Kuhrettung Gießen - Start ins neue Leben

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    • Heute war wieder ein besonderer Tag, denn Sissi, eine Kuh, die schon seit zwei Jahren mit ein paar Gießenern zusammenlebt, ist nun auch eine Lebenskuh. Das haben wir soeben auf Facebook gepostet:

      „Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“
      Gemeinsam haben wir es geschafft! Wir haben Sissi nun auch unter den Schutz unserer Initiative stellen können <3 Die kleine, krumme Kuh sollte an ihrem vorherigen Platz „an den Haken“, weil sie ohnehin nichts tauge. Als unser Hofmanager das hörte und die Kuh sah, beschloss er sie zu sich zu holen und päppelte sie in seiner Scheune auf. Sissi veranlasste ihn dazu, sich zu entschließen, seinen Hof mit unserer Hilfe in einen Lebenshof umzuwandeln. So zogen die ersten Lebenskühe ein und Sissi war nicht mehr allein. Inzwischen ist sie die schmusigste, kleine Kuh, die wir uns denken können. Wir haben daher alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit ihr Lebensunterhalt auch in Zukunft gesichert ist.
      So werden seit Dezember in unserer Auktionsgruppe eifrig alle möglichen, kuhlen Sachen ganz speziell für Sissi versteigert. Außerdem hat Sissi nun ihre ganz persönlichen, lieben Menschen, die Patenschaften für sie übernommen haben. Das ist wirklich großartig! Wir haben sie nun ablösefrei übernommen und ihr jetzt ie Nachricht überbracht, dass sie ab sofort auch eine echte „Lebenskuh“ ist. Herzlichen Dank an alle, die ihr das ermöglichen <3 Ihr seid superkuhl!
      Da mit den Patenschaften bisher nur die laufenden Versorgungskosten gedeckt sind, aber Zusatzkosten wie Klauenpflege, Wurmkur, Tierarzt etc. auch aufgefangen werden sollen, laufen noch bis Ende Januar die Auktionen für Sissi in unserer Auktionsgruppe auf Facebook.

      Schaut doch mal rein: facebook.com/groups/121244734976158/







      Lieben Gruß, Astrid


      astridweber-fotografie.de/
    • Vor ein paar Tagen war ich mal wieder im Haunetal bei den Kühen. Ich habe euch auch ein paar Fotos mitgebracht. Auf den Fotos seht ihr die Gießener Purzel, Maggie, Marjorie Nachlaufkuh, ihr Kalb Sunny und die nicht aus Gießen stammende Sissi. Sie alle leben schon seit Dezember 2015 zusammen in der Herde (bzw. Sunny seit ihrer Geburt im April 2016). Bald wird unsere Notfallkuh Franzi Pünktchen, die wir vor zwei Wochen gerettet haben, dazu kommen.

      Purzel:





      Marjorie Nachlaufkuh:





      Sunny:





      Maggie:





      Sissi:






      Während viele von uns jetzt bibbern, fühlen sich viele Rinder bei Minusgraden erst so richtig wohl. Viele unserer Lebenskühe lieben Spaziergänge im Schnee. Rinder vertragen trockene Kälte sehr viel besser als Hitze. Sie können sich sehr gut an kalte Temperaturen anpassen. Licht, verschiedene Wetterbedingungen, frische Luft und unterschiedliche Umgebungsreize wirken in der Regel sogar förderlich auf die Tiergesundheit.
      Auch der "Deutsche Tierschutzbund" befürwortet die ganzjährige Weidehaltung von Rindern inklusive der Wintermonate als besonders artgerechte Haltungsform, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. So sollten sie sich langsam an die sinkenden Umgebungstemperaturen gewöhnen können. Mindestens den vorherigen Sommer und Herbst, sollten sie draußen verbracht haben, so dass sie das erforderliche Winterfell und die Unterhautfettschicht als Wärme- und Energiespeicher ausbilden können. Auch trockene, windgeschützte Liegeflächen, sowie befestigte Laufwege sind wichtig.
      Schnee auf dem Rücken ist ein Zeichen für eine gute Isolation durch das Deckhaar. Auch das Aufstellen des Felles zeigt, dass die Thermoregulation gut funktioniert. Es bilden sich dabei "Luftpolster" unter dem Fell, die vom Körper erwärmt werden und damit super schützen.
      Wir legen Wert darauf, dass sich unsere Lebenskühe ganzjährig frei bewegen können. Nur Tiere, die nicht in optimaler, körperlicher Verfassung zu uns kamen, sowie sehr junge und ältere Tiere inklusive der Kälber, die erst spät im Jahr geboren wurden, haben wir sicherheitshalber in den Stall geholt.
      Lieben Gruß, Astrid


