Stella/ Paula, ehemalige Kettenhündin, Pension Nübel

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • ...immer das gleich Spiel: Wie, der Hund ist nicht perfekt und man muss daran arbeiten? Also nein, so haben wir uns das nicht vorgestellt... Ich überlege immer öfter, nur noch Hunde selbst zu adoptieren und keine PS mehr zu machen, nicht wegen der Hunde, sondern wegen der Leute, mit denen man es dann zu tun hat! Der überwiegende Teil sollte es wirklich beim Stoffhund belassen und sich kein Lebewesen mit, oh Gott, Bedürfnissen, zulegen! :evil:
      Chris

      (mit Bonnie, Molly, Astra, Emma, Thorin und Magic)

      "Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun!" (Voltaire)
    • Michaela schrieb:

      Ihre Adoptanten waren aber der Meinung sie wäre aggressiv, was ihnen von einem Trainer, laut deren Aussage, bestätigt wurde.
      Ewig diese unfähigen selbsternannten Vollpf*** von „Hundeexperten“ mit 6 Wochen Ausbildung, die ausser Was-kostet-die-Welt-Labbiwelpis (sorry, nicht gegen die Rasse!) noch nix im Berufsleben gesehen haben :sauer1: Da krieg ich mittlerweile Plaque. Jeder Hund, der sich nicht auf Kommando antatschen lässt und (oh Gott) auch mal verbellt ist aggressiv.
      Mir tut die arme Maus echt leid. GsD ist sie erst mal top unter…

      „Verlustgeschäft?“ Das sagt ja schon alles…
      “To sit with a dog on a hillside on a glorious afternoon is to be back in Eden, where doing nothing was not boring – it was peace.” Milan Kundera

      www.hundepersoenlichkeiten.de
      **Forenfremdes Zitieren, Kopieren u.Weiterverbreiten ohne Erlaubnis des Verfassers ist nicht gestattet!**
    • Nicht mal drei Wochen eine Chance gegeben. Ganz ehrlich unter uns, was erwarten Menschen von solchen traumatisierten Hunden eigentlich ? Klick, sie übertreten die Schwelle und dann haben sie ihr ganzes vorheriges Leben vergessen ?

      Die Kleine war wer weiss wie lange schon an einer Kette gefesselt, wahrscheinlich gab es als einzige Ansprache das Futter hingekippt. Ich mein, wenn ich mich für so einen äusserst schlecht gehaltenen Hund entscheide, dann gebe ich ihm doch etwas mehr Zeit. Da wurde doch sicher eine Vorkontrolle gemacht, man merkt doch, ob man einen vor sich hat, der sich mit Hunden auskennt oder ob er nur rumerzählt. Wir Rumänenhundebesitzer sind doch alle so sensibel in diesem Bereich.

      Aber ok, es ist leider so wie es ist, MITLEID alleine hilft den Hunden aus Rumänien nicht. Die Leute müssen wissen, was sie sich für Problemhunde ins Haus holen und dass sie einen langen Atem brauchen, bis ihnen der Hund annähernd sowas wie Vertrauen schenkt.

      Es ist wirklich schade, aber auf der anderen Seite hätte es ja nichts gebracht, wenn der Hund merkt, dass nur halbherzig auf ihn eingegangen wird. Die Kleine wird viel Arbeit machen, sie kennt doch REIN GAR NICHTS. Ich drücke ihr die Daumen und bin mir sicher, sie wird in den richtigen Händen ein Traumhund, das lese ich allein in ihren Augen.
      Gruß
      Moni
    • Natürlich wurde eine Vorkontrolle gemacht. Aber wenn jeder Vorkontrolleur auch hinter die Stirn der Interessenten schauen könnte, so abgedroschen dieser Spruch auch ist, gäbe es wohl lange nicht mehr so viele "Rückläufer" bei den Tierschutzvereinen.

      Ich nenne mich jetzt einfach mal erfahren, und auch ich habe schon "in´s Klo gegriffen", wie man so schön sagt.

      Für diese Adoptanten gilt Stella nunmal als aggressiv, ob sie es nun ist oder nicht, damit können sie nicht umgehen, Ende der Geschichte...
      Nicht sehen bedeutet nicht, dass es nicht passiert - IGNORANZ TÖTET!!!

    • Arme Maus - aber wie auch immer, so ist das jetzt bei Florian am besten ..... !

      Aber GsD gibts auch Menschen, die mit den neuen Hunden arbeiten - auch mit etwas schwierigeren...
      siehe Angstverbellerin Emma oder Leinen-Rüplerin Akela .... versierte Hundetrainer und auch ein offenes Ohr für eine zweite Meinung, wenns mal stockt - ....
      wende Dein Gesicht stets der Sonne zu und alle Schatten fallen hinter Dich !


    • @ Mollrops: Ich kann Dir sagen, was die Leute erwarten: Einen Hund der parriert und dankbar ist dafür das man ihn "gerettet" hat. Wenn der Hund diese Erwartungshaltung nicht erfüllt, ist er halt undankbar, aggressiv und was auch immer...

