NUCA-Tagebuch

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    • Ein Apell an die rumänische Bevölkerung:
      COCO – oder (Miss)Erfolg von Adoptionen


      Bei der Veranstaltung “Adoptiere einen ausgesetzten Hund” im April 2014
      holten wir 26 der liebsten und bravsten Hunde aus der Ecarisaj, um die
      Adoption der hier befindlichen Mischlingshunde anzuregen.

      Es
      wurden 17 von ihnen adoptiert, und die restlichen – weil wir sie nicht
      in die Ecarisaj zurückbringen wollten – nahmen wir entweder in unsere
      Häuser auf, oder sie wurden von (neuen) Nuca-Pflegestellen aufgenommen.

      Nur für vier der 17 adoptierten Hunde wurde der Adoptionsvertrag direkt
      mit der Ecarisaj abgeschlossen; bei allen anderen Personen, die
      entweder nicht die von der Ecarisaj geforderten Nachweise über Wohnraum
      und Einkommen dabei hatten, oder sich ihrer Entscheidung nicht zu 100%
      sicher waren, wurden die Hunde von unserem Verein übernommen, anfangs
      mit einem Pflegestellenvertrag übergeben, und später erst, nach
      Kontrollen unsererseits und der endgültigen Entscheidung der
      adoptierenden Familie, wurden dann die Adoptionspapiere unterschrieben.


      Coco ist eine wundervolle Hündin, die von einer Familie ausgesucht
      wurde und durch einen Vertrag mit der Ecarisaj adoptiert wurde. Später
      wurde sie dann “zu den Großeltern” gebracht – eine häufig angetroffene
      Situation, die wir in unseren Verträgen ausdrücklich untersagen. Als der
      Opa in eine andere Welt überging, brachte die Familie Coco zurück zur
      Ecarisaj.
      Kommt ihnen das Szenario bekannt vor? Uns schon, viel zu
      sehr! Viel zu viele Menschen verwechseln die Ecarisaj mit einem
      Tierheim, die Situation in Rumänien mit der aus den westlichen
      Fernsehsendungen, viel zu viele Menschen glauben, dass ein ausgesetzter
      (oder der Ecarisaj übergebener) Hund von dort adoptiert werden wird. In
      unserem Kreisgebiet gibt es tausende zu adoptierende Hunde, und jeden
      Monat mehrere hundert neue Aussetzungen. Das Angebot zur Adoption
      übersteigt bei weitem die Nachfrage!

      Als Hund, der an unserer
      Veranstaltung teilgenommen hatte, beschlossen wir, Coco sofort zu
      reservieren, als wir erfuhren, dass sie wieder in der Ecarisaj gelandet
      war, und wieder vollbrachten wir gemeinsam mit der Hilfe von Menschen
      wie Ihnen das Unmögliche: Coco befindet sich nun in einer Pflegestelle
      und dieses Mal werden wir sie vermitteln, zu unseren Bedingungen, und
      nur der Nachweis über Wohnraum und Einkommen wird nicht ausreichen, wir
      werden uns versichern, dass dieser Hund in seiner Familie erwünscht ist
      und nicht erneut verlassen werden wird. sehr viel Zeit, viele
      Kontrollen, nicht nur die Kosten der Versorgung bis zur Adoption.


      Wenn ein adoptierter Hund eine Pflegestelle verlässt, erlaubt die
      verzweifelte Situation in Rumänien nicht das Freihalten dieses Platzes,
      meist besetzt sofort ein anderer ausgesetzter Hund diesen Platz und wird
      zur Adoption vorbereitet.
      Die meisten werden uns nach einigen
      Wochen wieder zurückgegeben, überwiegend innerhalb eines Jahres nach der
      Adoption, aber wir hatten auch Fälle nach 2-3 und sogar nach 10 Jahren!

      Wenn wir mal die Problematik außen vor lassen, die für uns die Rückgabe
      eines Hundes bedeutet, möchten wir Sie bitten, an den psychischen und
      emotionalen Zustand des Hundes zu denken, was dieses Tier durchmacht.
      Dies sind Traumata, die die meisten Hunde nur schwer überwinden, man
      sieht es in ihrem Blick und dem orientierungslosen Verhalten “Warum? Was
      ist passiert? Was habe ich getan?)