      astridweber-fotografie.de/
    • Sissi ist heute ganze vier Jahre alt geworden!
      Der Landwirt, bei dem sie aufgewachsen war, hatte sie schon aufgegeben. Sie wurde unsanft auf die Welt geholt und hat seit ihrer Geburt eine Beinfehlstellung und einen Knick im Rücken. Ihre Hornansätze wurden ihr schon als Kälbchen ausgebrannt. Sissi nahm bei dem Landwirt kaum zu und wuchs auch nicht richtig. Daher hat er ihr Todesurteil schon schnell gefällt. Doch ihr Retter glaubte an Sissi, holte sie zu sich und päppelte sie auf. Inzwischen ist sie eine topfitte Lebenskuh, kommt gut mit ihrer Fehlstellung zurecht und liebt ihre Herde sowie Knäckebrot über alles.

      Liebe Sissi, wir wünschen Dir noch ganz viele kuhle Lebensjahre!



      Lieben Gruß, Astrid


      astridweber-fotografie.de/
    • Herzlichen Glückwunsch Sissi :bluemchen:
      Ich wünsche dir noch viele kuhle Jahre, und immer eine Handbreit Gras unter den Hufen.

      LG Anita
      Tierliebe Grüße, Anita
      Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht. (Heinz Rühmann)

      TierNotFelle EUROPA e.V. - Sparkasse Ansbach - IBAN: DE43 7655 0000 0008 5616 15 - BIC: BYLADEM1ANS - Paypal: kontakt @tiernotfelle-europa.de
    • Von den Gießenern gibt es mal wieder ein kleines Update:

      Lykka, Monday und Lady Matilda (keine Gießenerin) sind umgezogen. Sie haben eine neue Ganzjahresweide, die zu unserer Arche Schloßberg gehört. Marion hat vor allem Lykka und Monday bei sich auf dem Hof hingebungsvoll aufgepäppelt, nachdem sie als unterentwickelte Kälber voller Parasiten bei ihr auf den Hof kamen.
      Inzwischen sind sie um einiges gewachsen und selbstbewusst mit glänzendem Fell.
      Monday zeigte besonders dem kleinen Monchen zuletzt oft, wie stark sie inzwischen ist.
      Lykka, Lady Matilda und Monday bekamen auch deshalb als Dreier-Team ein neues Refugium ganz für sich.
      Sie sausten gleich los und schauten sich ihr kleines Wäldchen, die große Weide und den Wildbach an. Das war so aufregend, dass sie danach erstmal Siesta machten.
      Sie genießen es umherzuwandern, unter den Bäumen zu ruhen, sich an den Ästen zu schubbern und dort aus dem Bach zu trinken.
      Auch wenn sie nicht mehr direkt am Hof wohnen, verwöhnen wir sie weiterhin gern.
      Über kleine Leckerchen freuen sie sich immer und Kuhscheleinheiten dürfen natürlich auch nicht fehlen.



















      Lieben Gruß, Astrid


      astridweber-fotografie.de/
    • Ich habe heute auch mal wieder mein Tüpfeltierchen besucht. Bärbelchen ist richtig groß geworden, und wunderschön :love:















      Ich fand die Ohrengymnastik so lustig. Einmal linkes Ohr,





      und dann das rechte :D





      LG
      Marianne
      "Wir haben nicht zwei Herzen – eins für die Tiere und eins für die Menschen. In der Gewaltausübung gegenüber ersteren und der Gewaltausübung gegen letztere gibt es keinen anderen Unterschied als derjenige des Opfers."
      Alphonse de Lamartine