Die "Skelettchen" in der Ecarisaj, und wie wir ihnen helfen wollen...

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    • Die "Skelettchen" in der Ecarisaj, und wie wir ihnen helfen wollen...

      Wir bekommen täglich Bilder dieser "Skelettchen" in der Ecarisaj von den Tierschützerinnen zugeschickt, aber wir können sie einfach nicht alle rausholen, dafür reichen unsere Finanzen hinten und vorne nicht. Wenn sie einen Platz in Deutschland gefunden haben, ist das wirklich prima, aber auch deren Pensions- und Tierarztkosten müssen ja bis zu ihrer Ausreise irgendwie bezahlt werden.

      Von daher ging nun folgende Mail an die uns bekannten Tierschützer(innen):

      Dear all,

      it is important for us get in contact with you all, to hear your opinion.

      Currently it is not possible for us to take care up all the emergency dogs from the Ecarisaj – we reached the financial and the personnel limit.

      But there are to many of thin dogs in the Ecarisaj and here we have to react and we have to provide the dogs with additional food. End of last year we sent 600 kg food for this and now we are going to send again ca. 458 kg.

      If it is possible please talk to each other and work together and please take care that the dogs will receive additional food each day (so each day one of you should be in the Ecarisaj to feed the dogs)! It is not enough to be at the Ecarisaj only once or twice a week. We also recommend to deworm the thin dogs regularly, because the parasites could be also a reason for their undernourishment. We will pay for this.

      At the moment it is definitely not possible for us taking further dogs out of the Ecarisay, “only” because they are very thin, but we can do something against this: to feed, to feed and to feed.

      One question: do you still feed secretly without knowledge of the staff or do they see the necessity in the meantime?

      Please notice for dogs who need urgently help we are still trying to help as best as we can.

      Please tell me what else can we do to make the life of the dogs in the Ecarisaj a little bit more comfortable. Are you allowed to put dog baskets in the kennels? I think it does not make any sense to put blankets into the baskets, as they got probably wet by cleaning the boxes and then the dogs have to lie on wet blankets. Are you allowed to put isolated doghouses in the kennels?

      You are in Cluj, so please let us know.

      Kindest regards

      Michi

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      Hallo Ihr Lieben,

      es ist uns wichtig, direkt mit Euch Allen in Kontakt zu treten, und Eure Meinung zu hören.

      Wir können die vielen Notfälle aus der Ecarisaj einfach nicht mehr auffangen, wir sind am äußersten finanziellen, und auch personellen, Limit angelangt.

      Aber es gibt viele viel zu dünne Hunde in der Ecarisaj, und dem müssen wir entgegen wirken, indem regelmäßig zugefüttert wird - dafür hatten wir Ende letzten Jahres 600 kg Futter geschickt, jetzt folgen nochmals 458 kg.

      Wenn es möglich ist sprecht Euch bitte untereinander ab, wer wann in die Ecarisaj gehen kann, so dass wirklich täglich zugefüttert wird. Es reicht nicht, wenn nur einer von Euch ein- oder zwei Mal in der Woche dort hin geht. Ratsam wäre auch eine regelmäßige Entwurmung der mageren Hunde, denn auch diese Parasiten tragen wahrscheinlich sehr zu ihrem Untergewicht bei. Die Kosten dafür übernehmen wir.

      Wie gesagt, es ist uns im Moment einfach nicht mehr möglich, noch mehr Hunde aus der Ecarisaj zu holen, "nur" weil sie zu dünn sind, aber dagegen kann man ja etwas tun, nämlich füttern, füttern, füttern...

      Eine Frage: Macht Ihr das immer noch heimlich, so dass es keiner vom Personal mitbekommt, oder sehen die Betreiber der Ecarisaj diese Notwendigkeit endlich ein?

      Für Hunde, wo wirklich schnelle Hilfe nötig ist, versuchen wir natürlich auch in dieser Situation unser möglichstes zu tun!

      Wie können wir den Hunden das Leben in der Ecarisaj sonst noch erleichtern. Dürft Ihr jetzt Liegekörbe für die Hunde aufstellen? Sie mit Decken auszulegen ist ja wenig sinnvoll, wenn sie beim säubern der Boxen nass werden, und die Hunde auf den nassen Decken liegen. Dürft Ihr zumindest isolierte Hütten aufstellen?