      Auf rechtlicher Seite haben
      wir immer wieder Bedingungen vorgeschlagen, zu denen man einen Hund
      aufgeben kann (Abgabe an einen Verein oder die Ecarisaj gegen eine
      Gebühr), und vor allem: ein Hundehaltungsverbot für die Personen, die
      einen Hund aussetzen, zurückgeben, quälen oder misshandeln.
      Das
      Austauschen eines Hundes ist in unserem Land eine viel zu normale
      Angelegenheit, sei es durch Aussetzung oder durch Abgabe in die
      Ecarisaj, und nicht selten auch durch ihre Tötung.
      Diese Dinge
      haben wir durch unsere Tätigkeit und durch die von uns geführten
      Register in den letzten Jahren festgestellt, vor allem im ländlichen
      Bereich - aber nicht nur dort – erklärt sich nur so die Tatsache, dass
      über 90% der dort von uns angetroffenen Hunde im Alter von 1-4 Jahren
      waren.

      Unsere dies betreffenden Vorschläge wurden beim Wechsel
      der Gesetzgebung im Jahre 2013 nicht angenommen, aber das bedeutet
      nicht, dass wir aufgeben. Wie oft haben auch Sie Hunde gesehen, deren
      Haltungsbedingungen Sie schockieren, und Sie möchten diesen Hund um
      jeden Preis retten? Und Sie tun dies vermutlich, genau wie wir, so oft
      Sie nur können.
      Aber wenn wir es schaffen, diesen Hund zu retten,
      haben wir keinerlei Garantie, dass diese Person sich nicht einen anderen
      Hund anschafft, denn dies geschieht sehr häufig.
      Wie sollen wir
      diese Situation beenden, wenn die Hundehaltung nicht gesetzlich
      untersagt wird, für Personen, die ihren Hund aufgeben, ihn töten oder
      aussetzen, die nicht einmal die Mindestanforderungen für sein
      Wohlergehen einhalten?

      Wir bitten Sie: Wenn Sie einen Hund
      (oder eine Katze) vermitteln, fragen Sie sich (und versuchen Sie zu
      erfahren): “Warum möchte man diesen Hund adoptieren? Wie gut kennen die
      Personen die dadurch eingegangenen Verpflichtungen, die Bemühungen, die
      sie für das neue Familienmitglied machen müssen?” etc.
      Die Ecarisaj
      kann diese Fragen und Bedingungen nicht stellen, aber wir, die Vereine,
      Volontäre und Menschen, die einem Hund durch seine Vermittlung helfen
      möchten, wir können dies sehr wohl!

      Gelungene und
      verantwortungsvolle Adoptionen werden möglich werden, wenn die Anzahl
      der Hunde geringer wird, wenn alle Hunde ohne Zuchtwert kastriert sein
      werden, wenn jedes Entfremden durch ein schriftliches Dokument erfolgt
      und nur nach Registrierung des gechippten Tieres und nach Erfüllen
      klarer Bedingungen durch des Adoptanten/ Käufer, sowie die Kontrolle
      dieser Bedingungen durch die Person, die den Hund vermittelt/verkauft;
      wenn diejenigen, die einen Hund aufgeben nicht mehr das Recht haben, in
      den nächsten Jahren den nächsten Hund anzuschaffen, und nicht zuletzt –
      wenn die Bevölkerung begreift, dass ein Hund ein Lebewesen ist, das als
      Familienmitglied mit allen Rechten in eine Familie eintritt, und nicht
      nur eine Sache, die man auswechseln kann.










      Jean - wie die Hose, nur ohne "s".

      Spendenkonto Nuca Animal Welfare Deutschland e.V.
      Kreissparkasse Saarpfalz - IBAN DE68594500101030261513 - BIC SALADE51HOM
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    • War Coco der einzige Hund, der nach dieser Aktion wieder zurückgegeben wurde?

