Dimitri, Ex-Ecarisaj Box 127, weißschwarzer Angstbub, geb. 2010, Pension (Suceag)

    • Das wir uns nicht falsch verstehen. Ich bin eine der Letzten, die ein Tier unnötig leiden lässt, und bin heilfroh über die Möglichkeit sie in Würde gehen zu lassen!

      Gerade bedingt durch unsere (Wegwerf)Katzen, die wir im Laufe der vielen Jahre bei uns hatten und immer noch haben, ist die Euthanasie in meinen Augen eine Gnade, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, und nichts Schlimmes in dem Sinne, auch wenn ein Abschied jedes Mal auf´s Neue verdammt weh tut, egal wie lang ein Kätzchen bei uns lebte. Oder eben auch ein Hund.

      Doch bei Dimitri bin ich mir einfach nicht sicher ob zum einen auch wirklich die richtige Diagnose gestellt wurde, und zum anderen die richtige/ausreichende Therapie statt gefunden hat. Anfangs stand das Vestibular Syndrom im Raum, alle Symptome haben dafür gesprochen. Und ich weiß, auch aus eigener Erfahrung, dass viele Hunde einfach Zeit brauchen um zu genesen, und dadurch oft auch zu früh euthanasiert werden.

      Schon bei Tom hatten wir quasi eine Konferenzschaltung zwischen Andreea, der Tierklinik hier, und meinereiner, weil das (Fach)Wissen bei vielen Tierärzten in Rumänien oft nicht dem unserer Tierärzte entspricht. Dazu zählen auch manche Tierärzte an der dortigen Universität. Dann das Problem, für eine Diagnose überhaupt drei Tierärzte aufsuchen zu müssen! Kaum eine Tierarztpraxis ist ausgestattet mit dem, wie wir es aus unseren Praxen kennen. Dafür fährst Du dann schon einen Tag quer durch die Stadt. Oder musst den anderen Tierarzt an einem anderen Tag aufsuchen, da die Zeit nicht mehr ausreicht.

      Es ist einfach das Vertrauen, das fehlt... Und das hat es mir bei Dimitri so schwer gemacht zwischen Leben und Tod zu entscheiden, auch wenn es, zumindest unter den gegebenen Umständen! die richtige Entscheidung war, denn gelitten hat er...

      Coco, erinnere Dich an Donka...
      Nicht sehen bedeutet nicht, dass es nicht passiert - IGNORANZ TÖTET!!!

    • So etwas kann man aus der Ferne halt nicht beurteilen und auch nur begrenzt einwirken.

      Ich hatte schon den Fall das das betreffende Tier noch ein gutes Jahr hatte obwohl der Tierarzt zur Euthanasie riet, aber auch den Fall das ich das Tier nach einer Woche gehen ließ weil ihm erkennbar die Kraft fehlte wieder auf die Beine zu kommen. Beide Male Diagnose Vestbularsyndrom.

      Ich denke das es die richtige Entscheidung für Dimitri aufgrund der Gegebenheiten war. Das ist letztendlich was zählt.