      Ihr seid vor Ort, bitte gebt uns darüber bescheid!

      Herzliche Grüße

      Michi
      Nicht sehen bedeutet nicht, dass es nicht passiert - IGNORANZ TÖTET!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michaela ()

    • Oh, danke :bluemchen:

      Ich sehe immer die Bilder und wünsche mir, dass doch wenigstens die Grundbedürfnisse der Hunde dort erfüllt werden.

      Sie bräuchten Ruhe- ist nicht machbar
      Sie bräuchten Schutz vor Kälte und Nässe- ist nicht machbar
      Sie bräuchten etwas Abwechslung und Auslauf- ist nicht machbar

      Aber die ersten Grundbedürfnisse: kein Hunger und kein Durst

      Ich wünsche mir so sehr, dass die Tierschützer vor Ort da etwas bewirken können.

      Um die 200 Hunde ständig dort, die wenigsten haben eine Chance auf Vermittlung. Und man kann sie nicht alle retten, in Pensionen stopfen. Und etwas von dem Geld, dass bereitwillig für letzeres gegeben wird, könnte doch wenigstens den Hunger vieler lindern- vorausgesetzt, die Fütterung ist möglich. Und der eine oder andere hat doch mit der Zeit doch die Chance dort rauszukommen.

      Ich hoffe sehr, dass dort etwas erreicht werden kann. Und ich bin gerne bereit monatlich dafür etwas zu spenden, um die echte Not zu lindern. Derzeit ist es Sparky, wo ich am liebsten sofort hinfahre würde, um ihm täglich nen vollen Napf vorzusetzen.

      Ja, sowas wie Futterpatenschaften für die Ecarisaj. Das würde ich mir wünschen für die Hunde dort.

      LG Barbara
      Lesen gefährdet die Dummheit! Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem o. jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten. (Dr. U. Bl.-Berthold) Wenn das Wissen unzureichend ist, bilden sich Meinungen. (M. S. Fischer)
    • Ich wäre bei einer Futterpatenschaft auch sofort dabei. Wie bestimmt viele andere auch. Wenn es hierbei noch dazu ein Einsehen gäbe, dass die Tierschützerinnen vor Ort nicht mehr heimlich, sondern täglich ganz "offiziell" füttern dürfen, wäre das doch eine erste Linderung für die Fellchen in der Ecarisai. Das müsste mit normalem Menschenverstand doch zu verhandeln sein... - ich weiß natürlich um die Zustände - und kann es doch nicht fassen ;(

      LG Miriam
      Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit.
      Albert Schweitzer
    • Zumindest Raluca hat auf die Mail reagiert, ihre Antwort: sehr ernüchternd und frustrierend. Ich denke das größte Problem ist, dass wir einfach nicht regelmässig nach Cluj kommen, um mit allen (den Volontären und den Betreibern der Pensionen) persönlich zu sprechen...

      Der nächste Anlauf ist nun ein Schreiben an "meinen Freund" Dr. Pop, der "Tierarzt" in der Ecarisaj, zu dem ich anfangs schon so netten Kontakt hatte. Ein Versuch ist es zumindest wert, schlimmer kann es ja nicht werden.

      Hello Michi,

      First of all let me say that all of us are very much aware there are too many dogs already out in boards and that it’s very hard for a team as small as the one from Fellchen to keep up with getting them homes and keeping up with their costs. We understand that’s a priority, that’s what we also think each time we go there to do the updates and we see the puppies growing up as adults without families. I’m not sure if we say it enough but we are very grateful for all your help over the years and we’re 90% sure that without your involvement so far the Cluj pound would have been full long time ago and most likely they would have started to kill dogs here also. We thank you for the food you sent and for still helping us each time a real bad emergency appears in the pound.