      Die meisten werden uns nach einigen

      Wochen wieder zurückgegeben, überwiegend innerhalb eines Jahres nach der

      Adoption,
      Das ist schon sehr erschreckend 8o . auch wenn man dann einen Hund "erst" nach 10 jahren zurückgibt, dann ist es ein alter Hund, der es erst recht nicht versteht, warum er nicht bei seinen Leuten bleiben darf. Ich könnte da immer vor Wut und Zorn einen Schreikrampf kriegen :kotz: :wand:
      Liebe Grüße von Angelika, Tommy und Julchen, mit Wuschel im Herzen
    • Nein, Coco war nicht der einzige Hund, ich glaube , dass noch 2 andere zurück gekommen sind. Aber bei Coco war halt das Problem, dass der Vertrag direkt mit der Ecarisaj geschlossen wurde, weil die Leute alle nötigen Unterlagen dabei hatten. Bei den Leuten, wo es nicht so war, hat NUCA den Hund aus der Ecarisaj übernommen und mit diesen dann erst einmal einen PS-Vertrag geschlossen.
      Hunde mit Verträgen von NUCA kommen auch zu NUCA zurück, also auf Pflegestelle (oder in den aller seltensten Fällen in Pension, wenn gar kein Platz mehr frei ist).
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    • Das Verhalten eines Hundes ist das Ergebnis dessen, was er gelehrt wurde, oder eben auch nicht. Verhaltensprobleme entstehen häufig durch unbewusstes Fehlverhalten des Besitzers. Wahrscheinlich haben auch Sie bereits einige unangenehme Situationen erlebt, und wir hoffen, dass Sie diese schnell und gut lösen konnten.
      Als Tierschutzverein werden wir meist mit traumatisierten Hunden konfrontiert, die infolge der schlechten Erlebnisse weniger normale Verhaltensweisen entwickelt haben, von übermäßiger Angst bis zu gesteigerter Reaktivität (die Außenstehende oft als „Aggressivität“ interpretieren würden).
      Nach zig solcher Fälle können wir Ihnen mit der Sicherheit unserer Erfahrung sagen, dass jeder Hund umerzogen oder rehabilitiert werden kann, wenn man dies nur mit viel Geduld, Liebe und der Hilfe qualifizierter Trainer angeht.
      Wir danken nochmals dem Team von "Dresaj Canin Joker K9", die uns stets kostenlos geholfen haben und weiterhin unseren Pflegehunden oder den von uns adoptierten Hunden zur Seite stehen!
      nuca.org.ro/dreasajul-pentru-educatie/


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    • NUCAs Sorgenfellchen, die noch dringend in Cluj eine Pflegestelle suchen:

      Rana hat man versucht zu erschlagen.












      Diese Hündin
      braucht ein neues Zuhause. Das jetzige Frauchen will sie im Dorf laufen
      lassen, denn sie wird in diesem Winter in die Stadt ziehen. Sie ist die
      liebste Hündin der Welt. Sie hatte kein leichtes Leben, aber wir hoffen,
      dass es das Schicksal ab jetzt gut mit ihr meint.
      Wir suchen für
      sie eine Pflegestelle oder eine Adoptivfamilie. Alles, was bis zur
      Adoption benötigt wird, stellen wir. Vielen Dank!










      Diese kleine Familie (wenn ich es richtig übersetzt hab sind es 5 Welpen und die Hündin) suchen ebenfalls eine PS






      Und dann haben sie noch einen Dobermann in sehr schlechtem Zustand gefunden, auch für ihn wird gerade dringend in Cluj eine Pflegestelle gesucht....









      Weiterhin suchen sie noch für eine Hündin mit Stickersarkom einen Platz und demnächst für einen Welpen, der gerade in der Klinik gegen Staupe kämpft.......


      Pension ist leider keine Option, da es NUCA viel zu viel Geld kostet, von dem sie sowieso, besonders nach der Behandlung der Notfellchen hier, eh zu wenig haben :(
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    • Asterix schrieb:

      Ich könnte gerade :uebel02: :uebel02: :flenn: :flenn: die Tiere sind ja in einem erbarmungswürdigen Zustand :flenn: :flenn: :shock:


      Yep, ein Armutszeugnis für die Menschheit - wie eigentlich immer in solchen Fällen :(

      Ist die kleine weiße Strubbeline denn nun von der Kette weg??
      “To sit with a dog on a hillside on a glorious afternoon is to be back in Eden, where doing nothing was not boring – it was peace.” Milan Kundera

      www.hundepersoenlichkeiten.de
      **Forenfremdes Zitieren, Kopieren u.Weiterverbreiten ohne Erlaubnis des Verfassers ist nicht gestattet!**
    • Das ist leider die ander Seite der Medaille. Ich stell ja sonst immer nur Hunde ein, die "fertig" für die Vermittlung sind, die geimpft sind, kastriert, gepeppellt und gepflegt und ganz oft kriegt man bei NUCA gar nichts genaueres über den Leidensweg eines Tieres mit, aber sowas gehört dort einfach ebenfalls zum Tierschutzalltag..... Rana, die man schon versucht hatte zu erschlagen und der Dobermann sollten eingeschläfert werden, weil man kein Geld für die Behandlung hatte, NUCA haben dann beide Hunde übernommen und sie erstmal in einer Klinik untergebracht...... aber ganz oft ist es auch so, wie im Falle von der kleinen weißen Hündin, dass man die Hunde dann einfach auf die Straße setzt und sie dann irgendwann, wenn sie Glück haben und ihnen vorher nicht was anderes passiert, in der Ecarisaj landen.

