16 Jahre = 5.820 Tage = 140.000 Stunden...

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    • Herzlichen Dank an alle, die uns bei der Rettung von Miss Sophie so toll unterstützen! Ihr seid wunderbar <3
      Nachdem sie nach 16 Jahren an der Kette beschlagnahmt wurde, wollen wir Miss Sophie nun mit Eurer Hilfe noch ein würdiges Leben ermöglichen. Als erstes haben wir uns um ihre Füße gekümmert. Yak Willi, unser Klauenpfleger, hat die Pediküre übernommen. Sie war total lieb dabei.Trotzdem ist das Laufen für sie noch ungewohnt. Das ist alles erstmal noch ganz neu für sie..
      Wir freuen uns sehr, dass die ältere Kuhdame schon einige Paten gefunden hat.











      Lieben Gruß, Astrid


      astridweber-fotografie.de/
    • labbimax schrieb:

      Ich könnte heulen wenn ich so etwas sehe ;( aber wir sehen es ja nicht mehr.

      Fein säuberlich verpackt im Supermarkt mit Bauernhof Idylle oben drauf...

      Respekt vor dem Leben.. Fehlanzeige..
      genau so ist es,
      ich sehe es leider hier oft. der Bauer von dem ich mein Pferdeheu beziehe, behandelt seine Tiere gut, Klauenpflege und Tierarzt ist für ihn selbstverständlich, aber leider kommen sie nicht raus, und die Kälber kommen auch nach der Geburt in Boxen, zumindest nicht alleine.
      Als das Futter vor 2 Jahren knapp wurde, musste auch er reduzieren. Er hätte mir sogar seine älteste Kuh geschenkt.
      Nur bin ich auch mit den Tieren am Limit...

      alles Gute für die alte Dame
    • Ich weine für die armen Kreaturen, die so leiden müssen.

      Lass es Dir nun gut gehen, Miss Sophie...


      Ich stelle also fest, dass die Kühe (es waren mal viel mehr!!!), die hier noch im Dorf sind, ein himmliches Leben haben.

      OK, die dienen nicht der Milchwirtschaft...

      Aber sie stehen den ganzen Tag auf einer Riesenwiese und futtern sich die Bäuche rund, ein Kälbchen (vorletzte Woche erst geboren) ist auch bei der Herde und sogar der Bulle darf bei seinem Harem bleiben ... es geht also, dass man (Nutz)Tiere anständig behandelt...

      Daher bekomme ich bei solchen Bildern Wut...
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      Ein Haus ist kein Zuhause, solange kein Hund darin wohnt.
      (Gerald Durrell)


      :hund1:
    • Danah schrieb:

      Aber sie stehen den ganzen Tag auf einer Riesenwiese und futtern sich die Bäuche rund, ein Kälbchen (vorletzte Woche erst geboren) ist auch bei der Herde und sogar der Bulle darf bei seinem Harem bleiben ... es geht also, dass man (Nutz)Tiere anständig behandelt...
      Tatsächlich ist das wohl eine Mutterkuhherde, die der Fleischgewinnung dient. Die Kälber dürfen dann bei der Mutter bleiben. Mit etwa 10 Monaten wird es dann geschlachtet.
      Lieben Gruß, Astrid


      astridweber-fotografie.de/
    • asti schrieb:

      Danah schrieb:

      Aber sie stehen den ganzen Tag auf einer Riesenwiese und futtern sich die Bäuche rund, ein Kälbchen (vorletzte Woche erst geboren) ist auch bei der Herde und sogar der Bulle darf bei seinem Harem bleiben ... es geht also, dass man (Nutz)Tiere anständig behandelt...
      Tatsächlich ist das wohl eine Mutterkuhherde, die der Fleischgewinnung dient. Die Kälber dürfen dann bei der Mutter bleiben. Mit etwa 10 Monaten wird es dann geschlachtet.