      Please understand that for us it’s very hard to see “live” these dogs in the pound. We know skinny is not an emergency yet but you saw what happened when you visited Romania last year in April, you took out from the pound much more dogs then you should have because seeing them there in person, helpless and tormented is hard to bare – much harder than when you just see the emails from us. Maybe that’s why it feels like we are pushing for more dogs to be taken out…

      On the count of us getting organized to go daily to the pound, yes, you are right, that would be some kind of a solution for skinny dogs, but unfortunately our professions don’t let us do this as often as it would be needed. Here are a few details about each of us involved in volunteering at the pound:

      - Me, Lia and Ralu work in the IT industry. We have office jobs that require us to be in the office daily from 9 in the morning to 6 or later in the evening with 1 hour break at lunch. As you know the pound is only opened from 8 in the morning to 3 in the afternoon. We manage to go there by taking longer lunch breaks (2, 3 hours) but for that we need to request approval from our superiors – and they are not ok with us doing this more than once or twice a month. And even then we have to make up for this time and work late in the evenings – this happens also if we spend too much time at work updating the page.

      - Carmen has 2 jobs to makes end meet – she works part time at the university in research and part time as a clerk in a naturist store. She manages to get to the pound when she has time between her 2 jobs.

      - Livia is very sick physically. She had several surgeries a few years ago, it’s a miracle she survived and she’s dependent on medical procedures she need to do daily – sometimes at home, sometimes in the hospital. She will be like this for the rest of her life. She’s a small lady, 1.50 m, 45 kilos and with her illness you can understand what an effort she’s doing picking up those 20 kilos bags of dog food.

      - Mariana sells vegetables and flowers at the market. She has no internet and no car. She has a sick mother and husband, and lives in a very small one room apartment together with Lucky, 2 cats and 1-2 foster animals. When her sick family is not in the worst shape and she can leave home, she also distributes food that Carmen gives her in the Ecarisaj, but she can't carry too much at once.

      - Alina works in medical equipment, she also has a full time job from 8 to 4 that she neglects on daily basis because of the dogs. Her “luck” is that her job doesn’t imply she should be in the office the whole day, that’s why she is able to get this much involved. But she has 40 dogs and 30 cats at home she needs to care for, old parents that also need care plus I don’t know how many dogs that she feeds on the street.

      Besides our professions, we also have families whom we often neglect because of the dogs and we also do other volunteering activities like taking pictures, posting the dogs on the internet and maintaining the Facebook page, getting involved in helping other local dog-related NGOs or private persons who have too many dogs, taking dogs to the vet, spaying strays when we have the chance and so on. We also try to get dogs and cats (from the pound but also other cases from outside) adopted locally with ads in newspapers – we’re not very successful with this yet but sometimes miracles do happen and we manage to find good adopters here also. It’s a lot of work and too little time. I hope this clarifies a bit why we can’t go more often than we already do, it’s not that we are lazy or don’t want to help, it’s just that there is not enough time for us to do this.

      We tried with new volunteers, but the problem is that they either quit after one visit or that the management of the pound doesn’t let them in unless we are with them – it’s hard to gain their trust. Also another “danger” of them seeing us bring more food is that they will serve less food to the dogs – yes, this does happen but we can’t prove it or do anything about it :(

      The deworming is a very good idea and it’s something that would really help the dogs and it doesn’t take much time to do, so if you could help with that it would be great.

      With regard to getting there baskets or dog homes, we could but they will disappear in a short while. Dinas Ark, the NGO from Sweden, took baskets into the pound. After a month or 2 I couldn’t see not even one in the kennels. Since the donation was not official, they can do whatever they want with it.

      I think this is it from us, if the other girls have something to add they will reply. From what you suggested I think the deworming would be a great thing, it would help them at least keep in the little food they get. Please be sure that we understand your position and we’re very thankful for all your help.

      Kind regards,
      Raluca
      Nicht sehen bedeutet nicht, dass es nicht passiert - IGNORANZ TÖTET!!!

    • Zunächst einmal möchte ich sagen, dass wir alle sehr wohl wissen, dass bereits zu viele Hunde in den Pensionen sitzen und dass es sehr schwer ist für ein so kleines Team wie das von Fellchen Endstellen zu finden und die Kosten zu tragen. Wir verstehen, wie wichtig es ist, dass wir regelmäßige Updates der Pensionshunde machen. Wir sehen, dass die Welpen ohne Familien aufwachsen. Vielleicht haben wir es zu selten erwähnt, aber wir sind sehr dankbar für die Hilfe im Laufe der Jahre und wir sind zu 90% sicher, dass ohne euer Engament die Ecarisaj schon vor längerer Zeit überfüllt gewesen wäre und auch in Cluj Hundetötungen stattfinden würden . Wir danken euch für das Futter, das ihr uns geschickt habt und dafür dass ihr immer noch bei den größten Notfällen in der Ecarisaj helft.

