Ursu, Ex-Ecarisaj evtl. Carpatin-Mix-Rüde, ca. 8 Jahre alt, PS Rumänien, (ES gefunden)

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    • Ursu, Ex-Ecarisaj evtl. Carpatin-Mix-Rüde, ca. 8 Jahre alt, PS Rumänien, (ES gefunden)

      fellchen-in-not.de/Ursu_Quarantaene



      Geschlecht: männlich
      kastriert:
      Rasse: evtl. Carpatin-Mischling
      Geboren: ca. 2008/2009
      Größe: ca. mittelgroß-groß
      Charakter/Eigenschaften:
      Verträglichkeit mit Katzen: unbekannt
      Behinderungen/Krankheiten:
      Besondere Merkmale:
      Aufenthaltsort: Cluj / Rumänien - Ecarisaj

      Kontakt: info(at)fellchen-in-not.de

      Status bei Ausreise: Nach den gesetzlich vorgeschriebenen Einreisebestimmungen geimpft, gechipt und im Besitz eines EU-Heimtierausweises
      Gesucht wird: Eine Pflegestelle, ein endgültiges Zuhause, oder auch ein übernehmender Verein


      facebook.com/media/set/?set=a.…81.459265800783876&type=3



      Ursu is a wonderful upper medium size male, 7-8 years old (maybe more), very nice and friendly, very docile despite his stature, but unfortunately he has skin problems, he has itchy wounds for which he receives treatment in the pound, however the possibilities for diagnosis and treatment are very limited. It is surely hard for him to stay in the very small kennels at the quarantine. He would be a great companion - a bigger version of a teddy-bear. He would very much benefit from getting out of the pound.

      Ursu ist ein wundervoller Rüde oberer mittlerer Größe, ca 7-8 Jahre alt (evtl. auch älter), sehr nett und freundlich, sehr sanft trotz seiner Größe. Leider hat er Hautprobleme, er hat aufgekratzte Stellen, die in der Ecarisaj nun behandelt werden. Insgesamt sind dort aber die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Es muss schlimm für ihn sein, in dem winzigen Zwinger der Quarantäne zu sitzen. Er wäre ein toller Begleiter, quasi ein großer Teddy-Bär. ...











      Lesen gefährdet die Dummheit! Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem o. jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten. (Dr. U. Bl.-Berthold) Wenn das Wissen unzureichend ist, bilden sich Meinungen. (M. S. Fischer)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von krinja ()

    • Ursu is looking good and feeling happy, enjoying the sun - his wounds look better (along with the treatment), he stays peaceful when he is alone - only he sometimes barks at the birds, and when he has company he is very friendly and playful - he is a very pleasant and funny personality. We talked to the doctors from the pound about the possibility of putting him in a longer chain and they said they have to think a little bit in order to find the best solution for this context because a too longer chain could make him get stuck around the dog-house or the trees that are close by or to get to close to the puppies that are in the second kennel outside.
      Thank you very much!


      Ursu sieht gut aus und ist glücklich, die Sonne zu genießen - seine Wunden sehen besser aus (zusammen mit der Behandlung), er bleibt friedlich wenn er allein ist - nur bellt er manchmal die Vögel an, und wenn er Gesellschaft hat ist er freundlich und verspielt - er ist eine sehr angenehme und lustige Persönlichkeit. Wir haben mit den Tierärzten gesprochen über die Möglichkeit ihn an eine längere Kette zu legen und sie sagten, sie haben darüber nachgedacht um die beste Lösung zu finden, denn mit einer zu langen Kette könnte er sich um die Hundehütte oder den Bäumen verfangen die in der Nähe sind oder er kommt den Welpen zu nahe, die im zweiten Außenzwinger sind.
      Nicht sehen bedeutet nicht, dass es nicht passiert - IGNORANZ TÖTET!!!

    • Und das ist schon weitergeleitet, Ursu soll auch ein weiches Halsband bekommen. Die Tierschützer vor Ort sollten aber nicht drum bitten, es ihm anlegen zu dürfen, sondern einfach eine Kette mitbringen und mit einem Lächeln sowas sagen wie: "schaut mal, toll, oder?"
      Das wird dann wohl nichts, oder? Also wird der arme Kerl den Rest seines Lebens an dieser kurzen Kette verbringen. Ich werde heute mittag bei meinem Nachbarn vorbeigehen und ein Foto ausdrucken. Und dann hoffen , daß er Mitleid hat mit dem Kerlchen. Ein alter Herdenschutzhund an einer 1 m Kette, das ist Tierquälerei. :(
      Falls er ihn nicht nimmt werde ich mit meiner Familie reden. Dieser Hund hat mich sehr berührt. Und sowas hat er nicht verdient. Er sollte seinen Lebensabend behütet verbringen dürfen, wie jedes alte Tier.
    • labbimax schrieb:

      Aber es ist schon eine kleine Verbesserung..
      Das sehe ich auch so - im Vergleich zu der Quarantäne-Box; ich wünsche ihm auch sehr, da sich eine Möglichkeit findet, ihm ein besseres Leben zu ermöglichen.