      :weinen: :weinen: :weinen:
      (tier)liebe Grüße, Elisabeth
      Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will (Albert Schweitzer)

      TierNotFelle EUROPA e.V. - IBAN: DE43 7655 0000 0008 5616 15 - BIC: BYLADEM1ANS - Paypal: kontakt @ tiernotfelle-europa.de
    • ...aber diese Kälber haben 10 schöne Monate....
      Im Gegensatz zu z.B. den Milchkühen in den grossen Betrieben die niemals Gras unter die Hufe bekommen...oder die Mastbullen im Stall..

      Dann lieber ein kurzes lebenswertes Leben. Mit einem hoffentlich schnellen Ende.
      Finde ich.

      LG Birte


      ekbrand schrieb:

      asti schrieb:

      Danah schrieb:

      Aber sie stehen den ganzen Tag auf einer Riesenwiese und futtern sich die Bäuche rund, ein Kälbchen (vorletzte Woche erst geboren) ist auch bei der Herde und sogar der Bulle darf bei seinem Harem bleiben ... es geht also, dass man (Nutz)Tiere anständig behandelt...
      Tatsächlich ist das wohl eine Mutterkuhherde, die der Fleischgewinnung dient. Die Kälber dürfen dann bei der Mutter bleiben. Mit etwa 10 Monaten wird es dann geschlachtet.
      :weinen: :weinen: :weinen:
    • Hallo

      Es wird leider etwas viel Text hier, aber vielleicht gibt mir der ein oder andere Recht.

      Auch ich finde solche Bilder grausam.
      Wenn sie gerettet werden ist das schön, aber ich frage mich auch, was ist mit den Millionen anderen Schlachttieren.

      Wir alle verschließen doch mehr oder weniger unsere Augen wenn es um Fleisch, Wurst und Milch geht.

      Unsere Hunde/Katzen werden entweder gebarft oder bekommen Dose/Trockenfutter.
      Wir greifen zu, weil wir von den Futter überzeugt sind.
      Egal jetzt welches.

      Wo das aber wirklich herkommt und wie es den Schlachttieren vorher ergangen ist fragen wir nicht.
      Die Hunde/Katzen haben Hunger, auch in Tierheimen usw.

      Wir spenden Futter an Tierheimen und das ist auch gut so.
      Aber es müssen auch immer Tonnen von Futter hergestellt werden, jeden Tag, die Maschinen rattern ohne Pause.
      Und darunter müssen die Schlachttiere leiden.

      Im Moment ist Grillzeit und wir Menschen grillen im Sommer wie die Wahnsinnigen.
      Wir kaufen Fleisch, Mariniert oder Natur, egal, aber wir kaufen.
      Ich schreibe extra wir weil wir uns alle an die Nase packen müssen.

      Kauft jeder das Fleisch von Glücklichen Kühen und Schweinen?
      Nein, nicht alle können das.

      Eine alleinstehende Mutter mit 1 oder 2 Kindern, eine Familie die nicht viel Geld hat, arme Rentner:
      Ein jeder muss aufs Geld achten und ist froh wenn er sich billig etwas Fleisch kaufen kann um seinen Magen einigermaßen voll zu kriegen.
      Ich rede auch von Wurst, Käse Joghurts, Milch usw.

      Ich weiß das nichts einen Grund hergibt die armen Tiere so zu behandeln.

      Ich persönlich grille nicht, gönne mir aber ab und zu eine Currywurst in der Grillstube.
      Ich persönlich brauche nicht jeden Tag Fleisch und viele hier im Forum auch nicht, das weiß ich alles.
      Aber meine Hunde brauchen Fleisch und ich kann nicht jeden Tag zum Metzger meines Vertrauens gehen und mir da das Fleisch kaufen.

      Unbewusst nehme ich also dran Teil das Schlachttiere schlecht behandelt werden.
      Ich weiß nicht genau die Preise für einen Bauern der seine Tiere zum Schlachter bringt, aber viel wird das nicht sein.
      Darum investieren manche Bauern (nicht alle, ich weiß) nicht viel in ihre Tiere oder Tierhaltung.
      Es gibt sogar Bauern die nebenbei Arbeiten gehen müssen damit die Bauernfamilie mit ihren Hof überleben können.