      Bitte versteht auch, wie schwer es für uns ist, diese Hunde in der Ecarisaj „live“ zu sehen. Wir wissen auch, dass dürrer Hund kein Notfall ist. Ihr habt es ja bei eurem Besuch in Rumänien im April letzten Jahres selbst erlebt, dass ihr viel mehr Hunde rausgeholt habt, als ihr wolltet, als ihr sie selbst erlebt habt- hilflos und gequält is hard to bare. Es ist viel schwerer, als wenn nur man die Email von uns sieht. Vielleicht kommt es deswegen so rüber, dass wir drauf drängen, mehr Hunde rauszuholen…

      Bezüglich des Punktes es so zu organisieren, dass wir täglich in die Ecarisaj gehen, habt ihr natürlich recht, dass es eine Lösungsmöglichkeit für die dürren Hunde wäre, aber leider können wir berufsbedingt das nicht so leisten, wie es nötig wäre. Hier sind ein paar Infos dazu über uns, die in die Ecarisaj gehen:



      Neben unserer Arbeit haben wir auch Familie, die oft wegen der Hunde zurückstecken muss. Auch leisten wir andere ehrenamtliche Tätigkeit wie das Fotografieren der Hunde, die Präsentation um Internet, die Pflege der Facebookseite sowie die Unterstützung anderer NGOs und sowie von Privatpersonen, die zu viele Hunde haben, bringen Hunde zum Tierarzt, kastrieren Streuner, wenn wir die Möglichkeit haben und vieles mehr. Wir versuchen auch Hunde und Katzen (aus der Ecarisaj und andere Fälle von ausserhalb) lokal zu inserieren. Wir sind nicht sehr erfolgreich aber, aber manchmal geschieht das Wunder und es gelingt uns hier gute Adoptanten zu finden. Es ist zu viel Arbeit für zu wenig Zeit. Ich hoffe, es erklärt etwas, warum wir nicht öfter in die Ecarisaj gehen können, als wir es tun. Es ist nicht so, dass wir zu faul sind oder nicht helfen wollen, es fehlt uns schlichtweg die Zeit.

      Wir haben es auch mit neuen Freiwilligen versucht. Aber das Problem ist, dass sie entweder nach einem Besuch aufgegeben haben oder dass die Betreiber der Ecarisaj sie nicht hereinlassen, wenn wir nicht dabei sind - es ist schwer, ihr Vertrauen zu gewinnen. Zudem besteht die Gefahr, dass, wenn sie uns mehr Futter bringen sehen, dass sie dann noch weniger füttern. Ja- das wird passieren und wir können nicht helfen oder etwas dagegen tun.

      Die Entwurmung ist eine sehr gute Idee und es ist etwas, das den Hunden wirklich helfen würde und nicht viel Zeit braucht. Es wäre wirklich toll, wenn ihr uns dabei helfen könnt.

      Bezüglich der Zurverfügungstellung von Körben oder Hütten: das können wir machen, aber sie werden in kurzer Zeit verschwinden. Dinas Ark, die NGO aus Schweden, hat Körbe in die Ecarisaj bringen lassen. Nach einem Monat oder zwei Monaten war nicht ein einziger mehr in den Zwingern zu sehen. Wenn eine Spende nicht offiziell ist , können sie damit machen, was sie wollen.

      Das war es von uns. Die anderen werden sich melden, wenn sie noch etwas hinzuzufügen haben. Von allen euren Denkanstößen ist die Entwurmung wirklich eine gute Idee. Es würde den Hunden helfen, das Futter besser zu verwerten. Bitte seit sicher, dass wir eure Position verstehen und wirklich für eure Hilfe dankbar sind.
      Lesen gefährdet die Dummheit! Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem o. jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten. (Dr. U. Bl.-Berthold) Wenn das Wissen unzureichend ist, bilden sich Meinungen. (M. S. Fischer)
    • Ich finde es ein bißchen schade, dass die Tierschützer vor Ort sich anscheinend kritisiert fühlen. Ich denke, dass war nicht die Intention der Mail. Aber vielleicht muss man dann da doch noch diplomatischer vorgehen und die Leistungen vor Ort mehr würdigen und loben. Vielleicht war es wie im letzten Jahr auch ein Zuviel an Emails und Forderungen? Es kommt ja -kann der Eindruck entstehen- immer geballt, wenn das Fass überläuft. Dann werden Infos, Trainings, Umsetzungen etc. gefordert...