      Eine andere Idee kam mir noch, was evtl.jedem Tier helfen würde, dass da sitzen muss, denn eines wird da ja wohl immer "hausen" müssen :( : Könnte man nicht einen großen Zwinger errichten, evtl überdacht (Schutz vor Regen und Schnee) und die Hundehütte reinstellen, dann hätte das Tier wenigstens Auslauf und braucht nicht an der Kette hängen ... ich weiß ja nicht, wie das Gelände dort aussieht und ob die Betreiber das zulassen würden ...

      Was die Finanzierung betrifft: vielleicht könnte man eine Spendenaktion starten ... das Geld dafür käme bestimmt zustande ...
      Liebe Grüße

      Gisela mit Cindy und Arielle und unvergessen Degina, Fela, Chicko, Fietje, Mecki


      Niemand begeht einen größeren Fehler als derjenige, der nichts tut, nur weil er meint, dass er wenig tun könnte. (Verfasser unbekannt)
    • labbimax schrieb:

      Da ist oben ein Draht /Schiene , ich weiß nicht wie sich das nennt, und die Kette geht mit .
      Das nennt man Laufkette :)
      Keine schlechte Idee, wenn man das erlauben würde - da kann die Kette sich am Häuschen und am Hund etc. nicht verwickeln und der Radius wird ein wenig größer.

      Ich finde er hat jetzt, wo er die Beine mal strecken und sich etwas bewegen kann einen ganz anderen Gesichtsausdruck.

      Wenn man die Wahl zwischen suboptimal und Sch*** hat ist suboptimal eine Verbesserung. Ganz klar.
      Die Ecarisaj ist generell ja kein Erholungsheim. Und die kleinen versch*** Boxen finde ich für die großen Hunde einfach unerträglich.
      Man sollte auch bedenken, dass ein großer Hund den Angestellten beim Reinigen dieser Mini-Käfige kaum aus dem Weg gehen kann - und die sind ja in der Regel nicht nett mit Hunden. Hier kann er wenigstens in die Hütte.

      Ich fände es ganz ganz toll, wenn sich für den netten alten Knaben ein Plätzchen auftun würde!
      “To sit with a dog on a hillside on a glorious afternoon is to be back in Eden, where doing nothing was not boring – it was peace.” Milan Kundera

      www.hundepersoenlichkeiten.de
      **Forenfremdes Zitieren, Kopieren u.Weiterverbreiten ohne Erlaubnis des Verfassers ist nicht gestattet!**
    • Fietje schrieb:

      Könnte man nicht einen großen Zwinger errichten, evtl überdacht (Schutz vor Regen und Schnee) und die Hundehütte reinstellen


      Bitte vergißt nicht dass die Ecarisaj-Betreiber für KEINE Vorschläge offen sind, die das Leben der Tiere erleichtern würden, eher würden sie Einem sämtliche Steine in den Weg legen.
      Oberchaotin Doina


      "Mitten im Winter habe ich schließlich gelernt,
      daß es in mir einen unbesiegbaren Sommer gibt"
      (Camus)

      Das Chaos will anerkannt, will gelebt sein
      ehe es sich
      in eine neue Ordnung bringen lässt.

      Hermann Hesse


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    • safta222 schrieb:

      Bitte vergißt nicht dass die Ecarisaj-Betreiber für KEINE Vorschläge offen sind, die das Leben der Tiere erleichtern würden, eher würden sie Einem sämtliche Steine in den Weg legen.
      Oh je, das wusste ich nicht, ich bin mit den Zuständen in Rumänien, insb. was die Betreiber der Ecarisaj anbetrifft, nicht vertraut. Ich vermutete eher, dass es am Finanziellen liegt und man nicht bereit ist, etwas zu investieren. In Polen liegt es oft eher daran, dass kein Geld vorhanden ist ..., da sind Tierheime oft dankbar, wenn deutsche Vereine Unterstützung leisten.