      Bei vielen Neuhumdehaltern glaube ich ist oft auch schnell einfach die Luft raus. Ich denke viele sind sich gar nicht bewusst was es bedeutet einen Hund zu halten. Der Arbeitsaufwand -gerade in der Anfangszeit- wird von vielen sicherlich unterschätzt. Ebenso, dass man sich ggf. auch in gewisser Weise einschränken muss oder auch auf Dinge verzichten muss. Viele haben vermutlich schon nach 2-3 Wochen keinen Bock mehr wenn ihnen bewußt wird was es wirklich heißt 3mal täglich bei Wind und Wetter vor die Tür zugehen. Nicht bis mittags im Bett liegen zu bleiben und sich abends noch mal von der Couch zu pellen um im dunklen eine Gassirunde zu drehen.
      Hundehaltung bedeutet in erster Linie Arbeit und Verantwortung. "Loorbeeren" erntet man ja oft erst viel später.

      Schön, das die Süße sofort dort weggeholt wurde. Es bringt nichts solche Leute zu bequatschen bzgl. 2. Meinung und so. Da fehlt offensichtlich der wirkliche Wille und nötige Biss. Für den Hund habt ihr absolut richtig entschieden.
      NEU: Buchhüllen aus Filz!


    • Also ich habe ja auch immer gewisse Erwartungen an die Hunde, die ich übernehme. Ich kann und will in meinen Wohnumfeld nur Hunde mit bestimmten Eigenschaften nehmen. Deswegen entscheide ich mich für erwachsene, fertige Hunde mit geringem Überraschungsrisiko.


      Ich sehe es auch bei den Vorkontrollen und schon in den Bögen dazu:

      Beispiel:
      Bei welchem Verhalten würden sie den Hund abgeben?

      Aggression
      Es ist fast immer die Antwort.

      Ich wäre ehrlich gesagt nach den Videos und der Beschreibung als (Neu?)- Hundehalter dieses Hundes auch wohl überrascht und geschockt. Ich hätte auch einen einfachen, freundlichen, pflegeleichten Hund erwartet, der vielleicht nur noch etwas Grunderziehung braucht.


      Die Maus ist ca. 1.5 bis max. 2 Jahre alt, kastriert, lieb und verspielt. Laut Alina blüht sie jetzt richtig auf,
      und freut sich so sehr, dass sie im Garten frei laufen und mit anderen Hunden toben kann.


      Vielleicht hätte man das alles verhindern können, wenn der Hund in der Pension nur ein einziges Mal Gassi gegangen wäre und die Halter aufgrund des gezeigten Verhaltens entsprechend vorbereitet gewesen wären? Hundebeschreibungen machen ja auch nur dann Sinn, wenn sie der Realität entsprechen. Natürlich kann es immer Überraschungen geben. Aber ich vermute, da dieser Hund ja jetzt so schnell zurückkam, da sich die Probleme auch sofort aufgezeigt haben und nicht schleichend entstanden sind.


      Wenn man sich dann Hilfe holt und kein "das kriegen wir schon hin" zu hören bekommt, ...

      Ja, wie auch immer.

      Dank § 11 ist das Feld der Trainer ja glücklicherweise etwas gesiebt und Fortbildung und Sachkunde erhält Einzug. Trotzdem muss man natürlich noch genau hingucken. Die Vereinsmeier haben sich ja auch erfolgreich um den §11 gedrückt und wer dort hingeht, kann dann auch mal (und nicht so selten) mit einem Trainer konfontriert werdne, dessen kynologisches Fachwissen sich auf die Hackordnung der Hühner beschränkt.

      Aber was ich eigentlich schreiben wollte angesichts der doch häufigen Rückläufer und Fastrückläufer:

      Der Verein, von dem ich drei Hunde vermittelt bekommen habe, hat in seinen Verträgen eine Verpflichtung zum Besuch einer von ihm ausgesuchten positiv arbeitenden Hundeschule vorgeschrieben (so war es zumindest damals vor ein paar Jahren). Erinnerungsgemäß waren es bei erwachsenen Hunden mindestens drei Stunden und bei Welpen ein Grunderziehungskurs
      ( müsste es nachgucken). Das erfolgte Training musste durch die Bescheinigung der Hundeschule nachgewiesen werden.

      Wenn man das so streng nicht will, wäre es nicht wenigsten sinnig, dass man den Adoptanten mit dem Vertrag eine Liste mit ausgewählten Trainern mitgibt, an die sich bei Problemen oder wenn sie eine Hundeschule besuchen wollen, wenden können? So hat man schon etwas den Daumen drauf- also eine Empfehlungsliste? Anhand der Trainerlisten des IBH oder BHV oder Cumcane kann man da mit etwas Erfahrung vorsieben und z. B. für Angst- und Aggressionsverhalten auch etwas versiertere Trainer vorschlagen.

      Vielleicht könnte man den Adoptanten auch z. B. zwei Wochen und drei Monate nach dem Einzug einen einfachen Fragebogen zuschicken mit Ankreuzfragen, damit man sehen kann, ob da vielleicht was im Argen liegt oder sich entwickelt?