      Ich denke, dass vor Ort wirklich viel geleistet und ausgehalten wird, von dem man hier vielleicht auch nur grob eine Vorstellung hat.

      Vielleicht haben die rumänischen Tierschützer eigene Lösungsansätze oder Ideen, um die man sie bitten kann? Ich habe mir nach längerem Nachdenken auch schon gedacht, dass es nicht machbar ist, täglich die Hunde beizufüttern. Rechnet man bei 200 Hunden nur eine Minute pro Hund, braucht man schon drei Stunden pro Tag. Vielleicht kann man nochmal vorschlagen, dass sie sich vor Ort so organisieren, dass mindestens einmal pro Woche jeder Hund zugefüttert wird?

      Hinsichtlich der Körbe und Hütten könnte man probieren, sie "unschön und unattraktiv" zu machen. Zum einen könnte man vielleicht überall centru-caini draufkrakeln oder sprühen und auch einen möglichst gebrauchten Eindruck durch Kratzer etc. erzeugen. Das würde zumindest den Reiz, sie anderweitig zu verwenden, verringern.

      LG Barbara
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von krinja ()

    • Danke für die Übersetzung Barbara, wollte sie gerade selber einstellen, gestern musste ich los.

      Als Kritik war die Mail sicher nicht gedacht, deswegen hatte ich sie ja auch um ihre Meinung dazu gebeten. Aber sie wurde teilweise so aufgefasst, was ja leider offensichtlich ist. Aus diesem Grund meinte ich ja, es ist schade, nicht öfters persönlich mit den Tierschützern vor Ort sprechen zu können.

      Das "Forderungen" geballt gestellt werden ist nicht ganz richtig, eigentlich kommunizieren wir regelmässig, und lassen dabei auch das Lob nicht ausser acht. Gerade erst geschehen, aber es steht natürlich nicht alles hier.

      Ja, Diplomatie ist wichtig. Aber was bringt es den Hunden (jetzt nicht in Bezug auf die Hunde in der Ecarisaj, sondern die in den Pensionen) wenn keine unserer Vorschläge umgesetzt wird? Wenn wir wochenlang auf eine Antwort warten müssen, oder erst gar keine kommt? Die Hunde stehen in unserer Verantwortung, und manches mal fühlt man sich gar nicht mal mehr missverstanden, sondern schon leicht veräppelt, so dass es dann vorbei ist, mit der Diplomatie. Ihr seht es hier doch teilweise selber anhand der Videos und Bilder, und kritisiert das Vorgehen. Genau das machen wir auch schon seit Monaten. Oder für uns wichtige Tierarztbesuche, die abgetan werden. Und es betrifft ja nicht immer denselben Personenkreis, wir schreiben den Menschen direkt an. Hier sind es die Volontäre, dort der oder die Pensionsbetreiber(in).

      Was die letzten Schreiben an den Pensionsbetreiber in Suceag und den Trainer betrifft, die sind sehr wohl diplomatisch verfasst, mit Vorschlägen ohne Kritik, in mancher Hinsicht aber auch fordernd, das gebe ich zu. Doch gerade was das Training mit unseren Hunden anbelangt bin ich sehr empfindlich, und da verlangen wir einfach, dass mit ihnen so gearbeitet wird, wie wir es möchten. Nicht, weil wir die "Besserwisser" sind und das Sagen haben wollen, sondern uns das Wohl der Hunde am Herzen liegt. Es sind unsere Hunde, für die wir dazu noch viel viel Geld zahlen, das dürfen sie bitte nicht vergessen, und da haben wir sicher auch ein gutes Recht etwas bestimmend zu agieren.