      Dann bleibt wohl nichts anderes übrig, als von dort Tiere herauszuholen ..., aber das können ja leider leider immer nur einzelne sein, trotzdem muss man weiter kämpfen und nicht wegschauen ... Wenn ich daran denke, in welchen Käfigen die dort sitzen, das verursacht Albträume bei mir. Wie schafft man das, wenn man dort tagtäglich das Elend vor Augen hat ...

      Unsere Cindymaus stammt ja auch von dort ... und sie ist jetzt ein so glücklicher Hund, obwohl sie eine "Angstmaus" war und verträgt sich mit den anderen hier bestens und ist jetzt glücklich über jede Streicheleinheit.
      Liebe Grüße

      Gisela mit Cindy und Arielle und unvergessen Degina, Fela, Chicko, Fietje, Mecki


      Niemand begeht einen größeren Fehler als derjenige, der nichts tut, nur weil er meint, dass er wenig tun könnte. (Verfasser unbekannt)
    • Fietje,

      sie dürfen gar kein Geld von Aussen annehmen - das wäre Bestechung und das diplomatische Geschick, das hier schon so viel bewegt hat, ist schon eine Gratwanderung....
      Theoretisch müssen sie auch niemaden rein lassen, niemanden zufüttern lassen und sich schon gar nicht von uns "Deutschen" Vorschläge anhören.

      Ich bin sehr erstaunt, daß das bis hierhin alles möglich war !

      Das kann sich aber täglich ändern ....

      Camen, Alina und Lia und so viele andere Helfer sind dort nur geduldet ....
      wende Dein Gesicht stets der Sonne zu und alle Schatten fallen hinter Dich !


    • Auszug von unserer HP:

      Cluj: Anfangs strebten wir eine Kooperation mit dem "städtischen Tierheim" in Cluj, der Ecarisaj =Abdeckerei, an um die Lebensumstände der Hunde zu verbessern, und um sicher zu gehen, dass dort nicht mehr getötet wird, bzw. aus Platzmangel getötet werden muss, doch die rumänische Bürokratie liess uns keine Wahl...


      Aktuell Dezember 2009: Aufgrund der letzten Vorkommnisse und der Umstrukturierung des "städtischen Tierheims" ist eine Zusammenarbeit kaum mehr möglich.


      Aktuell April 2011: Durch die momentane Situation in Rumänien, was die bevorstehende legalisierte Tötung der Strassenhunde anbelangt, sind wir auch dort wieder aktiv.


      Aktuell Januar 2012: Das Gesetz zur legalisierten Tötung der Strassenhunde wurde für nichtig erklärt, da die Einschläferung von Tieren ohne klare medizinische Kriterien verfassungswidrig ist!

      Tierschützer in ganz Rumänien sind ausser sich vor Freude, und wir hier erst recht :-)!!!

      Trotzdem sind die Lebensumstände der Hunde in der Ecarisaj mehr wie fraglich, allein aus diesem Grund brauchen sie weiterhin unsere Hilfe!


      Aktuell September 2013: Die Freude währte nicht lang :-(. Der 25. September 2013, ein schwarzer Tag für den Tierschutz. Trotz weltweitem Protest wurde ein Gesetz zur Tötung aller herrenloser Hunde in Rumänien verabschiedet...

      Jetzt wird unsere Hilfe in der Ecarisaj erst recht gefordert, denn wie wir im April 2014 erfahren mussten kommen viele Hunde, die durch die Angestellten gefangen wurden, noch nicht mal lebend in der Ecarisaj an...

      Doch müssen wir Diplomatie walten lassen, so schwer es auch fallen mag, sonst sind die Pforten für uns ebenso schnell wieder geschlossen, wie sie 2009 für uns geöffnet wurden...

      Offiziell wird dort nicht getötet. Ist ein offensichtlich gesunder Hund verstorben, gilt die Todesursache als "unbekannt". Doch ist die Sterberate gerade bei geschwächten Tieren sehr hoch, die jüngsten und die ältesten unter ihnen haben kaum eine Chance. Auch die Hygiene lässt zu wünschen übrig, die sogenannte "Quarantäne" kann man als solche wahrlich nicht bezeichnen. Mit ein Grund der hohen Sterberate, gerade bei den Welpen.

      Es gibt keine "Gassigänger", die Hunde verlassen ihre zum Teil viel zu kleinen Boxen nie! Und das über Monate, Jahre...

      Werden die Boxen ausgespritzt, nimmt man die Hunde nicht heraus, im Winter eine weitere Qual...

      Verletzte Hunde werden selten behandelt, im besten Falle mit Antibiotika, man bringt sie in keine Klinik, das dürfen die Tierschützer vor Ort erledigen, wenn sie davon erfahren. Die Kosten tragen dann natürlich wir, von der Stadt Cluj sehen wir keinen Cent...

