6


      Santa und ich gingen zurück in sein Arbeitszimmer. Nun begleiteten uns die Wichtel. Michel nahm meine Hand und ging neben mir.
      „Gefällt es dir bei uns?“ fragte er mich.
      „Aber natürlich,“ antwortete ich ihm, „ es ist so schön ruhig und friedlich hier. Ihr seid so lustig und lieb. Kein Wunder, dass so viele Kinder an euch glauben, aber schade, dass die Erwachsenen vergessen, was sie als Kind gefühlt und geglaubt haben.“
      Ich setze mich wieder in den großen Ohrensessel, doch dieses mal krabbelte keine Katze, sondern Michel auf meinen Schoß.
      „Du musst aufpassen,“ meinte Santa zu mir, „ den Kleinen wird man so schnell nicht mehr los.“
      „Erzählst du mir noch eine schöne Geschichte?“ fragte ich den Weihnachtsmann, denn ich sah dass meine Zeit hier fast vorbei war.
      „Ja, eine habe ich noch für dich. Lass mich kurz überlegen, wo ich hier anfange…..
      Es muss vor zwei Jahren gewesen sein. Wir hatten gerade mit unserer Weihnachtstour angefangen, als wir ein kleines Mädchen am Straßenrand laufen sahen. Es mochte vielleicht 10 oder 11 Jahre alt sein. Das was mich so sehr berührte, was die Tatsache, dass es nur eine dünne Jacke und dünne Schuhe anhatte. Sie hatte schwarze Haareund dunkle Augen. Sie sah verloren aus, also machten wir halt und ich sprach sie an.
      Als sie mich sah, wurden ihre Augen noch größer und ich erkannte, dass sie nicht wußte, wer ich bin.
      „Hab keine Angst,“ sagte ich zu ihr. „Ich bin der Weihnachtsmann.“
      „Wer bist du?“ fragte sie mich und ich merkte anhand ihrer Sprache, dass sie nicht von hier kam.
      „Woher kommst du?“ wollte ich von ihr wissen.
      „Aus einem fernen Land. Wir mussten fliehen. Unser Haus ist kaputt und vielen Menschen geht es sehr schlecht. Meine Eltern haben mich und meinen Bruder genommen und wir sind mit einem Boot geflüchtet. Hier geht es uns besser. Aber die Menschen hier sind uns so fremd. Wir sind viel allein. Und es ist so kalt hier.“ erklärte sie mir mit trauriger Stimme. „Was macht der Weihnachtsmann?“ wollte sie dann aber doch wissen.
      „Ich fahre durch die Nacht und verteile Geschenke. Dies ist ein christliches Fest. Die Menschen hier feiern es einmal im Jahr. Es ist eine Zeit der Besinnung.“
      „Davon habe ich gehört?“ freute sich das Mädchen. „Ich muss jetzt aber nach Hause. Meine Eltern warten bestimmt schon auf mich.“
      Damit ging sie weiter, noch bevor ich etwas sagen konnte.
      Wir flogen unsere Tour weiter und kamen an das nächste Haus. Ich rutschte durch den Kamin und war noch in Gedanken bei dem kleinen Mädchen.Und landete in einem Wohnzimmer. In einem Sessel saß ein alter Mann und schaute mich an.
      „Das ich das noch auf meine alten Tage erleben darf.“ freute er sich. „Dich gibt es wirklich. Das ist eine schöne Überraschung. Komm setz dich. Möchtest du etwas essen oder trinken?“
      „Oh nein, ich kann mich nicht lange aufhalten. Es gibt ja noch viele Kamine wo ich durchrutschen muss. Ich muss gleich weiter.“
      „Ach das schade. Weißt du es ist mein erstes Weihnachten an dem ich alleine bin. Die Kinder wohnen alle viel zu weit weg und haben ihre eigenen Familien. Und mein Lilli …….ja, es ist das erste mal Weihnachten ohne meine Frau….Sie hat Weihnachten immer geliebt. Und es uns besonders schön gemacht. Irgendwie bekomme ich es nicht wie sie hin.“
      Solche Geschichten machen mich immer sehr traurig. Menschen und Tiere, die immer zusammen Weihnachten gefeiert haben, sind plötzlich allein.
      „Hast du denn niemanden mit dem du Weihnachten feiern kannst?“ fragte ich ihn.
      „Das ist im Alter nicht mehr so einfach. Irgendwie hat jeder was anderes zu tun. Dabei ist es so schön, wenn man diese Zeit nutzt und eine Gemeinschaft ist“
      Ich überlegte nur ganz kurz und hatte eine Idee. Ich rief Onkey, Onkey, Dong und schon kamen meine Wichtel. Ich erklärte ihnen meine Idee und sie machten sich sofort an die Arbeit.
      Dann verteilte ich noch mehr Geschenke in der Stube.
      „Oh, was machst denn da?“ wollte der alte Mann wissen.
      „Das wirst du bald sehen.“ Ich lächelte ihn an.
      Es dauerte nicht lange und es klopfte an der Tür. Der alte Mann öffnete sie. Vor der Tür stnd eine Familie. Das kleine Mädchen erkannte mich sofort.
      „Wir sollen hierher kommen. Jemand möchte uns zeigen, was Weihnachten bedeutet.“
      Der alte Mann strahlte und bat die Familie herein zu kommen.
      Ich verteilte noch schnell den Vergessenstaub und wir flogen weiter. Später sah ich die Familie noch einmal auf dem Heimweg. Alle waren glücklich und das kleine Mädchen freute sich über ihre warme Jacke und die dicken Winterstiefel.“
      „Ja, das ist Weihnachten“, sagte ich. Es war schön deine Geschichten zu hören, aber ich sollte nun langsam auch nach Hause gehen
      LG
      Dagmar
      Weihnachtsaktion für die Hunde von Boguszyce

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      "Es gibt Zeiten, in denen man die Stille der Tiere braucht,
      um sich von den Menschen zu erholen."