      So. Damit ist den Hunden in der Ecarisaj aber auch nicht weiter geholfen. Ich sitze aber gerade über der Antwort an Raluca, unter anderem mit der Frage, wie man zumindest eine gewisse Regelmässigkeit bezüglich der Fütterung einführen könnte. Die Idee, Liegekörbe so zu gestalten, dass sie für die Angestellten nicht mehr attraktiv genug sind sie mitgehen zu lassen, ist doch schon mal was. Trotzdem möchte ich wissen, was mit "offizieller Spende" gemeint ist, das habe ich nicht so ganz verstanden... Wir fangen aber ganz sicher schon mal mit der Entwurmung an, vielleicht ein kleiner Anfang...
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    • Promis und Hunde gehen ja auch immer.....

      Sagen wir mal so... gibt es keine "xy" Promis, die man vllt. mit ins Boot nehmen könnte.... nur damit sie sich mit den Hunden fotografieren lassen, bei er Übergabe der Hütten o. ähnliches?

      Ist jetzt nur ins Blaue und sehr unausgereift gedacht. Aber manchmal macht ja "publicity" schon was aus?
      **Dieser Beitrag unterliegt dem Urheberrecht, forenfremdes Zitieren, Kopieren und Weiterverbreiten auch von Auszügen ist nicht erlaubt.**
      "Lasst uns nicht um Schutz vor Gefahren beten, sondern um Furchtlosigkeit, wenn sie uns begegnen"(Rabindranath Tagor)
      "Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht" (V. Havel)


    • Nur mal kurz zu meinem Verständnis:
      Es gibt keine „übergeordnete“ Stelle für so eine Einrichtung, die kontrolliert, das dort nicht geklaut wird, was nicht niet- und nagelfest ist?
      Dann reicht m. E. unschön machen wohl nicht aus. :(
      Aber die Idee mit dem Beschriften finde ich gut.
      Vielleicht könnte man jeweils mit einer Schablone draufsprühen: „Dieser Hundekorb ist Eigentum der Ecarisaj Cluj“.
      Das sieht dann etwas offizieller aus und es ist es zumindest peinlich so ein Teil zuhause oder wo auch immer rumstehen zu haben - und verkaufen dürfte dann zumindest schwieriger sein?

      Wenn ich eine Größe wüsste könnte ich mal gucken, wo ich so eine Schablone besorgen kann.
      “To sit with a dog on a hillside on a glorious afternoon is to be back in Eden, where doing nothing was not boring – it was peace.” Milan Kundera

      www.hundepersoenlichkeiten.de
      **Forenfremdes Zitieren, Kopieren u.Weiterverbreiten ohne Erlaubnis des Verfassers ist nicht gestattet!**
    • die beiden Paletten mit 900 kg Futter, (sowie eine kleine Menge Parasiten Mittel) werden in den nächsten Tagen in Cluj eintreffen, damit die Hunde in der Ecarisaj wieder zugefüttert werden können, denn das Futter war alle. Das ist seit Dezember die dritte Ladung, die nach Cluj geschickt wurde.


      Odilia hat den Knochenjob. Aber ich bin sicher, sie tut es gerne. :zwinker:



      Lesen gefährdet die Dummheit! Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem o. jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten. (Dr. U. Bl.-Berthold) Wenn das Wissen unzureichend ist, bilden sich Meinungen. (M. S. Fischer)
    • Die Frage an "Dr. Pop", nicht "Bob" :zwinker: , habe ich mir erspart, ich kenne ihn und wäre pure Zeitverschwendung gewesen.

      Aber nun soll es ja angehen mit der Parasitenbehandlung. Die unhygienischen Umstände in der Ecarisaj machen es uns dabei zwar nicht leichter, aber wir hoffen, wenn wir die Behandlung in regelmässigen Abständen durchführen können, einiges an der Not der Hunde zu lindern.

      Folgende Mail habe ich am 09.06.2015 an die Mädels in Cluj geschickt:

      Hello at all!

      We had already pledged to provide money for the deworming of dogs in the Ecarisaj available. Now the time has come, we have the funds together! We also buy the remedy for fleas and other parasites here in Germany, and give it to you for the dogs in the Ecarisaj.

      How many dogs are at the moment in the Ecarisaj?

      The important thing is, that you have a plan, when which dog was treated, for a regular aftercare.

      And then we go the risk and want to buy plastic baskets for dogs in the Ecarisaj. They should be labeled with: "Property of Ecarisaj Cluj-Napoca".