      Vorschläge:

      Ist der Hund stubenrein: ja nein
      Zieht der Hund an der Leine: ja nein
      Wenn ja:
      Empfinden Sie das als Problem: ja nein
      Haben Sie eine Hundeschule besucht oder planen Sie es: ja nein
      Wenn ja:
      Name der Hundeschule:
      Bellt der Hund an der Leine: ja nein
      Wenn ja:
      In welchen Situationen: ......
      Haben Sie Probleme mit dem Handling des Hundes, wenn Besuch kommt: ja nein
      Fährt der Hund problemlos im Auto mit: ja nein
      usw.

      Ich weiß, dass ist viel. Aber wenn man so etwas vorbereitet und eine Trainerliste hat und die Fragebögen per Mail schickt, dann kann man vielleicht Abgaben verhindern und rechtzeitig eingreifen und letztendlich ja auch Kosten sparen.
    • krinja schrieb:

      Deswegen entscheide ich mich für erwachsene, fertige Hunde mit geringem Überraschungsrisiko.
      :denk:
      Alle meine Hunde (bis auf den allerersten) waren bisher erwachsene Hunde als sie zu mir kamen.
      Und alle waren in gewisser Weise echte Überraschungen…
      Und zwar oft da, wo ich es am wenigsten erwartet hätte.
      Einige haben ihr anfängliches Verhalten auch komplett geändert. Von schüchtern nach selbstbewusst, von sehr aufgeregt hin zu sehr entspannt.
      Der alte Benno z. B. - ich dachte, als er kam - oh je - hoffentlich geht der Humpel-Öpi nicht unter bei den ganzen jüngeren Hunde-Weibern. Letztlich war er aber sofort die graue Eminenz. Hat sehr viel Ruhe und Gelassenheit in meinen damaligen Mädelhaufen gebracht. In der Zeit gab es null Gezicke.
      Das konnte man schon bei der Begrüßung nach Ankunft sehen. Alle haben sich höchst respektvoll zurückgehalten als der Bub reinstiefelte.
      Das ist mir aber auch erst später klar geworden :)

      Will sagen: man weiß es einfach nicht… und wenn der Wille (oder auch das Können) fehlt mit dem Hund zu arbeiten und zu wachsen und auch mal durchzuhalten, wenn es Sch*** läuft, dann sollte man es einfach ganz lassen.
      Ich denke, DAS sollte man den Leuten auch deutlich sagen.

      Den Vorschlag mit der der HuSchu-Liste finde ich super - denn man sucht sich sonst oft krumm nach einem wirklich guten Trainer, der sein Geld wert ist.

      krinja schrieb:

      Dank § 11 ist das Feld der Trainer ja glücklicherweise etwas gesiebt und Fortbildung und Sachkunde erhält Einzug.
      Kann ich so nicht bestätigen. Hier wirbt z B. eine große Hundeschule mit dem 11er und hat ihn gar nicht. Dem Amt ist es egal. Freundlich ausgedrückt. Auf dem Trainingsplatz geht es zu wie bei der Bundeswehr. Dominanztheorie lässt grüßen :rolleyes:
      Das wird wohl noch dauern bis wirklich gesiebt ist.
      “To sit with a dog on a hillside on a glorious afternoon is to be back in Eden, where doing nothing was not boring – it was peace.” Milan Kundera

      www.hundepersoenlichkeiten.de
      **Forenfremdes Zitieren, Kopieren u.Weiterverbreiten ohne Erlaubnis des Verfassers ist nicht gestattet!**
    • Ich hab die Kommentare nur überflogen, aber in aller Kürze:

      Die letzten Besitzer waren mit Stella völlig überfordert. Die können da nix für, genauso wenig wie Stella. Der falsche Hunde für die falschen Leute. Sowas passiert eben.

      Sicherlich hätte man es versuchen können, aber was Stella braucht, ist Sicherheit und klares Verhalten am anderen Ende der Leine. Und das war hier eben nicht gegeben.

      Bild: Sie schlummert gerade unter dem Schreibttisch auf meinem Fuß. Guter Fußwärmer... ;)
      Bilder
      • IMG_0011 (Large).JPG

        218,59 kB, 1.620×1.080, 16 mal angesehen
    • Ein paar aktuelle Fotos von heute.

      Stella liebt es zu rennen und zu spielen. Die kann ein ganz schöner Kasper sein. :thumbsup:
      Bilder
      • IMG_0062 (Large).JPG

        337,79 kB, 1.620×1.080, 9 mal angesehen
      • IMG_0075 (Large).JPG

        321,18 kB, 1.677×1.080, 8 mal angesehen
      • IMG_0087 (Large).JPG

        225,41 kB, 1.755×1.080, 10 mal angesehen
      • IMG_0114 (Large).JPG

        266,41 kB, 1.620×1.080, 9 mal angesehen
      • IMG_0119 (Large).JPG

        112,32 kB, 1.048×1.080, 8 mal angesehen