      Leider haben sie im Moment so viele Hunde und so viel zu tun, dass Alina nichtmal nachkommt, die Tiere, die vermittelt werden können, einzustellen. Und dann ist ja noch das Problem mit den Pflegestellen, die sind alle voll. Cluj ist eine Studentenstadt, in der sehr viele Ausländer studieren (ich saß im Flugzeug neben zwei deutschen Medizinstudenten), da gibt es auch einige, die Pflegestelle sind, ABER jetzt kommt bald die Weihnachtszeit und viele fliegen/fahren dann nach Hause und dann müssen einige Hunde anderweitig untergebracht werden... und Pensionen sind keine Option, die sind zum einen alle voll, streckenweise im Winter ganz schlecht zu erreichen und zum anderen kostet es einfach viel zu viel, das kann sich der Verein nicht leisten.

      Die Helfer haben dort so viel Stress und wir können von hier aus nur versuchen gute Plätze für die Hunde zu finden und einige Sorgen, z.B. um Futter, Sachen, die dort gebraucht werden, und offene Tierarztkosten, zu mindern.

      Deswegen bin ich so glücklich und dankbar über jede noch so kleine Spende!




      Die kleine weiße Strubbeline war bis heute in der Klinik, das Video ist dort aufgenommen worden. Jetzt wird gerade händeringend nach einem Platz für sie gesucht... :(
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    • Danke Heike!

      So, weiter gehts, Eintrag bei Facebook vom 18.11.:
      Weil wir immer weniger werden und immer mehr von den in unserer Tierschutzaktivität in der Stadt und Umgebung auftretenden Problemen überwältigt sind, suchen wir neue Volontäre, die sich unserem Team anschließen möchten.

      Zeitmangel ist unser Hauptproblem, neben fehlenden Mitteln und der ständig wachsenden Anzahl übernommener Tiere.
      Volontär im Tierschutz zu sein bedeutet Stress und viele traurige Momente, aber die Momente, in denen es gelingt, den Hunden und Katzen in Not zu helfen, sind unbezahlbar!

      Wer ein paar Stunden pro Woche opfern kann und meint, sich in die Arbeit unseres Vereins einbringen zu wollen, wird gebeten, uns eine Nachricht mit seiner Telefonnummer zu schicken, wir werden alle schnellstmöglich kontaktieren!

      Volontariat mit Konsequenz und Opferbereitschaft ist einer der wichtigsten Wege, zu Verbesserung des Lebens dieser wundervollen, von unserer Gesellschaft jedoch wenig geschätzten, Geschöpfe beizutragen.
      19.11. Post von Neil! :D

      Neil – 2,5 schwere Jahre mit schwindender Hoffnung
      So lange hat es gedauert, bis der Rettungsprozess von Neil durch die Adoption abgeschlossen wurde!
      facebook.com/asociatianuca/pho…701472929/?type=3&theater
      Leider erblindete Neil in seiner Pflegestelle aufgrund einer Erbkrankheit. Dennoch bekamen wir diesen Monat einen Brief, der auch Sie erfreuen wird:

      “Hallo, hier spricht Neil
      Jetzt bin ich bereits 1 Woche bei meiner neuen Familie. Es gefällt mir hier sehr gut und ich fühle mich jeden Tag besser. Ich kenne den Tagesablauf hier allmählich.
      Von Montag bis Freitag gehe ich mit meinem Frauchen zur Arbeit.
      Mein Bett ist direkt neben meinem Frauchen im Büro. Meistens schlafe ich oder warte, dass ich neue Welten erkunden darf.
      Am Mittag machen wir einen langen Spaziergang. Am Abend erwarten mich meine 3 Freunde. Alysha, unsere Labradorhündin, Estor, der Nachbarshund, auch ein Labrador und der Pancho, ein Dalmatiner -riesenbaby. Das ist der Hund, vom Sohn meines Frauchens. Jetzt machen wir den Abendspaziergang alle zusammen. Das macht auch Spass.
      Zu unserer Familie gehören noch die 2 Töchter (17 und 14) und das Herrchen und eine Katze namens Roxy. Ich glaube das ist das Ding, welches mir immer so schnell um die Ohren saust.
      In der Nacht, schlafe ich bei meinem Frauchen im Bett, zusammen mit Alysha und Roxy. In diesem Haushalt fühle ich mich sehr wohl.
      Wenn ich meine Ruhe haben will, verkrieche ich mich in das Bett vom Frauchen. Ansonsten ist mein Platz bei meiner Familie.
      Mein Frauchen sagt immer, dass ich ein sehr liebes und gutes Hundchen bin. Sie muss es ja wissen.
      Dazu lerne ich jeden Tag ein bisschen mehr. Sei es, dass ich einmal weniger in eine Türe laufe, oder auch, dass ich etwas vorsichtiger umher gehe. Meine Familie unterstützt mich dabei sehr. Besonders stolz bin ich auf mich, dass ich bereits selber auf das Bett des Frauchens kann. Durch mein ausgeprägtes Gehör, merke ich bereits, wann ich Gassi gehen kann und Futter kriege.
      Stubenrein bin ich noch nicht, habe aber schon dazu gelernt.
      Mein Frauchen weiss, dass ich mir Mühe gebe, dass ich mein Geschäft nur noch draussen erledige. Sie schimpft nie mit mir.
      Ich schmuse sehr gerne mit meiner Familie. Am liebsten lege ich mich auf den Rücken und lass mir den Bauch kraulen.
      Ihr könnt euch mit mir freuen. Ich bin hier sehr gerne und meine Familie liebt mich. Bis auf weiteres ………………Neil”


      Vielen Dank an die Pflegestellen, die Neil in den letzten 2,5 Jahren begleitet haben, an die Adoptivfamilie sowie an den Verein in Deutschland, die uns so viel Freude bereitet haben, als unsere Hoffnung für Neil bereits schwand!

      Die Rettung eines Hundes ist schwer, bedeutet viel Stress, Kosten und andere Probleme – aber wenn wir ihn dann in seinem Zuhause sehen, war es das alles wert!
      Jean - wie die Hose, nur ohne "s".

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    • 21.11. - Hund mit "Herrchen" - oder so ähnlich....
      Als sie aus Huedin zum Kastrieren gebracht wurde, wurde ein recht großer Sticker-Tumor entdeckt, der inoperabel war. Der Besitzer hätte die Chemotherapie nicht bezahlen können, die neben den Kosten noch bedeutet, dass man das in Rumänien nur selten erhältliche Medikament erstmal auftreiben muss. Sie wurde stationär aufgenommen und mit einigen Schwierigkeiten bekamen wir das Medikament, um sie zu behandeln.
      Als der Moment gekommen war, sie wieder zurück nach Hause zu bringen, war der Besitzer nicht mehr zu finden, einige Nachbarn sagten uns, er sei bis nächstes Jahr im Ausland.
      Genauso ziehen auch weitere “Herrchen” aus dieser Gegend in jedem Jahr weg, und bis zu ihrer Rückkehr ernähren sich deren Hunde irgendwie auf der Müllkippe der Stadt. Die, die das überleben, gut, die anderen.... “macht nichts, es gibt ja genug andere Hunde”...
      Wir suchen noch immer Pflegestellen für vier erwachsene Hunde und 4 Dackelwelpen, und nun auch noch für diese Hündin.
      Bitte glauben Sie uns, wir können diese Hunde nicht auch noch in unsere Rudel aufnehmen, und die Pflegestellen haben auch schon alle 2 oder 3 Hunde statt einem. In der Hundepension haben wir bereits hohe Schulden für die zwei dort untergebrachten Hunde, die wir auch nirgends anders unterbringen konnten.
      Wenn Sie uns als Pflegestelle helfen möchten und können, stellt Ihnen unser Verein Futter, Zubehör und die Vorbereitung zur Adoption, und natürlich versuchen wir, möglichst schnell eine liebe Familie zu finden.
      jede Unterbringungsmöglichkeit ist willkommen, denn beinahe alles ist besser als sie auf der Müllkippe auszusetzen, in der Hoffnung, dass sie dort den Winter überlebt...
      Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie diese Hündin oder einen beliebigen anderen Hund in pflege nehmen können, bis sie in ihre endgültigen Familien umziehen dürfen.
      Vielen Dank, dass Sie an unserer Seite sind, und dass wir gemeinsam einen Teil der Hunde und Katzen in Not retten können!