      Die Lebensumstände der Hunde in dieser Anlage können wir leider nicht verbessern, in der Beziehung ist "keine Zusammenarbeit erwünscht", Spenden dürfen nicht angenommen werden. Wir dürfen den Hunden kein Stroh, keine Decken bringen, die eh keinen Sinn machen würden, da sie ewig nass wären, keine isolierten Hütten aufstellen, für die der Platz in den meist viel zu engen Boxen auch kaum ausreichend wäre.

      Durch einen anderen Tierschutzverein wurden dort einmal viele Liegekörbe hingebracht, nach zwei Monaten war kein einziger mehr davon in der Ecarisaj zu finden...

      Die Hunde bekommen nicht ausreichend Futter, welches auch sehr minderwertig ist, die meisten von ihnen sind stark untergewichtig. Daher lassen wir regelmässig Futter bringen, so dass zumindest durch die Tierschützer, die uns auch die Informationen zu den Hunden in der Ecarisaj schicken, zugefüttert werden kann. Dies geschieht "unter der Hand" und ist eigentlich nicht erlaubt. Doch es besteht durchaus das Risiko, dass dann an diesen Tagen den Hunden weniger Futter durch das Personal gegeben wird.

      Adoptionen in Rumänien selber finden kaum statt, wenn, dann hat vielleicht ein Welpe "Glück", oder ein Hund, den man als "Wachhund" einsetzen könnte. Sie landen nicht selten an der Kette, adoptierte Welpen werden gerne im besten Falle wieder
      zurück gebracht, im schlimmsten Falle ausgesetzt, wenn sie das "Kindchenschema" nicht mehr innehaben. Vor- oder Nachkontrollen, wie bei uns üblich, werden nicht durchgeführt.

      Natürlich freuen wir uns über jede geglückte Adoption im eigenen Land, und diese gibt es auch, gar keine Frage! Doch hinterlassen sie aus oben genannten Gründen bei uns immer einen faden Beigeschmack.

      Nun arbeiten wir auch vermehrt mit Pensionen und Pflegestellen in Cluj und Umgebung zusammen, um Notfälle und reservierte Hunde aus der Ecarisaj unterbringen zu können, und unterstützen die dortigen Tierschützer, wie seit 2009 beispielsweise Alina Totoian.
      Nicht sehen bedeutet nicht, dass es nicht passiert - IGNORANZ TÖTET!!!

    • Hallo Michaela,

      hmmm, ich hätte auch mal genauer auf eurer HP nachsehen können ;) , aber nun weiß ich Bescheid und vielleicht auch andere, die nicht informiert sind oder waren.
      Auf eurer HP hatte ich in der Regel dort nur die Seiten mit den Hunden in D oder Rumänien angeklickt. Ich werde jetzt häufiger dort nachsehen und die Augen und Ohren offen halten, wenn jemand ein neues vierbeiniges Familienmitglied sucht ... und dann auf eure Seite verweisen.
      Liebe Grüße

      Gisela mit Cindy und Arielle und unvergessen Degina, Fela, Chicko, Fietje, Mecki


      Niemand begeht einen größeren Fehler als derjenige, der nichts tut, nur weil er meint, dass er wenig tun könnte. (Verfasser unbekannt)
    • So, ich habe mit meinem Nachbarn gesprochen und ihm Foto und den Text ausgedruckt.
      Er will am Wochenende mit seiner Frau und dem Sohn reden.
      Ich habe ein gutes Gefühl, er war sehr entsetzt, als er den armen Kerl an der Kette gesehen hat.
      Weiß man, ob er mit anderen Hunden verträglich ist?
      Er hat ja noch die beiden Kangalomas
      Und Katzen laufen dort auch rum.
      Ich drücke ganz fest die Daumen für Ursu
    • Aufgrund des hohen Stresspegels in der Ecarisaj kann man die Verträglichkeit sehr schlecht austesten, aber ich denke bei seinem Gemüt wäre das machbar und die Aussage dann auch realistisch, ich frage nach.

      Auf Katzen können wir eher in der Pension testen, aber 100%ige Aussagekraft hat auch dieser Test nie!

      Wenn die Familie ihr okay gibt, schickst Du uns dann bitte deren Emailadresse + Telefonnummer, so dass wir auch selber mit ihnen in Kontakt treten können?

      Hier ist auch alles gedrückt, was sich drücken lässt!!!
      Nicht sehen bedeutet nicht, dass es nicht passiert - IGNORANZ TÖTET!!!