      Wer ist also Schuld das es solche zustände in der Tierhaltung gibt?

      In erster Linie die Politik, denn die Massentierhaltung wird immer mehr und die Kleinbauern mit, keine Ahnung 20 Kühen oder Schweinen, nimmt ab.
      Politiker und Dekosendungen im Fernsehn versuchen uns Verbrauchern den schwarzen Peter anzukreiden denn die Polkitiker sind davon überzeugt das es den Tieren gut geht und geben noch damit an jeden Massentier eine gewisse Größe an Käfig/Staallhaltung anzuordnen.
      Natürlich sind auch wir Schuld, denn wir sind der Meinung jeden Tag Fleisch haben zu müssen.
      Und die Werbung sieht so toll bunt aus, die Kühe sind sogar Lila angemalt und die Wiesen so saftig und grün, da muss es doch den Tieren gut gehn, das wird ja schon lange den Kindern von Kindesbeinen an beigebracht....alles so schön bunt und gut in der Welt der Tiere.

      Wir sind dazu erzogen worden uns um nichts an Essen kümmern zu müssen.
      Es ist doch alles in den Regalen.
      Obst, Dosen, Fleisch....alles da, in Massen, wir brauchen es nur einkaufen.

      Ich will nicht unbedingt von damals Quasseln nur weil ich die 60iger und 70iger Jahre mitgemacht habe so wie viele andere hier auch.
      Aber es ist doch so.
      Ich bin mit Milchsuppe, Kartoffelpürree mit Gemüse und Kartoffelpuffer groß geworden.
      Fleisch einmal die Woche...Sonntags und aufs Brot zur Schule gab es Magarine mit Zucker druff oder Honig .
      Waren wir großartig Krank?.....Ich zumindest nicht.

      Heute stopfen wir uns voll mit Fleisch, Wurst, Käse, Nougatcreme, Fertigessen, Süßigkeiten, Eis usw.
      An jeder Ecke in der Stadt gibt es Essen, zum Mitnehmen oder Fingerfood, Pizza, ach, egal was ich schreibe, uns wird das essen in der Stadt vorgeworfen.
      Haste etwas Hunger...nein, nicht bis zuhause warten, um die Ecke gibts doch was.

      Was hat das alles mit den armen Schlachttieren zu tun?

      Ich bin davon überzeugt das in allen Produkten, allen, irgend etwas vom Tier ist. Wir erfahren es nur nicht.

      Vertraue ich was auf der Verpackung steht???....NEIN. (Manchmal stehen da hieroglyphen drauf die wir nicht entziffern können und sollen.)

      Vertraue ich Bio????.....NEIN.

      Vertaue ich irgeneinen Politiker was der mir über glücklich gehaltene Schlachttiere erzählen will??.....NEE, bestimmt nicht.

      Es werden zuviele Schlachttiere hin und her gekarrt, in Europa, obwohl jedes Land seine eigenen Tiere hat. (Subventionen/Geld ist wichtiger).

      Da soll ich irgend jemanden Vertrauen das ich Fleisch von einem glücklich gehaltenen Tier gekauft habe auch wenn ich 10 Euro das Kilo bezahle??
      Nein, denn verarschen lasse ich mich nicht.
      Sorry das es so viel geworden ist, aber wir müssen uns alle an die eigene Nase packen.
      Das es solche Bilder gibt sind wir alle mit dran schuld.
      Wirklich, ich freue mich für diese Schlachttiere die gerettet wurden und aus dieser Misthaltung befreit wurden, aber Millionen andere schaffen es nicht und leben in diesen scheiß Zuständen bis zur Schlachtung.
      Ahh's und Ohh's helfen hier nicht weiter.