      How much does an isolated kennel in Romania? Or you could build the himself? How much costs that? For the dogs in the outside areas.

      We can not all the dogs take out from the Ecarisaj, but we are happy if we can improve their lives a little.

      Kind regards,

      Michi and the Team from Fellchen in Not e.V.


      Wir hatten ja bereits zugesagt, Gelder für die Entwurmung der Hunde in der Ecarisaj zur Verfügung zu stellen. Nun ist die Zeit gekommen, wir haben die Mittel beisammen! Wir kaufen auch Präparate gegen Flöhe und andere Parasiten hier in Deutschland, und geben es Euch für die Hunde in der Ecarisaj.

      Wie viele Hunde sind im Moment in der Ecarisaj?

      Wichtig ist, dass Ihr einen Plan aufstellt, wann welcher Hund behandelt wurde, für eine regelmässige Nachsorge.

      Und dann gehen wir das Risiko ein und wollen Plastikkörbe für die Hunde in der Ecarisaj kaufen. Gekennzeichnet mit: "Eigentum der Ecarisaj Cluj-Napoca".

      Wieviel kostet eine isolierte Hundehütte in Rumänien? Oder könnt Ihr sie selber bauen? Wieviel kostet das? Für die Hunde in den Außenbereichen.

      Wir können nicht alle Hunde aus der Ecarisaj holen, aber wir freuen uns, wenn wir ihr Leben ein wenig verbessern können.

      Herzliche Grüße,

      Michi und das Team von Fellchen in Not e.V.

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      Wir warten auf Antwort :ungeduld: ...
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    • Hallo Michi :)

      sind die Präparate mit dem gleichen Wirkstoff vor Ort nicht günstiger ? Da ich ja in 3 Wochen mit Bine vorort bin, könnte ich irgendwie helfen ?
      Selbst die Spotons auftragen werden wir wohl leider nicht dürfen, oder ? Können würde ich es ....

      Ein Besuch der Ecarisaj steht ja ohnehin auf unserer Liste neben der neuen Pension mit vielen FiN-Schützlingen.
      Natürlich ausgerüstet mit Camera & Video ....
      wende Dein Gesicht stets der Sonne zu und alle Schatten fallen hinter Dich !


    • Michi, meinst Du sie stellen die Körbe auf? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen, denn das würde bedeuten, dass jeden Tag bei den Reinigungsarbeiten die Körbe aus den Gehegen raus geholt und später wieder reingestellt werden müssen, was sehr umständlich wäre, denn die Gehege, aber auch die Gänge sind ja sehr schmal...... ich glaube nicht, dass das gemacht wird, oder aber die Körbe werden jedes Mal mit abgespritzt und die Hunde liegen dann im Nassen.
      Jean - wie die Hose, nur ohne "s".

      Spendenkonto Nuca Animal Welfare Deutschland e.V.
      Kreissparkasse Saarpfalz - IBAN DE68594500101030261513 - BIC SALADE51HOM
      Paypal (geht auf direktem Weg nach Rumänien): donate@nuca.org.ro (nuca.org.ro/donate/)
    • @Coco, Mittel wie "Stronghold" beispielsweise, die nicht nur gegen Flöhe sondern auch gegen Läuse, Haarlinge und Milben wirken, sollen in Rumänien nicht viel günstiger sein. Klar dürft Ihr die selber auftragen :) . Aber damit wir nicht "Perlen vor die Säue werfen", muss genau dokumentiert werden, welcher Hund wann behandelt wurde.

      @Jean. Solch eine Aktion wurde schon einmal von einem anderen Verein aus gestartet, da gab es "nur" das Problem des Diebstahls, aufgestellt wurden sie. Da sind die Mädels vor Ort gefordert darauf zu achten, wir werden aber im Vorfeld ein entsprechendes Schreiben dazu an die Ecarisaj mitgeben. Das wir dabei ein Risiko eingehen, erwähnte ich ja bereits.

      Darüber, dass die Hunde IN den Körben im Nassen liegen könnten, anstatt nur mit nass gespritzt zu werden, haben wir uns auch Gedanken gemacht. Auch das muss beobachtet werden.

      Sollte es tatsächlich so sein, war es, klar, rausgeschmissenes Geld. Aber es ist zumindest einen Versuch wert!
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