      21.11.2014
      An einer Busstation ausgesetzter Welpe - sucht ebenfalls eine Pflegestelle....







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    • 25.11.2014 Post von Lara :)

      Eine Hündin, die uns dadurch erstaunt hat, wie brav sie ist. Sie folgte dem Pflegeherchen wie ein Schatten, um Aufmerksamkeit zu bekommen; mit anderen Hunden wollte sie nicht spielen. Nun meinte es das Schicksal endlich gut mit ihr, und sie wurde von einer wundervollen Familie adoptiert, die uns dies schrieb:
      " Nun haben wir unsere kleine Hundedame Lara seit einer Woche.

      Am ersten Abend war unser Familienhund Chico (ein Deutscher Schäferhund-Mix in Laras Alter, also 9 Jahre) Feuer und Flamme für das neue Familienmitglied. Gleich nach unserer Ankunft mit Lara zu Hause, gingen wir mit beiden Hunden spazieren. Was freute er sich, eine Hundedame an seiner Seite zu haben! Sein Augenmerk war ganz auf sie gerichtet. Wie Gentlemen nun einmal mit geschätzten Damen umzugehen pflegen.
      ...
      Lara hatte in den ersten Stunden großen Durst und Hunger. Sie scheint ein kleiner Nimmersatt zu sein wie es für ehemalige Straßenhunde oft typisch ist. Erstaunlich ist, dass sie sehr diszipliniert sein kann und dann auch nicht an Chicos Fressnapf geht, obwohl sie es doch zu gerne täte.
      ...
      In der ersten Nacht fühlte ich mich in die Zeit zurückversetzt, als unsere Kinder noch Säuglinge waren. An Durchschlafen war nicht zu denken und um 6:00 Uhr begann der Sonntagmorgen dann endgültig.

      Lara war natürlich nach der langen Reise ins Unbekannte noch völlig aufgedreht und wusste nicht, wohin mit sich selbst. Sie lief durch das ganze Haus, Trepp auf-Trepp ab, legte sich für ein Weilchen, um dann wegen der inneren Unruhe wieder erneut aufzuspringen.

      Der Sonntag machte seinem Namen alle Ehre und wir verbrachten einen Großteil des Tages damit, mit Lara und Chico spazieren zu gehen (siehe Foto), in der Hoffnung, dass Lara müde und innerlich ruhiger werden würde. Der Plan ging auf. Seitdem ist Lara eine kleine Schnarchnase (mit einem sehr, sehr tiefen Schlaf!), die ihre Ruhezeiten in ihrem Wohnzimmerbett (siehe Fotos) oder auch auf ihrem Nachtschlafplatz im Wohnzimmer unserer Tochter genießt.
      ...
      Lara kommt mit allen Hunden und Katzen, die wir unterwegs treffen, gut aus. Sie ist zu jedem freundlich, sehr einfach zu handeln, und einfach liebenswert. Wir werden jeden Tag vertrauter miteinander. Lara könnte sicherlich sehr viel aus ihrem Leben erzählen, was wir jedoch nie erfahren werden. Den kleinen Sonnenschein aufzunehmen war eine gute Entscheidung, die wir bestimmt nicht bereuen werden."
      Lara, als sie gefunden wurde:


      Lara mit ihrem neuen Hundekumpel Chico (Bild von Grenzenlose Notfälle)
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    • Ich hab auch geschluckt, als ich DAS Bild gesehen hab... :(

      Spendenkonto (Ro)

      NUCA ANIMAL WELFARE

      IBAN: RO57WBAN2511022062500273

      BIC: WBANRO22XXX

      INTESA SANPAOLO ROMANIA S.A.

      Oder aber Paypal (gibts jetzt seit 2 Tagen): donate@nuca.org.ro
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    • Ich freu mich sehr für Neil und Lara!!

      Aber dieser Welpe macht mir echt Bauchschmerzen. Es ist doch schon so kalt... :flenn: :flenn: :flenn:
      Beate mit den Labbimädels Trudi und Miri und Seelenhund Hanne für immer im Herzen


      Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig,


      dass wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen.


      Gillian Anderson