      Ich bekenne mich hier endlich mal offen und das sollte jeder tun:

      Ich bin mit Schuld an dem Elend der Schlachttiere, irgendwie, auf die ein oder andere Weise.
      Sei es durch das Futter meiner Hunde, die ich aus dem Tierheim und Ausland habe, oder sei es durch das was ich esse oder meinem Mann aufs Brot schmiere welches er mit zur Arbeit nimmt.
      Ich bin mit Schuld auch wenn ich nur einmal im Monat eine Currywurst oder Burger esse.
      Ich bin in diesem Sinne ein Täter dieser erbärmlichen Zustände der armen Schlachttiere.
      Viele Grüße
      Claudia
    • MissMissy schrieb:

      Ich bin mit Schuld an dem Elend der Schlachttiere, irgendwie, auf die ein oder andere Weise.
      Sei es durch das Futter meiner Hunde, die ich aus dem Tierheim und Ausland habe, oder sei es durch das was ich esse oder meinem Mann aufs Brot schmiere welches er mit zur Arbeit nimmt.
      Ich bin mit Schuld auch wenn ich nur einmal im Monat eine Currywurst oder Burger esse.
      Ich bin in diesem Sinne ein Täter dieser erbärmlichen Zustände der armen Schlachttiere
      Genau so ist es, da brauchen wir auch nix schön reden.

      Ich kenne auch noch Zeiten da war Fleisch Beilage und kein Hauptgericht..

      Wir leben sehr ländlich ,meine Großeltern haben eigene Tiere gehalten und auch geschlachtet.
      Da wurde alles gegessen und nicht nur die Sahnestücke und den Rest verschiffen wir in die 3.Welt.

      Schaut euch doch um was an Lebensmitteln weggeschmissen wird, wie verwöhnt wir alle sind.

      Und auch ich will mich nicht von Schuld freisprechen..
    • Miss Sophie kann es kaum fassen, dass die Welt noch mehr zu bieten hat, als den Stall in dem sie jahrelang angekettet war. Alles ist spannend für sie. Miss Sophie kann jetzt frei eintscheiden ob sie im Stall oder im Auslauf stehen mag. Nach einiger Zeit gucken, geht sie wieder in den Stall. Es ist alles noch sehr viel für sie. Wir wollen sie nicht überfordern und lassen sie sich in kleinen Schritten eingewöhnen. Daher lassen wir sie erstmal noch am Stall. Wenn wir dann die Parasiten los sind, die sie mitgebracht hat, und sie sich sicherer fühlt, kann sie dann auch auf die Weide und erstmal unsere Kleinsten kennen lernen.
      Danke an alle, die uns dabei unterstützen, dass Miss Sophie nun damit beginnen kann, ihr Leben zu genießen!

      Lieben Gruß, Astrid


      astridweber-fotografie.de/
    • So spektakulär Unspektakulär……
      Wie schön, dass sie in Ruhe und in ihrem Tempo erst einmal schauen und alles in sich aufnehmen kann.
      Man sieht es förmlich in ihrem Kopf arbeiten…

      Und immer wieder einen Blick zur Stallwand, die bislang bei aller Begrenzung, auch Sicherheit bot.
      Ich bin gespannt, wie es mit ihr weiter geht und freue mich schon auf die nächsten Fotos!

      Wie kommt es eigentlich, dass manche Kühe zwei dieser hässlichen Ohrmarken tragen, Miss Sophie nur eine und manche Kühe auch gar keine? Ist das in den Bundesländern verschieden?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Viriditas ()

    • Viriditas schrieb:

      Wie kommt es eigentlich, dass manche Kühe zwei dieser hässlichen Ohrmarken tragen, Miss Sophie nur eine und manche Kühe auch gar keine? Ist das in den Bundesländern verschieden?
      Vorgeschrieben sind immer zwei Ohrmarken. Miss Sophie hat eine verloren bevor sie zu uns kam. Wir müssen daher eine neue bestellen und sie ihr ins ohr machen. Glücklicherweise bleibt ja das Loch offen und so ist das erneute Reinmachen nicht schmerzhaft für sie.
      Lieben Gruß, Astrid


      astridweber-fotografie.de/